Archiv: Aktuelles (4. Quartal 2016)

29.12.2016 - Informationen zur Sicherheit beim Silvesterfeuerwerk

Weihnachten ist vorbei. Ein Jahr neigt sich wieder dem Ende. Damit das kommende Jahr nicht mit einer bösen Überraschung startet, wollen wir Sie an dieser Stelle wieder auf unsere Informationen zur Sicherheit beim Silvesterfeuerwerk aufmerksam machen.

 

Wir wünschen Ihnen einen ruhigen Jahresausklang und einen guten Rutsch ins Jahr 2017!

25.12.2016 - Weihnachtsgruß 2016

Wir, die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Wörth am Rhein, wünschen allen Bürgerinnen und Bürgern ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest 2016!

Ein geschmückter Baum in der Ahornstraße direkt vor dem Feuerwehrgerätehaus.
Ein geschmückter Baum in der Ahornstraße direkt vor dem Feuerwehrgerätehaus.

07.12.2016 - Übung: Erste Hilfe Auffrischung

In der kalten Jahreszeit beschäftigen wir uns oft mit Themen, die über das klassische Löschen eines Brandes hinausgehen. An diesem Übungsabend stand eine Auffrischung der Kenntnisse der Ersten Hilfe auf dem Plan.

 

Jeder Feuerwehrangehörige durchläuft zu Beginn seiner Karriere ein vielfältiges Ausbildungsprogramm, um auf die alltäglichen Herausforderungen des Feuerwehrwesens vorbereitet zu sein. Teil dieser Ausbildungszeit ist auch die Teilnahme an einem mehrtägigen Erste-Hilfe-Lehrgang. Da dieser Lehrgang bei manchen unserer Kameraden schon ein paar Jahre zurückliegt, führte heute unser Kamerad Eric Stöffler eine Auffrischung dieses Wissens durch. Dadurch soll sichergestellt werden, dass die wichtigsten Fakten und Methoden im Bereich der lebensrettenden Sofortmaßnahmen jedem Teilnehmer bekannt sind. Zu diesen Maßnahmen gehören unter anderem die stabile Seitenlage, eine richtig durchgeführte Herzdruckmassage und das Erkennen eines medizinischen Schocks, um im Ernstfall richtig reagieren zu können.

25.11. und 26.11.2016 - Übung Einsatzleitung der Gemeinde (ELGem)

Symbolbild: Lagekarte
Symbolbild: Lagekarte

An diesem Freitag und Samstag fand wieder die diesjährige Übung für die Einsatzleitung der Gemeinde (ELGem) statt.

 

Bei dieser Übung wurden der Aufbau und der Betrieb einer Lagekarte im Bezug auf den Einsatz einer Führungsstaffel geprobt. Dafür wurden mehrere Übungsgruppen gebildet, die anhand von fiktiven Lagemeldungen jeweils eine solche Lagekarte erstellen sollten.

 

Das Übungsszenario war ein Waldbrand im Stadtgebiet, welcher im Laufe der Zeit zu vielen Problemen führte. Die Anfertigung eines Lageplans ist dabei eine Möglichkeit, um bei der Dokumentation einer komplexen Einsatzlage den Überblick bewahren zu können. Dadurch ist es ebenfalls möglich, die Öffentlichkeit und neu hinzukommende Einsatzkräfte auf den jeweiligen Stand der vorliegenden Lage zu bringen.

 

Dabei gilt unser Dank dem Kameraden Andreas Schicktanz aus Büchelberg, der die Übung geplant und durchgeführt hat.

21.11.2016 - Einsatzübung zur Technische Hilfe

Die Übung fand auf dem Betriebsgelände der Kran und Transport Schuch GmbH in Wörth statt.
Die Übung fand auf dem Betriebsgelände der Kran und Transport Schuch GmbH in Wörth statt.

An diesem Montag fand wieder eine Einsatzübung zum Themenblock Technische Hilfe statt. Dieses Mal konnte diese auf einem Betriebsgelände durchgeführt werden. Unterstützt wurden wir bei der Übung durch geschultes Personal des Rettungsdienstes.

 

Das Übungsszenario beinhaltete einen PKW, in dem sich Personen befanden. Besonders war dabei jedoch, dass das Fahrzeug nicht in einen "üblichen" Verkehrsunfall verwickelt war. Es handelte sich vielmehr um die Simulation eines Zwischenfalls einer nicht alltäglichen Art: Aufgrund eines technischen Defekts stürzte ein 10,5 Tonnen schweres Gegengewicht eines Lastenkrans auf die Motorhaube des PKW. Aufgabe der angerückten Kräfte war es nun also, die schwere Last des Gewichts leicht anzuheben und gegen ein ungewolltes Wegrutschen zu sichern. Anschließend konnte eine Zugangsöffnung für die patientengerechte Erstversorgung durch den Rettungsdienst geschaffen werden. Um die Verletzten aus dem Fahrzeugwrack zu befreien, musste unser schweres Rettungsgeräte verwendet werden: Da die Rettungsschere eine geeignete Öffnung zum Ansetzen der Klingen benötigt, wurde zu Beginn eine entsprechende Lücke in der Karosserie durch das Verformen der Fahrertür mit Hilfe des hydraulischen Spreizers geschaffen. Nachdem die "Patienten" in Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst gerettet werden konnten, wurde ein gemeinsames Abschlussgespräch durchgeführt. Hier wurde bspw. die hervorragende Kommunikation zwischen den Einsatzkräften unserer Einheit und den Teilnehmern des Rettungsdienstes gelobt.

 

Wir bedanken uns bei der Kran und Transport Schuch GmbH für die Möglichkeit, unsere Übung auf ihrem Betriebsgelände in Wörth durchführen zu können. Weiterhin bedanken wir uns bei Abschleppdienst, Autoverwertung und Schrott/-metall Handel Lenhard, die uns das Übungsfahrzeug schnell und unkompliziert zur Verfügung gestellt haben. Ebenfalls gilt unser Dank den Kameraden vom Rettungsdienst, die uns in Ihrer Freizeit bei unserer Übung tatkräftig unterstützt haben.

15.11.2016 - Ehrung unseres Wehrleiters

Heute wurde unser Wehrleiter und Kamerad Stefan Kuhn für seine 45-jährige Tätigkeit im Feuerwehrwesen ausgezeichnet. Er erhielt durch unseren Landrat Dr. Fritz Brechtel das goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen mit goldfarbener Umrandung und Eichenlaubkranz. Seine Ehefrau Simone Kuhn bekam zudem einen Blumenstrauß überreicht. Auch hier gilt es Danke zu sagen, da nur durch den nötigen Rückhalt der eigenen Familie ein so langes Engagement im Feuerwehrwesen möglich ist.

 

Lieber Stefan, auch wir danken dir für diese 45 Jahre im Zeichen der Feuerwehren der Stadt Wörth am Rhein.

05.11.2016 - 2. Kaiserslauterer Gefahrstofftag

Symbolbild: Gefahrstoffeinsatz
Symbolbild: Gefahrstoffeinsatz

An diesem Samstag nahmen zwei unserer Kameraden am 2. Kaiserslauterer Gefahrstofftag an der Technischen Universität Kaiserslautern teil. Schwerpunkt des diesjährigen Seminars waren biologische Risiken und eine dafür geeignete Gefahrenabwehr.

 

Den Anfang machte Dr. Heinz-Ulrich Koch von der Kreisverwaltung Südwestpfalz. In seinem Vortrag über die Infektion- und Pandemieplanung beschrieb er grundlegende Eigenschaften und Gefahren von Viren und Bakterien und erläuterte wie man sich vor Krankheiten schützen kann. Zur effektiven Gefahrenabwehr im biologischen Bereich ist neben dem notwendigen Fachwissen auch eine detaillierte Vorausplanung für den Ernstfall unerlässlich. In einem weiteren Vortrag über das richtige Verhalten beim Vorhandensein lebensbedrohender Infektionskrankheiten erläuterte Dr. Koch weiterhin den richtigen Umgang mit Patienten und infektiösem Material. Eine große Rolle spielt dabei natürlich die Verwendung einer geeigneten Schutzausrüstung. Ebenfalls referierte Manuela Liebetanz von der Feuerwehr Bad Kreuznach. In ihrem Vortrag drehte sich alles um den Strahlenschutz im Feuerwehrwesen. Neben den Grundsätzen eines Einsatzes mit radioaktivem Material beschäftigte sich diese Unterrichtseinheit auch mit der fachgerechten Ausbildung zum Thema Strahlenschutz im Übungsalltag der Freiwilligen Feuerwehren. Den Abschluss machte Nahid Derakshani vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) mit einer Präsentation über das Thema der biologischen Probeentnahme. Erläutert wurden hier neben Zuständigkeiten der einzelnen Behörden auch das korrekte und sichere Arbeiten beim Entnehmen und Vorbereiten von Proben zur weiteren Untersuchung in einem geeigneten Labor.

 

Wir bedanken uns bei den Organisatoren und Rednern für einen lehrreichen und sehr interessanten Tag.

03.11.2016 - Vortrag: "Es brennt - und dann?"

An der heutigen Übung erhielten wir von Herrn Harald Zeller, Erster Kriminalhauptkommissar a.D. (EKHK a. D.), einen Einblick in die Tätigkeiten der Kriminalpolizei an einer Feuerwehreinsatzstelle. Ziel war es, uns den Einsatzort durch die Brille einer anderen Organisation sehen zu lassen, uns so für den Ernstfall zu sensibilisieren und die Zusammenarbeit der Organisationen zu optimieren.

 

Nachdem die Feuerwehr ihre Löscharbeiten an einer Einsatzstelle beendet hat, wird die Einsatzstelle der Kriminalpolizei übergeben. Diese ermittelt an der Einsatzstelle und sammelt dort nach Hinweisen, welche auf die Ursache bspw. eines Brandes Rückschlüsse ziehen lassen. Dabei arbeiten sich die Ermittler von außen nach innen vor und dokumentieren ihre Ergebnisse zur Beweissicherung. Anhand von Beispielen wurde das Vorgehen zudem exemplarisch dargestellt. Außerdem wurde dargelegt, dass eine Ursache nicht unbedingt sofort ersichtlich sein muss: ein sorgfältiges und geordnetes Vorgehen unter Berücksichtigung der Faktenlage ist zwingend notwendig, und selbst kleinste Hinweise können ausschlaggebend zur Aufklärung des Falles sein.

 

Um die Arbeit der Kriminalpolizei nicht zu behindern bzw. deren Arbeit zu unterstützen, wurden uns einsatztaktische Hinweise zur Hand gegeben. Indem wir an der Einsatzstelle nur die nötigsten Maßnahmen zur Erledigung unseres Einsatzes vornehmen, können den Ermittlern kleinste, aber dennoch äußerst wichtige Hinweise gesichert werden, um somit die Aufklärung nicht zu behindern bzw. sie darin zu unterstützen. Hilfreich seien speziell auch Bild- und Tonmaterial, welches wir für unsere eigene Einsatzdokumentation aufnehmen – sofern zeitlich und personaltechnisch machbar.

 

Im Vordergrund steht vor allem aber eine klare, erfolgreiche und insbesondere eine konstruktive Kommunikation zwischen Polizei und Feuerwehr. Nur wenn das Vorgehen beider Organisationen miteinander abgestimmt wird, können alle Beteiligten profitieren und effektiver gestaltet werden.

 

Die über 70 Teilnehmer aus allen vier Ortsteilen des Stadtgebiets konnte einige neue Informationen aus der Veranstaltung mitnehmen.

 

An dieser Stelle möchten wir uns, die Feuerwehr Wörth am Rhein, in aller Form bei Herrn Harald Zeller für einen aufschlussreichen und informativen Abend bedanken!

04.10.2016 - Jahresübung des Gefahrstoffzugs des Landkreises Germersheim

Unsere Sonderausbildung Gefahrstoffe war in diesem Monat wieder einmal auch gleichzeitig die jährliche Übung des Gefahrstoffzugs des Landkreises Germersheim. Mit dieser regelmäßigen Großübung werden Jahr für Jahr verschiedene Übungsszenarien geprobt, um im Ernstfall auf Schadenslagen atomarer, biologischer und chemischer Art vorbereitet zu sein. In diesem Jahr übernahmen wir in Wörth die Organisation der Übung.

 

Das Szenario der Übung war ein Verkehrsunfall mit mehreren Teilnehmern: Ein Lastwagen, ein Kleintransporter und ein kleiner PKW. Um den Übungsablauf möglichst realistisch zu gestalten, wurden die einzelnen Teileinheiten des Gefahrstoffzugs nacheinander zur Übung abgerufen, beginnend mit den Einsatzkräften aus dem Stadtgebiet Wörth. So starteten die Übungsteilnehmer mit etwas zeitlicher Verzögerung vom Treffpunkt am Feuerwehrgerätehaus in Wörth und erreichten somit zu unterschiedlichen Zeiten die Einsatzstelle. Dort angekommen, wurden die für einen Einsatz mit gefährlichen Stoffen nötigen Maßnahmen getroffen. Dazu gehören beispielsweise das Festlegen eines Gefahrenbereichs, das Ausrüsten mit geeigneter Schutzkleidung und das Verwenden von Nachschlagewerken, um weitere Informationen über die vorliegenden Gefahrstoffe und deren Eigenschaften herauszufinden. Die anschließenden Aktionen innerhalb des Gefahrenbereichs lassen sich dabei immer in folgender Reihenfolge beschreiben: Die Rettung von Menschenleben ist die wichtigste Aufgabe in einem Feuerwehreinsatz. Darum mussten die gefährdeten Zivilpersonen so schnell wie möglich aus dem Gefahrenbereich gerettet werden. Anschließend ist es möglich, auslaufende Stoffe zu sichern, Behälter abzudichten und Flüssigkeiten umzupumpen. Dadurch kann eine weitere Ausbreitung verhindert werden.

01.10.2016 - Jahresübung der Feuerwehren der Stadt Wörth am Rhein

In diesem Jahr fand unsere Gemeinschaftsübung der Feuerwehren der Stadt Wörth am Rhein in Büchelberg statt. Unterstützt wurden wir dabei neben den vier Ortsfeuerwehren des Stadtgebiets auch vom Rettungsdienst, der mit einem RTW vor Ort war.

 

Die zahlreichen Besucher konnten zwei unterschiedliche Szenarien beoachten: Zum einen war ein Brand in der Grundschule Büchelberg ausgebrochen, zum anderen ereignete sich nicht weit davon entfernt ein Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen. So galt es nun also, die insgesamt 40 teilnehmenden Kräfte auf beide Situationen einzuteilen. Wir übernahmen gemeinsam mit unseren Kameraden aus Schaidt die Rettung der vemissten Menschen aus den Räumlichkeiten der Schule. Die Einheiten aus Maximiliansau und Büchelberg kümmerten sich um die Verletzten beim Verkehrsunfall.

 

Wir bedanken uns bei unseren Kameraden aus Büchelberg, die diese Übung organisiert haben.