Technische Hilfeleistung (TH)

Hier erhalten Sie einen Überblick über unsere Ausbildung

im Bereich der Technischen Hilfeleistung (TH).

13.11.2014 - Übung: Technische Hilfe bei Verkehrsunfällen

Die heutige Freitagsübung stand ganz im Zeichen der Technischen Hilfe bei Verkehrsunfällen mit Personenkraftwagen. Zur Anwendung kamen dabei die Ausbildungsinhalte der letzten Übungen.

 

Bei Einsätzen mit einem Verkehrsunfall ist ein reibungsloses Ausführen unserer Arbeitsschritte von elementarer Bedeutung. Darum wurde dieses Thema bei der heutigen praktischen Übung so realitätsnah wie möglich behandelt.


Wenn es im Einsatzfall darum geht, eine eingeklemmte Person aus einem verunfallten Fahrzeug zu befreien, so ist es immer wichtig, dies patientenschonend durchzuführen. Um das zu erreichen, wird das verunfallte Fahrzeug zu Beginn gegen Erschütterungen und Bewegungen gesichert. Nachdem für den Rettungsdienst ein Zugang zur verunglückten Person geschaffen worden ist, geht es darum, diese so sicher wie möglich aus dem Wrack zu befreien. Da in dieser Übung angenommen wurde, dass der Fahrer des Fahrzeugs unter den Pedalen eingeklemmt ist, wurden diese mit Hilfe unserer Rettungsgeräten abgeschnitten. Aufgrund der Lage war es danach nötig, das Dach des Fahrzeugs teilweise abzunehmen, um den Verletzten mit Hilfe eines sog. Spineboards zu befreien.

16.10.2015 - Neue Geräte zur technischen Hilfe

An diesem Übungsabend wurden neue Geräte zur technischen Hilfeleistung (TH) vorgestellt.

 

Um Einsätze der technischen Hilfeleistung (TH) schnell und effizient durchführen zu können, ist es wichtig, sich mit dem entsprechenden Material ausreichend auszukennen. Dies gilt vor allem für neu beschaffte Geräte. Deswegen lag der Fokus bei dieser Übung auf unserem neuen Kompaktaggregat, welches in Zukunft auf unserem HLF 10/10 zum Einsatz kommen wird, und auf einem zusätzlichen Stabilisierungssystem, welches beispielsweise bei Verkehrsunfällen zum Einsatz kommt. Ebenfalls eingeführt wurde unser neuer hydraulisch betriebener Spreizkeil, der es uns erlaubt, weiteres Sicherungsgerät in Spalten zu verwenden, die eigentlich zu klein dafür wären.

 

Wir danken unserem Kameraden Rüdiger Knoll aus Büchelberg, der uns bei dieser Ausbildung tatkräftig unterstützte.

03.06.2015 - Übung Grundlagen der Technische Hilfe

hydraulische Stempel für besondere Einsätze in der technischen Hilfe
hydraulische Stempel für besondere Einsätze in der technischen Hilfe

Mit dieser Übung starteten wir in den ersten Themenblock der technischen Hilfe in diesem Jahr. Inhalt der Übungen der nächsten Wochen werden beispielsweise das richtige Arbeiten bei Verkehrsunfällen sowie bei Unfällen mit Straßenbahnen und das Unterstützen des Rettungsdienst zur patientengerechten Rettung verletzter Personen.

 

Um auch unseren neuen Kameraden einen Überblick über das vorhandene Material und dessen Einsatzmöglichkeiten zu gewähren, wurde der Übungsabend genutzt, um unsere beiden Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuge (HLF 20/16 und HLF 10/10) genauer zu betrachten. Da diese Fahrzeuge aufgrund ihrer umfangreichen Ausstattung unsere erste Anlaufstelle für Einsätze der technischen Hilfe sind, konnten somit die meisten Einsatzszenarien schon am ersten Übungstag besprochen werden. Dadurch ist es uns möglich, bei den nächsten Übungen tiefer in die Materie vorzudringen, um am Ende des Themenblocks wieder eine große Einsatzübung durchführen zu können.

29.09.2014 - Abschlussübung Technische Hilfe bei Verkehrsunfällen

Heute fand eine Abschlussübung des Themas Technische Hilfe bei Verkehrsunfällen statt. Als Übungsobjekt dienten drei Autowracks in der extra dafür abgesperrten Abtswaldstraße in Wörth.

 

Am Anfang wurden die bereits besetzten Fahrzeuge (ELW 1, HLF 20/16, HLF 10/10) zum Übungsbeginn abgerufen. Nach der kurzen Anfahrt an den Ort des Geschehens verschaffte sich der Einsatzleiter einen Überblick über das Szenario. Im nächsten Schritt galt es, die Einsatzfahrzeuge taktisch sinnvoll zu positionieren, so dass sich die Besatzungen der beiden Fahrzeuge auf unterschiedliche Aufgaben konzentrieren konnten. Nachdem die Lage klar war und die Einsatzbefehle erteilt wurden, machten sich die Einsatzkräfte auf den Weg, einen Kontakt zu den fiktiv verletzten Personen herzustellen. Um diese dann auch patientenschonend aus den Wracks zu befreien, mussten die nötigen Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden: Dazu zählen das Unterbauen der Wracks, sodass diese nicht wegrutschen können, und die Sicherstellung des Brandschutzes, so dass eventuell entstehende Brände direkt bekämpft werden können. Als die noch intakten Fensterscheiben der Autos entfernt wurden, konnte mit Hilfe von schwerem Gerät ein Zugang zu den Verletzten geschaffen werden, um diese dann nach einem schnellen und reibungslosen Übungsablauf aus deren misslichen Lage befreien zu können.

 

Anschließend wurden die Autowracks wieder weg transportiert und die Straße gereinigt. Danach konnte die Straße wieder für den öffentlichen Verkehr freigegeben werden.

 

Organisiert wurde die Übung von unseren Kameraden Ronny Pfrengle und Bernd Wüst. Unser Dank außerdem gilt der Stadtverwaltung Wörth, die es uns unbürokratisch ermöglicht hatte, die Übung an dieser Stelle durchführen zu können.

22.08.2014 - Übung: Technische Hilfe bei Verkehrsunfällen

Die heutige Freitagsübung stand ganz im Zeichen der Technischen Hilfe bei Verkehrsunfällen mit Personenkraftwagen und bot somit den Übergang vom Seminar letzte Woche hinein in den regelmäßigen Übungsbetrieb.

 

Bei Einsätzen mit einem Verkehrsunfall ist ein reibungsloses Ausführen bestimmter Arbeitsschritte von elementarer Bedeutung. Darum wurde dieses Thema bei der heutigen Übung ausführlich behandelt.

 

Wenn es im Einsatzfall darum geht, eine eingeklemmte Person aus einem verunfallten Fahrzeug zu befreien, so ist es immer wichtig, dies patientenschonend durchzuführen. Deshalb wird ein solches Unfallfahrzeug immer gegen eventuelle Erschütterungen und gegen Wegrollen gesichert. Liegt es sogar auf der Seite oder dem Dach, wird zudem mit Hilfe von speziellem Einsatzgerät dafür gesorgt, dass es nicht aus der aktuellen Position wegkippen kann.

16.08.2014 - Seminar "SER TH VU Modul I"

An diesem Samstag fand das Seminar "SER TH VU Modul I" für die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Wörth am Rhein statt. Bei dieser speziellen Ausbildung geht es um das richtige Verhalten getreu unserer "Standard-Einsatz-Regel Technische Hilfeleistung bei VerkehrsUnfällen". Dieses Ausbildungskonzept ist eine Ergänzung zu den bereits bestehenden Feuerwehrdienst- und Unfallverhütungsvorschriften und wurde durch Mitglieder des Arbeitskreis Technische Hilfeleistung der Feuerwehren der Stadt Wörth am Rhein erstellt.


Die Ausbildung begann mit einer vierstündigen theoretischen Einführung am Vorabend. Hier wurden die Lehrgangsteilnehmer auch von der Polizei und dem Rettungsdienst über deren mögliche Erstmaßnahmen bei einem Verkehrsunfall informiert. Am Samstag konnte der theoretische Teil dann nach drei weiteren Stunden abgeschlossen werden. Bei dem anschließenden praktischen Ausbildungsteil war es nun möglich, das theoretische Wissen an Autowracks umzusetzen. Hierzu wurden die Fahrzeuge in verschiedenen Unfallszenarien vorbereitet, welche dann von den Lehrgangsteilnehmern mit schwerem Rettungsgerät fachgerecht für eine schnelle und schonende Personenrettung geöffnet wurden.

 

Stetige Weiterentwicklung im Fahrzeugbau erfordern bei der Rettung eingeklemmter Personen spezielle Kenntnisse der Fahrzeugkonstruktionen und alternativen Antriebssystemen, um effektiv, schnell und sicher arbeiten zu können. Mit dieser Ausbildung soll das hierfür nötige Grundlagenwissen vermittelt werden, um dieses dann im regelmäßigen Übungsbetrieb wiederholen und vertiefen zu können, sodass im Einsatzfall jeder Handgriff sitzt und alle Gefahrensituationen erfolgreich bewältigt werden können. Weiterhin soll 2015 das Modul II "LKW und Bus" folgen.

 

Unser Dank gilt dem Kameraden Rüdiger Knoll für die Ausführung des Seminars, sowie der DRK Südpfalz RD GmbH und Herrn Polizeioberkommisar Link für die interessanten Vorträge. (TP/DF)

04.08.2014 - Übung: Vortrag Alternative Antriebssysteme

Im Mittelpunkt der heutigen theoretischen Ausbildung stand das Thema der Alternativen Antriebssysteme in Kraftfahrzeugen.

 

Das neue Konzept unserer Ausbildungs- und Übungsveranstaltungen sieht vor, dass die zahlreichen Themen in einzelnen Übungsblöcken behandelt werden. Der heutige Abend wurde genutzt, um das Thema Technische Hilfe (im speziellen das richtige Vorgehen bei Verkehrsunfällen) in einer theoretischen Ausbildung einzuleiten. Hierzu diente eine Präsentation, in der die aktuellen Antriebstechnologien des Straßenverkehrs vorgestellt und deren Vor- und Nachteile besprochen wurden. Wichtig war es hierbei, die möglichen Gefahren kennen zu lernen und dadurch frühzeitig erkennen zu können. In den nächsten Ausbildungswochen wird es darum gehen, das Wissen zu vertiefen und in der Praxis sinnvoll anzuwenden. Abgeschlossen wird die aktuelle Ausbildungseinheit voraussichtlich Ende September, wenn eine speziell dafür ausgelegte Einsatzübung durchgeführt werden wird.

 

Unser Dank gilt unserem Kameraden Rüdiger Knoll aus Büchelberg, der die heutige Ausbildung mit Hilfe eines anschaulichen Vortrags erfolgreich leitete.

26.04.14 – Stadtbahnunterweisung bei den Verkehrsbetrieben Karlsruhe (VBK)

Der Aufbau zur Anhebung einer Achse
Der Aufbau zur Anhebung einer Achse

Am heutigen Tag fand eine Stadtbahnunterweisung bei den Verkehrsbetrieben Karlsruhe statt.

 

Die insgesamt sieben Teilnehmer aus den Ortsbezirken Wörth und Maximiliansau besuchten die alljährliche Unterweisung bei den VBK, um im Falle eines S-Bahnunfalls schnell und geschult agieren zu können. Neben dem Außerbetriebsetzen des Stromabnehmers wurde auch das Öffnen der Türen thematisiert, sodass alle Passagiere im Bedarfsfall sicher den Triebwagen verlassen können.

 

Außerdem wurde in der Praxis auch das Anheben einzelner Achsen geübt, sodass ein Verunfallter schnell und vor allem schonend aus seiner Lage befreit werden kann. Schwerpunkte hierbei waren das gleichmäßige Anheben, das gleichmäßige Ablassen sowie das sichere Unterbauen, um ein Abrutschen zu verhindern.

26.03.2014 - Übung mit den neuen Fahrzeugen

Beispiel für einen Bereitstellungsplatz der Ausrüstung bei einem Verkehrsunfall
Beispiel für einen Bereitstellungsplatz der Ausrüstung bei einem Verkehrsunfall

Bei dieser Übung standen nochmals die neuen Fahrzeuge im Vordergrund.

 

Die Bedienung des Korbs der Drehleiter muss regelmäßig geübt werden, um schnell und gezielt handeln zu können. Das gilt auch für die Ausstattung des HLF 10/10: Auch wenn zahlreiche Einsatzmittel aus dem außer Dienst gestellten Rüstwagen stammen, so ist eine kontinuierliche Ausbildung auch hier sehr wichtig. Deswegen lag der Fokus vor allem auf der Handhabung der bekannten Ausstattung in Kombination mit den neuen Teilen, die mit dem neuen Fahrzeug angeschafft wurden.