Brandbekämpfung

Hier erhalten Sie einen Überblick über unsere Ausbildung im namensgebenden Kerngeschäft der Feuerwehren: die Brandbekämpfung.

29.03.2016 - Übung: Grundlagen der Brandbekämpfung

Ein Wasserwerfer ist hilfreich, um größere Brände unter Kontrolle zu bringen
Ein Wasserwerfer ist hilfreich, um größere Brände unter Kontrolle zu bringen

Da wir - neben unseren Spezialtätigkeiten - auch die für uns namensgebenden Abwehrmaßnahmen gegen Brände beherrschen müssen, werden diese regelmäßig auf unterschiedliche Art und Weise trainiert. In dieser Übung beschäftigten wir uns mit den Grundlagen der Brandbekämpfung. Dazu gehört nicht nur eine stabile Wasserversorgung durch einen Hydranten oder ein Gewässer, sondern ebenfalls der eigentliche Löschvorgang sowie zahlreiche Unterstützungstätigkeiten.

 

Ist ein Hydrant mit ausreichender Wassermenge vorhanden, so reicht für die Wasserversorgung auf kurzen Wegstrecken meist ein Trupp bestehend aus zwei Feuerwehrangehörigen aus. Ist jedoch die Wasserversorgung mittels offenem Gewässer vorzunehmen, so werden zwei Trupps dafür benötigt, die möglicherweise an anderer Stelle fehlen könnten. Darum muss in diesem Fall eine Umverteilung der Einsatzaufgaben stattfinden: Eine Möglichkeit hierbei ist, dass ein zur Brandbekämpfung vorrückender Trupp die Verlegung der Schläuche selbst vornimmt. Muss dann beispielsweise eine Menschenrettung oder Brandbekämpfung über einen Balkon erfolgen, so sind auch hier wieder unterstützende Einsatzkräfte notwendig, da bei einem sicheren Stellen einer Leiter wieder mehrere Trupps beteiligt sind. Je komplexer das Einsatzszenario ist, desto deutlicher zeigt sich, ob der Ablauf und das Handeln der Mannschaft effizient und zielführend ist. Und darum gilt es, auch die einfachsten Schritte regelmäßig zu wiederholen, um nie aus der Übung zu geraten.

10.10.2015 - Jahreshauptübung 2015 in Maximiliansau

An diesem Wochenende fand die Jahreshauptübung der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Wörth am Rhein in Maximiliansau statt. Thematisiert wurden in diesem Jahr ein Brand in einem Waldgebiet und die Rettung von Menschenleben.

 

Angenommen wurde der Absturz eines Flugzeuges mit drei Passagieren an Bord in einem Waldgebiet, welches daraufhin in Flammen stand. Zudem wurde eine Gruppe Pfadfinder im betroffenen Waldgebiet vermisst. Nach einer großflächigen Erkundung der Einsatzleitung wurden zwei Einsatzabschnitte gebildet, um den Einsatz geordnet erledigen zu können. Schon nach kurzer Zeit konnten zwei eingeklemmte Personen aus dem Flugzeugwrack befreit, sowie die dritte mit Hilfe einer Steckleiter von einem Baum gerettet werden. Zudem gelang es, die vermissten Pfadfinder zu finden und in Sicherheit zu bringen. Anschließend war es möglich, den Waldbrand gezielt zu löschen.

 

Es waren insgesamt 60 Einsatzkräfte unserer vier Ortswehren Büchelberg, Maximiliansau, Schaidt und Wörth beteiligt.

28.08.2015 - Abschlussübung Thema Brandbekämpfung

Archivfoto: Brandbekämpfung
Archivfoto: Brandbekämpfung

Der heutige Übungsabend stellte die Abschlussübung zur Ausbildungsreihe "Einheiten im Löscheinsatz" dar, bei der die Übungsinhalte der vorherigen Übungen intensiv Anwendung fanden.

 

Es wurde folgendes Szenario angenommen: Nach einem Brand in einem Autohaus wurden zwei Personen im Gebäude vermisst. Nach der erfolgreichen Rettung beider Personen war es nun an der Reihe den (fiktiven) Brand zu lokalisieren und zu löschen. Im Anschluss konnte das Gebäude vom Übungsrauch befreit werden.

 

Eingesetzt wurden bei dieser Übung unser ELW 1, um die Einsatzübung zu leiten und die Lage schon vor dem Eintreffen der restlichen Einsatzkräfte zu erkunden. Das HLF 20/16 diente in erster Linie zur Menschenrettung. Die Wasserversorgung hierfür wurde durch unser HLF 10/10 gesichert. Des Weiteren unterstützte die DLK 23/12 mittels Wasserwerfer die Brandbekämpfung von außen.

 

Hiermit möchten wir uns beim Autohaus Andreas Ball in Wörth für die Möglichkeit der Durchführung dieser Übung bedanken.

24.08.2015 - Einsatzübung in Jockgrim

Am heutigen Montag nahmen wir an einer Einsatzübung der Jockgrimmer Wehr teil. Es stand dabei im Vordergrund, die Kommunikation und Zusammenarbeit beider Wehren weiter zu verbessern.

 

Angenommen war folgende Lage: In einem handwerklichen Betrieb in Jockgrim brach ein Feuer aus. Dabei seien noch Personen im Gebäude vermisst gewesen. Die Feuerwehr Jockgrim, welche sich als erstes am Einsatzort eingefunden hatte, übernahm sofort die Personenrettung unter Atemschutz im Inneren des Gebäudes. Die nachrückenden Kräfte aus Wörth unterstützten die Löscharbeiten mittels der DLK 23/12, welche aus der Höhe das Dach löschte. Dabei wurde das Wasser durch die Feuerwehr Jockgrim an das Wörther HLF 20/16 weitergeführt, von dem aus die DLK versorgt wurde.

 

Im Anschluss an die Übung wurde eine kosntruktive Manöverkritik durchgeführt und etwaige Schwirigkeiten o.Ä. angesprochen. Danach wurden in kleinerem Kreise während der abschließenden Verpflegung weitere Erfahrungen ausgetauscht.

 

Wir bedanken uns hier an dieser Stelle bei der Feuerwehr Jockgrim für eine sehr gelungene und runde Übung!

19.08.2015 - Übung mit Schaum

An diesem Ausbildungsabend beschäftigten wir uns mit dem Thema Löschschaum. Nachdem wir an unserer Übung letzte Woche bereits die Theorie besprochen hatten, war es nun Zeit, das gelernte wieder einmal auch praktisch umzusetzen.

 

Neben Wasser als primärem Löschmittel steht uns ebenfalls spezieller Löschschaum für besondere Einsatzsituationen bei Bränden der Brandklassen A (Feststoffe) und B (Flüssigkeiten) zur Verfügung. Dieser besteht aus einem Gemisch aus Löschwasser, Luft und einem Schaummittel, dessen Anteil je nach Einsatzzweck variiert. Natürlich muss auch damit der Umgang beherrscht werden. An dieser Ausbildung, welche an der Kläranlage in Maximiliansau stattfand, nahmen auch unsere Kameraden aus Maximiliansau und Büchelberg teil. Behandelt wurden hierbei nicht nur der richtige Einsatz des Materials von der Fahrzeugpumpe bis zum Schaumrohr, sondern ebenfalls die spezifischen Eigenschaften dieses besonderen Löschmittels.

22.07.2015 - Übung: Wasserentnahme und Wasserförderung

Für diesen Übungsabend stand das Ausbildungsthema "Wasserentnahme und Wasserförderung" auf dem Plan.


Um Brände zu löschen, benötigen wir Wasser. Da der Vorrat auf unseren Löschfahrzeugen (HLF 20/16 bzw. HLF 10/10) und unserem Abrollbehälter AB-Tank begrenzt ist, ist es notwendig, rechtzeitig für Nachschub zu sorgen. Darum nutzten wir den Abend, um die Wasserversorgung aus einem offenen Gewässer und aus Hydranten zu üben. Zudem spielten wir ein Szenario durch, indem die Löschfahrzeuge einen Pendel- bzw. Kreisverkehr bilden müssen, um an neues Wasser zu gelangen. Dies zu üben ist wichtig, da der nächstgelegene Ort der Wasserentnahme leider nicht immer direkt an der Einsatzstelle liegt. Damit beim Fahrzeugwechsel an der "Wasserausgabestelle" kein Leerlauf entsteht, wird der AB-Tank zentral positioniert, um die brandbekämpfenden Einheiten durchgängig mit Löschwasser versorgen zu können.

27.04.2015 - Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger

An den letzten beiden Wochenenden fand in Rülzheim die Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger statt. Auch wir hatten wieder Personal mit dabei.

 

Bei diesem Lehrgang, welcher regelmäßig auf Kreisebene statt findet, geht es neben der Gewöhnung an das Arbeiten unter Atemschutz ebenfalls um die Gewöhnung an die Hitze eines Brandes mittels einer Brandsimulationsanlage. Weiterhin werden die rechtlichen Grundlagen sowie wichtige taktische Maßnahmen geschult, sodass die nötigen Grundlagen für die weitere Ausbildung in den Heimatwehren vorhanden sind.

 

Wir gratulieren den Teilnehmern zur erfolgreichen Teilnahme an dieser wichtigen Ausbildung und wünschen ihnen viel Erfolg bei der Ausführung ihrer Aufgaben!

01.04.2015 - Abschlussübung "Einheiten im Löscheinsatz"

Die heutige Übung stellte die Abschlussübung zur Ausbildungsreihe "Einheiten im Löscheinsatz" dar, bei der die Übungsinhalte der vorherigen Übungen Anwendung fanden.


Angenommen wurde folgendes Szenario: Nach einem Brand im Badepark Wörth waren im Keller unter den Schwimmbecken vier Personen vermisst. Oberste Aufgabe war die Rettung dieser Personen. Das weitere Vorgehen gliederte sich in zwei Hauptbereiche: Zum einen sollte der (fiktive) Brand bekämpft werden. Zum anderen sollten die Kellerräume vom Rauch befreit werden. Hierzu wurden Lüfter so positioniert, dass sie alle Kellerräume mit frischer Luft durchfluten konnten.


Nach der Übung wurde eine konstruktive Manöverkritik abgehalten und Alternativen zum Vorgehen angesprochen. Danach fand eine kleine Führung in den Kellerräumen statt, die sich über große Teile des Badeparks erstrecken.


Ein Dankeschön gilt vor allem unseren Maximiliansauer Kameraden, die an dieser Übung teilnahmen und uns tatkräftig unterstützten!

13.02.2015 - Übung an Dammschule in Wörth

Unsere heutige Freitagsübung fand an der Grundschule Dammschule in Wörth statt.

 

Es wurden mehrere Ausbildungseinheiten gebildet, die sich mit unterschiedlichen Themen befassten: An unserer Drehleiter wurden die grundlegenden Einsatzmöglichkeiten praktisch trainiert. Die Mannschaft des HLF 10/10 befasste sich mit dem Vornehmen von tragbaren Leitern. Zusätzlich kümmerte sich die Besatzung des HLF 20/16 um das richtige Vorgehen bei einem Brandeinsatz. So war es uns möglich, die Übungsteilnehmer nach den individuellen Stärken und Schwächen auszubilden.

 

Hier ein paar Bilder des Abends:

25.10.2014 - Gemeinsame Jahresübung und Fahrzeugübergabe HLF 10/10

An diesem Samstag fand die jährliche gemeinsame Übung der Feuerwehren der Stadt Wörth am Rhein in Schaidt statt. Anschließend wurde unser neues HLF 10/10 offiziell an uns übergeben.

 

Die Übung wurde an der Sporthalle in Schaidt durchgeführt. Es wurde ein Brand des Gebäudes angenommen. Zudem wurden noch Personen im Gebäude vermisst. Mit Hilfe einer koordinierten Fahrzeugaufstellung konnte schon nach kurzer Zeit mit dem Innenangriff und damit der Rettung der vermissten Personen begonnen werden. Unterstützend wurde ebenfalls unsere Drehleiter in Stellung gebracht, um das Dach der Sporthalle überblicken und eventuelle Gefahren frühzeitig erkennen zu können. Nachdem diese Übung von den Kameraden aus Schaidt organisierte Großübung beendet war, wurde eine kurze Manöverkritik durchgeführt, in der das Zusammenwirken der vier Feuerwehren der Stadt sehr gelobt werden konnte.

 

Anschließend ging es weiter zur offiziellen Fahrzeugübergabe des neuen HLF 10/10 am Feuerwehrgerätehaus in Schaidt. Nach einer kurzen Rede übergab Bürgermeister Harald Seiter den symbolischen Schlüssel an unseren Wehrleiter Stefan Kuhn, der ihn dann an unseren Wehrführer Daniel Fuhrmann und dessen Stellvertreter Werner Wöschler übereichte.

25.08.2014 - Übung in Jockgrim

Heute unterstützten wir unsere Kameraden aus Jockgrim bei ihrer Übung. Wir waren mit unserer DLK 23/12 und unserem HLF 20/16 vor Ort.

 

Durchgeführt wurde die Übung am Seniorenhaus "Babette Ludovici" in Jockgrim. Simuliert wurde ein Brand im Gebäude. Beim Eintreffen der Kameraden aus Jockgrim wurden wir nachalarmiert, um dann mit Hilfe unserer Drehleiter die Rettung einer Puppe über das Fenster des obersten Stockwerks durchzuführen. Desweiteren unterstützten wir sie mit zwei weiteren Atemschutzgeräteträgern beim Innenangriff über das Treppenhaus.

 

Hier sind ein paar Bilder von der Übung:

26.07.2014 - Ausbildung an DLK in Schaidt

Heute wurden die Atemschutzgeräteträger aus Schaidt an unserer Drehleiter (DLK) ausgebildet.

 

Ein erfolgreiches Durchführen eines Einsatzes oder einer Einsatzübung erfordert intensives und wiederkehrendes Training. Nur so kann sichergestellt werden, dass im Einsatzfall genügend ausgebildetes Fachpersonal zur Verfügung steht. Deswegen war das Ziel dieser Ausbildung, den Umgang mit der Korbsteuerung, das Anbringen von Zusatzgeräten an den Korb und die Steuerung des Wassermonitors zu erlernen und zu beherrschen. Diese Schulung fand bereits schon in den anderen Ortsbezirken Maximiliansau und Büchelberg statt und ist zudem ein fester Bestandteil unserer regelmäßigen Übungen und Ausbildungen. 

07.07.2014 - Übung im Containerhafen Wörth

Am heutigen Montag fand unsere Übung im Hafen zwischen den dortigen Containern statt.

 

Ziel war es, die Container mit Hilfe einer vierteiligen Steckleiter und einer dreiteiligen Schiebleiter zu besteigen. Nebenbei konnte hier auch das "Alltagsgeschäft" (das Vornehmen eines Strahlrohrs) in der Praxis geübt werden. Dazu wurden zuerst die gestapelten Container erklommen und dann das Strahlrohr vorschriftsgemäß nach oben befördert, von wo aus dann der Angriff mit dem Wasser starten konnte. Simuliert wurde dadurch zudem das Erreichen des 1. bzw. 2. Obergeschosses eines Gebäudes, welches manchmal mit der Drehleiter nur sehr schlecht oder gar nicht erreicht werden kann.

30.05.2014 - Übung

Diese Freitagsübung beinhaltete das Vorgehen der Einsatzmannschaft im Falle eines Gebäudebrands. Beteiligt waren dabei unser ELW 1, unsere beiden HLFs und die Drehleiter.

 

Koordiniert durch die Einsatzleitung aus dem ELW 1 sorgte die Mannschaft des HLF 20/16 für die ersten Maßnahmen mit Wasser: Zuerst wurde ein benachbartes Gebäude des (fiktiv) brennenden Gebäudes gekühlt und abgeschirmt. Danach wurden erste Löschversuche gestartet. Weiterhin ging die DLK 23/12 mit dem Wassermonitor zur Brandbekämpfung von oben in Stellung. Versorgt wurde das Fahrzeug von der Besatzung des HLF 10/10, welche danach ebenfalls zur Bekämpfung des Feuers überging.

10.05.2014 - Schaumseminar in Lingenfeld

Elf Kameraden aus den Ortsbezirken Wörth, Schaidt und Büchelberg nahmen heute an einem Schaumseminar in Lingenfeld teil. Es war das zweite seiner Art. Im Vordergrund standen die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten des Löschmittels sowie Hinweise zum Umweltschutz und gesundheitsrelevante Aspekte.

 

Veranstaltungsbeginn war 8:00 Uhr. Nach einer kurzen Einführung wurden dann für ca. drei Stunden theoretische Grundlagen wiederholt bzw. gefestigt. Angefangen bei der Frage, woraus Schaum eigentlich besteht, über verschiedene Schaumarten und ihre Einsatztauglichkeit bis hin zu Schaummittelreserven im Landkreis bzw. in der näherliegenden Umgebung wurden die Teilnehmer geschult und unterrichtet. Nach einer kurzen Mittagspause wurde das zuvor Gelernte in der Praxis umgesetzt, indem auf einem asphaltierten Untergrund die vorgestellten Schaumarten erzeugt wurden. Verwendet wurde lediglich Übungsschaum, der eingesetzt wird, um etwaige Umweltbelastung minimieren zu können. Gegen 13:45 Uhr war das Seminar beendet, und die Wehren traten die Heimreise an.

 

26.02.2014 - Richtiges Belüften von Einsatzstellen

Der richtige Einsatz von Be- und Entlüftungsgeräten ist ein wichtiger Faktor, um im Brandfall größeren Schaden zu vermeiden und ein Feuer effektiv bekämpfen zu können.

 

Deshalb war die Übung an diesem Abend genau diesem Thema gewidmet. Die Ausbildung erfolgte in zwei Schritten: Zuerst hielt Kamerad Alexander Mieger, der diesen Abend organisiert hatte, einen interaktiven Vortrag über das Material und die richtige Vorgehensweise. Dabei galt es, die Vor- und Nachteile der einzelnen Methoden zur Be- und Entlüftung eines verrauchten Raumes zu verstehen. Im Anschluss folgte eine praktische Unterweisung in unsere technischen Geräte und den zuvor gelernten Taktiken. Dafür wurden zwei Räume im Feuerwehrgerätehaus mit künstlichem Nebel gefüllt, die es dann davon zu befreien galt. Dadurch war es möglich zu sehen, wie man entstandenen Brandrauch effektiv aus einem Gebäude entfernt und so weiteren Schaden vermeidet.