Archiv: Aktuelles (4. Quartal 2014)

27.12.2014 - Informationen zur Sicherheit beim Silvesterfeuerwerk

Der Jahreswechsel steht wieder einmal kurz bevor. Wie in jedem Jahr wird dieser mit einem ausgelassenen Feuerwerk gefeiert. Durch Unachtsamkeit kann diese Feier jedoch schnell gefährlich werden und in einem Einsatz für die Feuerwehr enden.

 

Deshalb möchten wir Sie an dieser Stelle an unsere Informationen zur Sicherheit beim Silvesterfeuerwerk erinnern.

24.12.2014 - Weihnachtsgruß

Wir wünschen Ihnen allen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest!

16.12.2014 - FEZ-Ausbildung

Am heutigen Abend fand wieder eine Ausbildung für unser FEZ-Personal statt. Durchgeführt wurde diese in einer praktischen Übung mit fiktiven Schadensereignissen.


Angenommen wurde ein Verkehrsunfall zwischen Kandel und Wörth. Aus einem verunglückten LKW trat ein gefährlicher Stoff aus, den es zu identifizieren galt. Anschließend mussten über Funk die notwendigen Maßnahmen übermittelt werden. Da sich im späteren Verlauf der Übung ein weiterer Unfall sowie ein gemeldeter Brand ereigneten, wurden die Teilnehmer der Übung auf eine möglichst realitätsnahe Probe gestellt. Ziel war es, auch in stressigen Situationen die Ruhe zu bewahren und überlegt zu handeln, um die Einsatzleitung bei Ihren Aufgaben unterstützen zu können.


Anschließend wurde die Durchführung der Übung mit allen Teilnehmern und Ausbildern besprochen. Hervorzuheben ist hierbei der reibungslose Übungsablauf und das richtige Verhalten der Teilnehmer, wodurch die Übung zu einem vollen Erfolg wurde. Initiator und Organisator der Ausbildung war unser Kamerad Paul König, der dabei vom Kameraden Tobias Pfrengle unterstützt wurde.

02.12.2014 - Sonderausbildung Gefahrstoffe (14-12)

Das richtige Ablegen der Schutzkleidung muss geübt sein!
Das richtige Ablegen der Schutzkleidung muss geübt sein!

Nachdem wir letzte Woche den Ausbildungsabschnitt "Gefahrstoffe" mit einer großen Abschlussübung beendet hatten, knüpften wir heute mit der Sonderausbildung Gefahrstoffe an dieser Stelle an, um den richtigen Ablauf der entsprechenden Maßnahmen mit den Kameraden aller Feuerwehren der Stadt Wörth am Rhein durchzuführen und zu verinnerlichen.

 

Ziel der Übung war es, eine genaue Erkundung  der Lage für den Einsatzleiter durchzuführen und anschließend fachspezifische Maßnahmen einzuleiten, um vorhandene Gefahren zu minimieren. Mit Hilfe einer geordneten Gewinnung und Interpretation von Informationen über die vorliegenden Stoffe war es möglich, diese herauszufinden. Dazu zählt beispielsweise die Reaktionsfreudigkeit der fiktiv vorhandenen Stoffe, die aufgrund ihrer chemischen Beschaffenheit nicht vermischt werden durften. Um dies zu verhindern, wurden die Behälter von einander getrennt und die Chemikalien abgepumpt.

 

Im Anschluss an die Tätigkeiten in der Gefahrenzone mussten die eingesetzten Einsatzkräfte dekontaminiert werden. Die Grobreinigung der Schutzanzüge wurde in einer Notdekontaminationsstelle (Not-Dekon) vor Ort durchgeführt. Somit war es für die Kräfte möglich, die Anzüge sicher zu verlassen. Aufgrund des organisatorischen Aufwands trugen die Kameraden an der Not-Dekon keine Schutzanzüge. In Großübungen und natürlich dem Ernstfall wäre dies selbstverständlich anders.

24.11.2014 - Abschlussübung Thema Gefahrstoffe

zwei Trupps bei der Arbeit
zwei Trupps bei der Arbeit

Heute fand eine Abschlussübung des Themas Gefahrstoffe statt. Als Übungsobjekt dienten unser WLF (2) und ein Autowrack. Durchgeführt wurde die Übung in der extra dafür abgesperrten Abtswaldstraße in Wörth.

 

Am Anfang wurden die bereits besetzten Fahrzeuge (ELW 1, HLF 10/10, GW-Mess, DLK 23/12) zum Übungsbeginn abgerufen. Nach der kurzen Anfahrt an den Ort des Geschehens verschaffte sich der Einsatzleiter einen Überblick über das Szenario und teilte entsprechend seine Mannschaft ein. Das wichtigste Ziel war es, zwei fiktiv verletzte Personen aus der Unfallstelle zu retten. Da es sich um einen Einsatz mit (gedachten) gefährlichen Gütern handelte, musste (neben einer ausführlichen Recherche der vorhandenen Gefahren und den entsprechenden Maßnahmen) angemessene Schutzkleidung getragen werden, um eine Gefährdung der Einsatzkräfte im Gefahrenbereich zu vermeiden. Als die Personen gerettet waren, konnte nun der Fokus auf die Gefahrstoffe selbst gerichtet werden: Mit Hilfe von speziellem Material ist es uns möglich, gewisse Mengen an gefährlichen Stoffen aufzufangen bzw. so lange an der Ausbreitung zu hindern, bis (im Einsatzfall) ein entsprechender Betrieb vor Ort ist, um sich darum zu kümmern. Nachdem die Übung zu Ende war, wurde diese im Kreis der Übungsteilnehmer ausführlich besprochen. Anschließend konnte die Straße wieder für den öffentlichen Verkehr freigegeben werden.

 

Organisiert wurde die Übung von unseren Kameraden Ronny Pfrengle, der dabei vom Kameraden Roland Kraus unterstützt worden war. Unser Dank gilt außerdem der Stadtverwaltung Wörth, die es uns erneut unbürokratisch ermöglicht hatte, die Übung an dieser Stelle durchführen zu können.

19.11.2014 - Tipps zur Verhütung von Bränden in der Weihnachtszeit

Jedes Jahr in der Advents- und Weihnachtszeit ereignen sich zahlreiche Brände von Adventskränzen, -gestecken und Weihnachtsbäumen. Brandursache in fast allen Fällen: unsachgemäßer oder leichtsinniger Umgang mit brennenden Wachskerzen.

 

Hilfreiche Tipps zur Verhütung von Bränden am Adventskranz und Weihnachtsbaum erhalten Sie hier.

15.11. - 16.11.2014 - Selbstverteidigung für Feuerwehrfrauen

An diesem Wochenende nahmen vier unserer Feuerwehrkameradinnen beim Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz e.V. (LFV) in Koblenz am Seminar "Selbstverteidigung für Feuerwehrfrauen" teil.

 

Um sich gegen eine gewaltbereite Person entsprechend verteidigen zu können, spielt neben der richtigen Verteidigungstechnik ebenfalls die Wirkung des eigenen Handels auf die entgegengesetzte Person eine große Rolle. Dieses zweitägige Seminar wurde ins Leben gerufen, um den Teilnehmerinnen vorbeugende Maßnahmen zu vermitteln, sodass diese eine solche Gefahrensituation frühzeitig unterbinden zu können.

 

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12.11.2014 - Ausbildung TH Absturzsicherung

Am heutigen Abend fand die Ausbildung der Absturzsicherung in Büchelberg statt. Im dortigen Gerätehaus wurden das Material "Rollgliss", welches in unserer DLK verladen ist, thematisiert. Neben den theoretischen Grundlagen wurde das Material in der Praxis getestet. Damit ist es möglich, eine Person beispielweise in einen Schacht gesichert abzulassen und eingeschlossene Personen zu retten.

08.11.2014 - Übung der Strahlenmesseinheiten in Rülzheim

Am heutigen Samstag nahmen drei unserer Kameraden an einer Übung der Strahlenmesseinheiten in Rülzheim mit dem GW-Mess teil.

 

Das Hauptziel der Übung war das Anfahren der Messpunkte rund um das Kernkraftwerk Philippsburg, welche im Falle eines Strahlungsaustritts angefahren werden. Weitere Ziele waren zum einen das praktische Üben mit Messgeräten, welche die umgebende Strahlung messen können. Zum anderen sollte die Kommunikation des sich nun seit einiger Zeit im Betrieb findende Digitalfunks geprobt werden sowie etwaige Probleme erkannt werden. Aus diesem Grund sollten die gemessenen Werte direkt an die zuständige Stelle in Mainz übermittelt werden. Weitere Teilnehmer waren Einheiten aus Landau/Pfalz, Neustadt/Weinstraße, Speyer, dem Rhein-Pfalz-Kreis, Frankenthal, Ludwigshafen, Worms und Mainz.

 

Im Anschluss wurde die Übung besprochen und eine konstruktive Manöverkritik durchgeführt.

08.11.2014 - Seminar Pressearbeit an der Einsatzstelle

Heute waren zwei unserer Kameraden beim Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz e.V. (LFV) in Koblenz. Sie nahmen am Seminar "Pressearbeit an der Einsatzstelle" teil.

 

Um eine gute Berichterstattung über die Einsätze liefern zu können, ist es wichtig, sich mit den gesetzlichen Grundlagen und den daraus resultierenden Rechten und Pflichten auszukennen. Das gilt zum einen für die eigenen Berichte, die wir Ihnen hier bieten, und zum anderen auch für die Zusammenarbeit mit der Presse, um diese bei ihrer Arbeit entsprechend unterstützen zu können. Zusätzlich wurde das korrekte Anfertigen und Auswählen eines Pressefotos sowohl theoretisch als auch praktisch ausgebildet.

05.11.2014 - eGruppenführer 2014 an LFKS

Das Logo des Lehrgangs
Das Logo des Lehrgangs

Nachdem wir in diesem Jahr bereits Kameraden auf dem Gruppenführerlehrgang an der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule Rheinland-Pfalz (LFKS) hatten, war erneut Personal in einen Lehrgang eingebunden, um den Status "Gruppenführer" zu erwerben. Dieses Mal handelte es sich jedoch um den sog. eGruppenführer, der eine Kombination aus Online- und Präsenzveranstaltungen darstellt.

 

Die Schulung zum Gruppenführer findet traditionell an der Landesfeuerwehrschule in Koblenz statt. In der Regel findet dieser Lehrgang als Präsenzlehrgang statt, unterteilt auf zweimal eine Woche. Nach der erfolgreichen Absolvierung des Lehrgangs, einer theoretischen und praktischen Prüfung, ist man berechtigt, eine Gruppe (Personalstärke: neun Feuerwehrangehörige) im Einsatz zu führen. Jedoch ist es einigen Personen nicht möglich, aufgrund ihrer Position im Beruf oder Ihrer Ausbildung zwei Wochen für diesen Lehrgang freigestellt zu werden. Oft handelt es sich hier um Feuerwehrangehörige, die als Selbständige ihre eigene Firma leiten. Gerade diese möchte man, aufgrund ihrer Vorbildung, gerne als Führungskräfte in der Feuerwehr einsetzen. Aufgrund dessen wurde vor einigen Jahren in Zusammenarbeit mit der Landesfeuerwehrschule Koblenz und der Universität Koblenz-Landau ein eLearning Projekt ins Leben gerufen, welches die Theorieeinheiten in einem Online-Kurs präsentiert. Die Präsenzzeit an der Feuerwehrschule konnte somit auf eine Woche, die auf zwei Phasen aufgeteilt ist, reduziert werden.

 

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05.11.2014 - Entschärfung der Fliegerbombe im künftigen Baugebiet "Abtswald Teil C" abgeschlossen

Offizielle Pressemitteilung zur heutigen Bombenentschärfung:

 

Einsatzleiter Stefan Kuhn kann gute Nachrichten verkünden: "Die Bombenentschärfung im Neubaugebiet Abtswald Teil C konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Die Sperrung von Straßen und Schienen wurde aufgehoben. Das Evakuierungsgebiet wurde freigegeben. Die Bewohner können ihre Wohnungen ab sofort wieder aufsuchen."

 

Bürgermeister Harald Seiter bedankt sich bei allen Kräften, die zum reibungslosen Gelingen der Entschärfungsaktion beigetragen haben.

 

Außerdem gilt der Dank dem Kampfmittelräumdienst, der wie immer hervorragende Arbeit geleistet hat!

Ingesamt waren 128 Einsatzkräfte verschiedener Hilfsorganisation mit 38 Fahrzeugen im Einsatz!

 

Alle weiteren Meldungen zum Thema finden Sie hier.

25.10.2014 - Gemeinsame Jahresübung und Fahrzeugübergabe HLF 10/10

An diesem Samstag fand die jährliche gemeinsame Übung der Feuerwehren der Stadt Wörth am Rhein in Schaidt statt. Anschließend wurde unser neues HLF 10/10 offiziell an uns übergeben.

 

Die Übung wurde an der Sporthalle in Schaidt durchgeführt. Es wurde ein Brand des Gebäudes angenommen. Zudem wurden noch Personen im Gebäude vermisst. Mit Hilfe einer koordinierten Fahrzeugaufstellung konnte schon nach kurzer Zeit mit dem Innenangriff und damit der Rettung der vermissten Personen begonnen werden. Unterstützend wurde ebenfalls unsere Drehleiter in Stellung gebracht, um das Dach der Sporthalle überblicken und eventuelle Gefahren frühzeitig erkennen zu können. Nachdem diese Übung von den Kameraden aus Schaidt organisierte Großübung beendet war, wurde eine kurze Manöverkritik durchgeführt, in der das Zusammenwirken der vier Feuerwehren der Stadt sehr gelobt werden konnte.

 

Anschließend ging es weiter zur offiziellen Fahrzeugübergabe des neuen HLF 10/10 am Feuerwehrgerätehaus in Schaidt. Nach einer kurzen Rede übergab Bürgermeister Harald Seiter den symbolischen Schlüssel an unseren Wehrleiter Stefan Kuhn, der ihn dann an unseren Wehrführer Daniel Fuhrmann und dessen Stellvertreter Werner Wöschler übereichte.

13.10.2014 - Fahrsicherheitsprogramm für Einsatzfahrer

Im Laufe des Jahres haben zahlreiche unserer Feuerwehrkameraden an einem Fahrsicherheitsprogramm für Einsatzfahrer teilgenommen.

 

Um im Einsatzfall schnelle und geordnete Hilfe leisten zu können, ist es wichtig, dass die Fahrt zur Einsatzstelle sicher und zügig durchgeführt werden kann. Da ein Einsatzfahrer auch in stressigen Situationen den Umgang mit dem Fahrzeug beherrschen muss, nahmen einige unserer Fahrer an einem speziellen Fahrsicherheitstraining in Germersheim teil.

 

Eingeladen durch den Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz e. V. mussten die Teilnehmer mit ihrem Einsatzfahrzeug einen kleinen Parcours durchfahren, um sich mit dessen physikalischen Eigenheiten sowohl beim Vorwärts- als auch beim Rückwärtsfahren vertraut zu machen. Weiterhin wurden verschiedene Szenarien auf rutschigem und nassen Untergrund durch den Instruktor vorgestellt, die es mit Hilfe einer Gefahrenbremsung zu meistern galt.


07.10.2014 - Sonderausbildung Gefahrstoffe (14-10)

Die heutige Sonderausbildung Gefahrstoffe führte uns nach Kandel, wo wir zusammen mit den dortigen Kameraden eine Gefahrstoffübung durchführten.

 

Angenommen wurde ein Szenario in einer Lagerhalle, in der Behältnisse mit Salpetersäure Leck schlugen. Des Weiteren wurde angenommen, dass zwei Arbeiter vermisst seien. Nach der ersten Fernerkundung wurden durch den Übungsleiter Trupps in Chemikalienschutzanzügen (CSA) zur Menschenrettung geschickt. Danach sollte die Chemikalie zunächst aufgefangen und im Kreis gepumpt werden, um anschließend weitere Maßnahmen zum vollständigen Abpumpen adäquat zu treffen.

 

In einer nachfolgenden Manöverkritik wurde seitens der Kameraden aus Kandel und Wörth die Zusammenarbeit lobend dargestellt. Das Übungsziel war also erfolgreich erreicht worden.

 

Unser Dank gilt den Kameraden aus Kandel, die uns aufgrund der gemeinsam absolvierten Einsatzübung in unserem Ausbildungsbetrieb unterstützten.

06.10. - 08.10.2014 - Lehrgang "EL-U" an LFKS

Fiktives Beispiel einer Lagekarte für die Einsatzleitung
Fiktives Beispiel einer Lagekarte für die Einsatzleitung

Diesen Monat nahmen erneut Kameraden an einem Lehrgang an der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule Rheinland-Pfalz (LFKS) in Koblenz teil. Dabei handelte es sich um den Lehrgang "Unterstützungstätigkeiten für die Einsatzleitung" (kurz: EL-U).

 

Dieser Lehrgang richtet sich hauptsächlich an Verwaltungsangehörige als Mitglieder des Katastrophenschutzstabes, Unterstützungspersonal für den Abschnitt Gesundheit und besonders an Mitglieder einer Feuerwehr, die die Einsatzleitung in größeren Schadenslagen unterstützen können sollen. Als Erweiterung bzw. Zusatzangebots des Lehrgangs für das Personal einer Feuerwehreinsatzzentrale (FEZ) bot sich dadurch die Möglichkeit einer Weiterbildung unseres FEZ-Personals.

 

Inhaltlich bietet diese dreitägige Schulung neben den rechtlichen Grundlagen einen Einblick in die Arbeit einer Technischen Einsatzleitung und deren unterschiedlichen Sachgebiete, die es in Großschadenslagen zu beachten und auszuführen gilt. Weiterhin spielt die Darstellung einer Einsatzlage eine große Rolle: Neben der Dokumentation des Geschehens ist die Aufgabe des Führungshilfspersonals ebenfalls die Anfertigung von Lagekarten, um einen schnellen und vor allem detailierten Überblick über den Einsatzort und den damit verbundenen Aufgaben zu schaffen.

 

Abgeschlossen wurde der Lehrgang mit der Ausführung einer Übung, in der die praktische Stabsarbeit so real wie möglich anhand einer größeren Lage durchgespielt wurde. So konnten noch letzte Kleinigkeiten angesprochen werden, bevor die Teilnehmer die Heimreise antraten.