Archiv: Aktuelles (4. Quartal 2017)

27.12.2017 - Informationen zur Sicherheit beim Silvesterfeuerwerk

Das Jahr neigt sich dem Ende. Der Jahreswechsel steht wieder einmal kurz bevor. Wie in jedem Jahr wird dieser mit einem ausgelassenen Feuerwerk gefeiert. Jedoch kann diese Feier durch Unachtsamkeit schnell gefährlich werden. Kurz nicht aufgepasst oder fahrlässig gehandelt und schon endet die fröhliche Party in einem Einsatz für die Feuerwehr.

 

Damit das nicht passiert, möchten wir Sie auch in diesem Jahr wieder auf unsere Informationen rund um das Silvesterfeuerwerk aufmerksam machen:

23.12.2017 - Weihnachtsgruß 2017

Wir, die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Wörth am Rhein, wünschen allen Bürgerinnen und Bürgern ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest!

06.12.2017 - Sonderausbildung Absturzsicherung in Schaidt

Die letzte Sonderausbildung Absturzsicherung in diesem Jahr fand in Schaidt statt. Dort konnten die Teilnehmer den praktischen Vorstieg an einem Baugerüst üben.

 

Doch bevor der Vorstieg in die Tat umgesetzt werden konnte, wurde das Übungsobjekt mit unserer Drehleiter ausgeleuchtet. Danach war es möglich, den vertikalen Vorstieg zu planen und anschließend auch umzusetzen. Nachdem die Teilnehmer der Ausbildung in das Übungsobjekt eingewiesen worden waren, konnte der praktische Teil beginnen: In mehreren Vorstiegen konnte jeder Teilnehmer die Position des Vorsteigers sowie die Aufgaben der beiden Sicherungsmänner wieder einmal selbst trainieren und dabei verschiedene Techniken der Sicherung ausprobieren.

 

Um bei Arbeiten in gefährdeten Bereichen sicher agieren zu können, ist eine ausreichende Sicherung gegen einen eventuellen Absturz Standard. Diese Sicherung kann dabei jedoch die Einsatzgrenzen der gewöhnlichen Schutzausrüstung Feuerwehrangehöriger überschreiten. Ist dies der Fall, so bietet der Gerätesatz Absturzsicherung uns eine mögliche Alternative, um das Einsatzziel mit möglichst geringem Risiko erreichen zu können.

03.12.2017 - Hydrantenpflege

In den letzten Wochen waren viele unserer Kameraden im Stadtgebiet unterwegs, um die zahlreichen Hydranten auf Beschädigungen zu überprüfen und anschließend winterfest zu machen. Wir reinigen die Öffnung der Hydranten und fetten sie, sodass sie sich im Ernstfall schnell und leicht öffnen lassen. Diese Hydrantenpflege ist seit einigen Jahren ein fester Bestandteil in unserem Kalender.

29.11.2017 - Übergabe der neuen Fahrzeughalle

Nachdem nach über einem Jahr Bauzeit vor ein paar Tagen die Fahrzeuge in unsere neue Fahrzeughalle umziehen konnten, wurde diese letzten Freitag nun offiziell von der Stadt Wörth am Rhein an unsere Feuerwehr übergeben. Zu den Rednern dieses feierlichen Tages zählten Bürgermeister Dennis Nitsche, der verantwortliche Architekt Bernd Bistritz und unser Wehrleiter Stefan Kuhn. Dabei konnte vor allem die gute Zusammenarbeit der Beteiligten während den Planungs- und Bauphasen gelobt werden. Wir freuen uns, dass wir die neue Halle beziehen konnten. Aufgrund der nun vorhandenen modernen Ausstattung ist es uns nun wieder möglich, die gewohnte Leistungsfähigkeit bei unseren Aufgaben unkompliziert zu zeigen. Neben den Fahrzeugen und deren Ausstattung gehört ein dem Stand der Technik entsprechendes Gerätehauses natürlich dazu.

 

Wir bedanken uns bei der Stadt Wörth und den beteiligten Firmen für die geleistete Arbeit und die konstruktive Zusammenarbeit.

 

Eine neue Fahrzeughalle ist auch für uns ein besonderes Ereignis. Deshalb haben wir die Bauphase nicht nur in unserer Rubrik zum Umbau, sondern ebenfalls mit einem Zeitraffervideo festgehalten. Das Video gibt es hier zu sehen:

 

https://www.youtube.com/watch?v=qoETYJy0d5U

18.11.2017 - Gefahrstofftag in Kaiserslautern

An diesem Samstag fand zum dritten Mal der Gefahrstofftag an der Technischen Universität Kaiserslautern statt. Auch in diesem Jahr nahmen zwei unserer Kameraden daran teil. Nachdem im Vorjahr biologische Risiken ausführlich thematisiert wurden, lag der Schwerpunkt in diesem Jahr auf nuklearen Gefahren und den Eigenschaften von Radioaktivität.

Zu Beginn des Seminars wurden die Aufgaben und Tätigkeiten eines Strahlenschutzbeauftragten durch Dr. Thorsten Möhlmann von der TU Kaiserslautern beleuchtet. In seinem Vortrag erklärte er das komplexe Themengebiet und zeigte auf, wie Feuerwehren damit in Kontakt kommen können. Im Anschluss stellte Dipl.-Ing. Frederik Kötke von der Berufsfeuerwehr Hamburg die Einsatzplanung der Feuerwehren der Hansestadt vor. Thematisiert wurden hier insbesondere die einsatzvorbereitenden Maßnahmen, die den Strahlenschutz betreffen. Nach der Mittagspause stellte Dr. med. Wolfgang Hoffmann (Kreisverwaltung Kaiserslautern) die Auswirkungen radioaktiver Strahlung auf den menschlichen Körper vor. Hier wurden den Seminarteilnehmern die Gefahren aus medizinischer Sicht anhand praxisrelevanter Beispiele erläutert. Anschließend stellte Dipl.-Ing. Stefan Prüßmann den kerntechnischen Dienst vor. Dieser ist zuständig für die Sicherheitsvorsorge bei kerntechnischen Anlagen in Deutschland. Darunter fallen die Ursachenanalyse von Störungen, Stabilisierung von Anlagen und die Beseitigung von Störfallfolgen. Danach referierte Dipl.-Chem. Mario König (Analytische Task Force, Feuerwehr Mannheim) über das schwere Erdbeben in Japan im März 2011 und dessen Folgen. Er berichtete über den Einsatz der Schnelleinsatzeinheit des THW, die damals als eine der ersten Hilfsorganisationen vor Ort waren. Danach bildete Dr. Hans-Jochen Foth von der TU Kaiserslautern mit seinem Experimentalvortrag den Abschluss des Seminars. Hier wurde mit Experimenten und Versuchen das Wissen über Radioaktivität aufgefrischt und die Möglichkeiten der gängigen Messgeräte aufgezeigt.

 

Im Rahmenprogramm enthalten waren zudem eine Ausstellung über persönliche Schutzausrüstung im Einsatz mit radioaktiven Stoffen. Zudem zeigte die Feuerwehr Kaiserslautern neben ihren Fahrzeugen ebenso eine praktische Übung eines Kontaminationsnachweisplatzes. An einem solchen wird überprüft, ob die eingesetzten Einsatzkräfte mit radioaktivem Material kontaminiert wurden.

 

Wir bedanken uns bei den Organisatoren und Rednern für einen lehrreichen und interessanten Tag in Kaiserslautern.

05.11.2017 - Bürgerinformation "Rauchmelder retten Leben"

Wieso soll ich Rauchmelder beschaffen? Wo sollen diese angebracht werden? Häufig werden Feuerwehren mit diesen und weiteren Fragen zu Rauchmeldern konfrontiert. Um entsprechende Antworten für die Öffentlichkeit zu bieten, haben wir nun eine Bürgerinformation zum Thema "Rauchmelder retten Leben" auf unserer Internetseite veröffentlicht. Sie finden diese unter der entsprechenden Rubrik oder beim Klick auf den folgenden Button:

25.10.2017 - Übung: Menschenrettung mit Drehleiter

Bei unserer letzten Mittwochsübung beschäftigten wir uns mit der Menschenrettung mit Hilfe unserer Drehleiter. Die Aufgabe bestand darin, einen verunfallten Bauarbeiter möglichst schonend von einem Dach einer Garage zu holen. Parellel dazu führte die Mannschaft unseres an der Übung beteiligten HLF einen Löschangriff durch, da in unmittelbarer Nähe ein Feuer als Folge des Unfalls ausbrach.

14.10.2017 - Jahresübung des Gefahrstoffzugs des Landkreises Germersheim

An diesem Wochenende fand die Jahresübung des Gefahrstoffzugs des Landkreises Germersheim statt. Mit dieser regelmäßigen Großübung werden Jahr für Jahr verschiedene Übungsszenarien geprobt, um im Ernstfall auf Schadenslagen atomarer, biologischer und chemischer Art vorbereitet zu sein. Nachdem im letzten Jahr wir, die Freiwillige Feuerwehr Wörth am Rhein, die Gastgeber dieser Großübung waren, wurde diese nun bei unseren Kameraden aus Rülzheim durchgeführt.

Die Einheiten warten auf ihren Einsatz
Die Einheiten warten auf ihren Einsatz

Das diesjährige Szenario beinhaltete zwei Schadensfälle: Zum einen wurde von einem Mitarbeiter der Kläranlage Rülzheim eine Undichtigkeit an einem Flansch festgestellt. Aus diesem lief ein Gefahrstoff aus. Das andere Objekt war ein Fahrzeug, welches Nachschub des Stoffs liefern sollte. Da der Fahrer jedoch beim Rückwärtsfahren gegen ein Gebäude fuhr, lief aus dem Tank des Fahrzeugs ebenfalls der Gefahrstoff aus. Um die Übung möglichst realistisch zu gestalten, wurden zuerst die Kameraden aus Rülzheim zu dieser Übungssituation alarmiert. Nachdem die Gefahr vor Ort erkannt wurde, wurden die restlichen Einheiten des Gefahrstoffzugs alarmiert, die sich am Feuerwehrgerätehaus in Rülzheim in Stellung gebracht hatten. Durch die schnelle Lageerkundung konnte zudem der austretende Gefahrstoff identifiziert werden: Es handelte sich um Eisen(III)-chlorid, eine ätzende Lösung. Es wurde ebenfalls festgestellt, dass zwei Personen in einem anliegenden Gebäude vermisst wurden. Vorrückende Trupps konnten diese jedoch schnell finden und aus der Gefahrenzone bringen. Somit war die wichtigste Aufgabe, die Menschenrettung, erledigt. Anschließend konnte der Fokus auf die Versorgung der Undichtigkeiten gerichtet werden. Erforderlich waren hierfür Maßnahmen, die unter speziellen Schutzanzügen durchgeführt wurden: den sogenannten Chemikalienschutzanzügen (CSA). Zuerst wurden Auffangbehälter unter die Leckagen gestellt, um eine weitere Ausbreitung des Stoffs zu verhindern. Die Undichtigkeit am Flansch konnte mit Hilfe von Keilen abgedichtet werden. Somit wurde die Gefahr schnell und sicher beseitigt. Beim Loch am Lastwagen war dies jedoch nicht ganz so einfach. Aus diesem Grund musste der aufgefangene Stoff umgepumpt werden. Geeignet hierfür war der Behälter, aus welchem der Stoff austritt. Somit wurde der Gefahrstoff im Kreislauf gepumpt. Dies würde uns im Realfall die Zeit verschaffen, eine Fachfirma zu verständigen, die sich anschließend dem Stoff annehmen kann.

 

Wir möchten uns hiermit ganz herzlich bei unseren Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Rülzheim für die Organisation und die Bereitstellung der folgenden Bilder der Übung bedanken.