Archiv: Aktuelles (4. Quartal 2015)

27.12.2015 - Informationen zur Sicherheit beim Silvesterfeuerwerk

Foto: F. Morgenstern
Foto: F. Morgenstern

Weihnachten ist vorbei. Das Jahr neigt sich dem Ende. Damit das neue Jahr nicht mit einer bösen Überraschung startet, wollen wir Sie an dieser Stelle auf unsere Informationen zur Sicherheit beim Silvesterfeuerwerk aufmerksam machen.

 

Wir wünschen Ihnen einen ruhigen Jahresausklang und einen guten Rutsch ins Jahr 2016!

24.12.2015 - Weihnachtsgruß

Wir, die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Wörth am Rhein, wünschen allen Bürgerinnen und Bürgern ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest!

13.11.2015 - Übung: Technische Hilfe bei Verkehrsunfällen

Die heutige Freitagsübung stand ganz im Zeichen der Technischen Hilfe bei Verkehrsunfällen mit Personenkraftwagen. Zur Anwendung kamen dabei die Ausbildungsinhalte der letzten Übungen.

 

Bei Einsätzen mit einem Verkehrsunfall ist ein reibungsloses Ausführen unserer Arbeitsschritte von elementarer Bedeutung. Darum wurde dieses Thema bei der heutigen praktischen Übung so realitätsnah wie möglich behandelt.

 

Wenn es im Einsatzfall darum geht, eine eingeklemmte Person aus einem verunfallten Fahrzeug zu befreien, so ist es immer wichtig, dies patientenschonend durchzuführen. Um das zu erreichen, wird das verunfallte Fahrzeug zu Beginn gegen Erschütterungen und Bewegungen gesichert. Nachdem für den Rettungsdienst ein Zugang zur verunglückten Person geschaffen worden ist, geht es darum, diese so sicher wie möglich aus dem Wrack zu befreien. Da in dieser Übung angenommen wurde, dass der Fahrer des Fahrzeugs unter den Pedalen eingeklemmt ist, wurden diese mit Hilfe unserer Rettungsgeräten abgeschnitten. Aufgrund der Lage war es danach nötig, das Dach des Fahrzeugs teilweise abzunehmen, um den Verletzten mit Hilfe eines sog. Spineboards zu befreien.

08.11.2015 - Bombenentschärfung in Schaidt am 07.11.2015

Hier eine Zusammenfassung über die gestrige Bombenentschärfung in Schaidt:


Gestern Vormittag wurden unsere Kameraden aus Schaidt über den Fund einer alten Fliegerbombe in einem Waldgebiet bei Schaidt informiert. Nach Erkundung der Lage und Rücksprache mit dem Kampfmittelräumdienst wurde entschieden, die Bombe noch am selben Tag zu entschärfen. Eine Spezialfirma legte den Blindgänger mit einem Bagger frei. Zudem wurde ein Gefahrenbereich von einem Kilometer um die Fundstelle festgelegt. Aufgrund der Lage der Einsatzstelle waren nur wenige Häuser von der nötigen Evakuierung in Schaidt betroffen. Für die betroffenen Anwohner wurde eine Sammelstelle im Bürgerhaus eingerichtet. In den Abendstunden konnte die Entschärfung der Fliegerbombe ohne Komplikationen beendet werden.


Es waren rund 75 Einsatzkräfte von Kampfmittelräumdienst, DRK, Polizei, Notfallseelsorge und der Feuerwehren des Stadtgebiets im Einsatz.


Unser Dank gilt allen eingesetzten Einsatzkräften und dem Kampfmittelräumdienst für ihren erfolgreichen Einsatz.

07.11.2015 - Übung der Strahlenmesseinheiten in Speyer

Am heutigen Samstag nahmen drei unserer Kameraden an der jährlichen Übung der Strahlenmesseinheiten der Region mit dem GW-Mess teil. In diesem Jahr fand diese in Speyer statt.


Das Hauptziel dieser Großübung ist es, spezielle Messpunkte rund um das Kernkraftwerk Philippsburg anzufahren, um die dortige Dosisleistung, also die Strahlendosis pro Stunde, zu messen. Weitere Ziele waren zum einen das praktische Üben mit Messgeräten, welche die umgebende Strahlung messen können. Zum anderen sollte die Kommunikation des sich nun seit einiger Zeit im Betrieb findende Digitalfunks geprobt werden sowie etwaige Probleme erkannt werden. Aus diesem Grund sollten die gemessenen Werte direkt an die zuständige Stelle in Mainz übermittelt werden. Weitere Teilnehmer waren Einheiten aus Landau/Pfalz, Neustadt/Weinstraße, Speyer, dem Rhein-Pfalz-Kreis, Frankenthal, Kaiserslautern, Ludwigshafen, Worms und Mainz.

25.10.2015 - Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger

An den letzten beiden Wochenenden fand in Rülzheim wieder einmal die Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger statt. Traditionell hatten auch wir wieder Personal mit dabei.

 

Bei diesem Lehrgang auf Kreisebene, geht es neben der Gewöhnung an das Arbeiten unter Atemschutz ebenfalls um die Gewöhnung an die Hitze eines Brandes mittels einer Brandsimulationsanlage. Weiterhin werden die rechtlichen Grundlagen sowie wichtige taktische Maßnahmen geschult, sodass die nötigen Grundlagen für die weitere Ausbildung in den Heimatwehren vorhanden sind.

 

Wir gratulieren den Teilnehmern zur Teilnahme an dieser bedeutenden Ausbildung und wünschen ihnen viel Erfolg bei der Ausführung ihrer Aufgaben!

16.10.2015 - Neue Geräte zur technischen Hilfe

An diesem Übungsabend wurden neue Geräte zur technischen Hilfeleistung (TH) vorgestellt.


Um Einsätze der technischen Hilfeleistung (TH) schnell und effizient durchführen zu können, ist es wichtig, sich mit dem entsprechenden Material ausreichend auszukennen. Dies gilt vor allem für neu beschaffte Geräte. Deswegen lag der Fokus bei dieser Übung auf unserem neuen Kompaktaggregat, welches in Zukunft auf unserem HLF 10/10 zum Einsatz kommen wird, und auf einem zusätzlichen Stabilisierungssystem, welches beispielsweise bei Verkehrsunfällen zum Einsatz kommt. Ebenfalls eingeführt wurde unser neuer hydraulisch betriebener Spreizkeil, der es uns erlaubt, weiteres Sicherungsgerät in Spalten zu verwenden, die eigentlich zu klein dafür wären.


Wir danken unserem Kameraden Rüdiger Knoll aus Büchelberg, der uns bei dieser Ausbildung tatkräftig unterstützte.

10.10.2015 - Jahreshauptübung 2015 in Maximiliansau

An diesem Wochenende fand die Jahreshauptübung der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Wörth am Rhein in Maximiliansau statt. Thematisiert wurden in diesem Jahr ein Brand in einem Waldgebiet und die Rettung von Menschenleben.


Angenommen wurde der Absturz eines Flugzeuges mit drei Passagieren an Bord in einem Waldgebiet, welches daraufhin in Flammen stand. Zudem wurde eine Gruppe Pfadfinder im betroffenen Waldgebiet vermisst. Nach einer großflächigen Erkundung der Einsatzleitung wurden zwei Einsatzabschnitte gebildet, um den Einsatz geordnet erledigen zu können. Schon nach kurzer Zeit konnten zwei eingeklemmte Personen aus dem Flugzeugwrack befreit, sowie die dritte mit Hilfe einer Steckleiter von einem Baum gerettet werden. Zudem gelang es, die vermissten Pfadfinder zu finden und in Sicherheit zu bringen. Anschließend war es möglich, den Waldbrand gezielt zu löschen.


Es waren insgesamt 60 Einsatzkräfte unserer vier Ortswehren Büchelberg, Maximiliansau, Schaidt und Wörth beteiligt.

10.10.2015  - 1. Kaiserslauterer Gefahrstofftag

An diesem Samstag nahmen zwei unserer Kameraden am 1. Kaiserslauterer Gefahrstofftag an der Technischen Universität Kaiserslautern teil.

 

Behandelt wurden zu Beginn die neuesten Änderungen im Gefahrgutrecht, um den Teilnehmern den aktuellen Informationsstand zu vermitteln. Durchgeführt wurde dies durch die Boehringer Werke Ingelheim. Anschließend thematisierte Dr. Ernst-Christian Koch von Lutradyn Kaiserslautern die Gefahren von Explosivstoffen. Hier ging es vor allem um die Gründe für die Gefährlichkeit von Pyrotechnik, Sprengstoffen und Treibmitteln. Im Mittagsprogramm wurden Einsätze mit Sprengfallen und der polizeiliche Umgang mit solchen behandelt. Udo Jastrzembsky vom LKA Rheinland-Pfalz brachte hierzu den Seminarteilnehmern die Arbeit einer Spezialeinheit für die Beseitigung solcher Gefahren näher. Anschließend wurde das "Einsatzleiter-Wiki", eine EDV basierte Lösung zur Unterstützung des Einsatzleiters, vorgestellt. Der Gründer dieses Wiki, Christoph Ziehr (Berufsfeuerwehr Berlin), präsentierte den Teilnehmern die wichtigsten Merkmale und den Umgang mit dieser Plattform. Anschließend erläuterte Dr. Heinz-Ulrich Koch von der Kreisverwaltung Südwestpfalz die wichtigsten Maßnahmen zur Eindämmung einer Bedrohung durch Infektionskrankheiten sowohl im Einsatz als auch im Alltag. Den Abschluss bildeten Dr. Uwe Bergsträßer und Matthias Amberg von der Technischen Universität Kaiserslautern, die mit Hilfe eines Experimental-Vortrags die Risiken von gefährlichen Gütern, auf welche wir während eines Einsatzes stoßen können, aufzeigten.

 

Wir bedanken uns bei den Organisatoren und Rednern für einen lehrreichen und sehr interessanten Tag.

06.10.2015 - Gefahrstoffzugübung 2015 in Kandel

Ein Trupp geht zu seinem Einsatzort
Ein Trupp geht zu seinem Einsatzort

Unsere Sonderausbildung Gefahrstoffe war in diesem Monat auch gleichzeitig die jährliche Übung des Gefahrstoffzugs des Landkreises Germersheim. In diesem Jahr fand sie in Kandel statt. Mit dieser regelmäßigen Großübung werden Jahr für Jahr verschiedene Übungsszenarien geprobt, um im Ernstfall auf Schadenslagen atomarer, biologischer und chemischer Art vorbereitet zu sein.

 

Das Übungsszenario umfasste zwei Teilabschnitte. Zu Beginn wurden die Einheiten der Verbandsgemeinde Kandel zu einem Einsatz alarmiert. In einem chemischen Labor einer Schule war es zu einem biologischen Unfall gekommen. Später wurde zudem in einem weiteren Gebäudeteil eine radioaktive Strahlung festgestellt. Aufgrund der Größe des Ereignisses alarmierte der Einsatzleiter die Einheiten des Gefahrstoffzugs des Landkreises, die bereits am Feuerwehrgerätehaus in Kandel auf ihren Einsatz warteten. Da die Rettung von Menschen die wichtigste Aufgabe in einem Feuerwehreinsatz ist, galt es auch hier, eventuell gefährdete Zivilpersonen aus dem Gefahrenbereich in Sicherheit zu bringen. Aufgrund der zu erwartenden Gefahrenlagen mussten die vorrückenden Kräfte auf eine geeignete Schutzausrüstung achten. Darum wurden nicht nur Trupps mit Atemschutz, sondern auch welche mit Strahlenschutz- und Chemikalienschutzanzügen eingesetzt.

 

Nach dem Übungsende wurde die Übung durch die anwesenden Führungskräfte wieder einmal sehr positiv bewertet. Von unserem Kreisfeuerwehrinspekteur Mike Schönlaub konnte vor allem das gemeinsame Arbeiten der verschiedenen Feuerwehren untereinander gelobt werden.