Archiv: Aktuelles (3. Quartal 2017)

29.09.2017 - Übung: Technische Hilfe bei Verkehrsunfall

Nachdem in den letzten Wochen die Erstmaßnahmen bei einem Verkehrsunfall geübt worden waren, konnten wir nun einen Schritt weitergehen: das Üben der Schnitttechniken.

 

Wenn wir zu einem Verkehrsunfall gerufen werden, kann es passieren, dass wir Unfallbeteiligte aus ihren Fahrzeugen befreien müssen. Sind dann noch die Türen der Wracks so stark verformt, dass sie sich nicht mehr auf normale Art und Weise öffnen lassen, so kommt schweres Rettungsgerät in den Einsatz. Doch dabei muss jeder Handgriff sofort sitzen. Möglich wird das durch regelmäßiges und möglichst realistisches Üben der verschiedenen Sicherungs- und Rettungstechniken. Diese Freitagsübung bot allen Teilnehmern genau das: Wir hatten ein altes Schrottfahrzeug zur Verfügung, an welchem jedes Rettungsgerät intensiv trainiert werden konnte.

16.09.2017 - Landesmessübung in Speyer

An diesem Samstag war der Gerätewagen-Messtechnik (GW-Mess) des Landkreises Germersheim bei einer Großübung, der Landesmessübung, gefordert. Daran nahmen zwei unserer Kameraden aus dem Gefahrstoffzug teil. Wie bereits in den letzten Jahren fand diese Übung der Messeinheiten der Region in Speyer und dem Umland statt. Neu dabei waren außerdem Kameraden aus Heilbronn.

 

Das Hauptziel dieser Großübung war es, spezielle Messpunkte rund um das Kernkraftwerk Philippsburg anzufahren, um die dortige Dosisleistung, also die Strahlendosis pro Stunde, zu messen. Weitere Ziele waren zum einen das praktische Üben mit Messgeräten, welche die umgebende Strahlung messen können. Zum anderen sollte die Kommunikation mit Hilfe des bereits seit einigen Jahren laufenden Digitalfunks geprobt werden. Zum ersten Mal übernahmen wir dabei ebenso die Betreuung einer mobilen Messsonde, die wir an verschiedenen Orten betreiben mussten. Während der Übung bot sich zudem die Gelegenheit, kleine Übungsstrahler mit Hilfe unserer Messgeräte auf einer Wiese zu lokalisieren. Im Anschluss an den praktischen Teil der Übung, wurden die Ergebnisse gemeinsam analysiert.

13.09.2017 - Übung Absturzsicherung

An diesem Übungsabend der Absturzsicherungsgruppe widmeten wir uns den Grundlagen der Sicherung in absturzgefährdeten Bereichen. Aufgrund des schlechten Wetters fand diese Ausbildung in unserem Lehrsaal statt.

Um im Einsatzfall richtig handeln zu können, ist - neben der grundlegenden Zusatzausbildung zum "Absturzsicherer" - eine regelmäßige Wiederholung und Vertiefung der gelernten Fähigkeiten wichtig. Aus diesem Grund übten wir an diesem Abend wieder die Grundlagen der Sicherung. Angefangen mit einem Lehrvideo, betrachteten die Übungsteilnehmer das vorhandene Material und dessen Eigenschaften. Anschließend wurden die benötigten Feuerwehrknoten und -stiche geübt und die Anwendung der Sicherungskette praktisch geprobt.

 

Im Fachbereich der Absturzsicherung dreht sich alles darum, einen Kameraden in einem absturzgefährdeten Gefahrenbereich gegen einen ungewollten Absturz zu sichern. Der dafür notwendige Gerätesatz besteht aus speziellen feuerwehrtauglichen Ausrüstungsgegenständen. Er ist den Sicherungselementen der Höhensicherung nachempfunden, ermöglicht jedoch aufgrund seines geringeren Umfangs nur die Bearbeitung einfacherer Einsatzziele.

05.09.2017 - Sonderausbildung Gefahrstoffe

Am Dienstagabend fand unsere Sonderausbildung Gefahrstoffe für den September statt. Dieses Mal waren nicht nur Kameraden aus dem Stadtgebiet, sondern ebenfalls Einheiten aus den Verbandsgemeinden Hagenbach und Kandel dabei.

 

Das Übungsszenario beinhaltete neben einem Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen ebenfalls das Auslaufen eines gefährlichen Stoffs. Die Ausführung der Maßnahmen bestand aus mehreren Bereichen: Zuerst mussten die verletzten Personen aus dem Gefahrenbereich befreit und dem Rettungsdienst übergeben werden. Da auch eingeklemmte Menschen dabei waren, musste hier gemeinsam mit mehreren Einheiten vorgegangen werden. Parallel dazu wurde der Brandschutz sichergestellt. Im nächsten Schritt konnten erste Maßnahmen durchgeführt werden, um eine Ausbreitung des austretenden Stoffs zu unterbinden. Anschließend konnte der Stoff gezielt aufgefangen und umgepumpt werden. Aufgrund der Eigenschaften des Gefahrstoffs wurden die Arbeiten im Gefahrenbereich unter Chemikalienschutzanzügen (CSA) durchgeführt. Die dabei eingesetzten Feuerwehrkräfte mussten anschließend noch im Rahmen einer fachgerechten Dekontamination gereinigt werden.

 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den vielen Einsatzkräften, die an dieser Übung teilgenommen haben.

29.08.2017 - Gemeinsame Übung der Feuerwehren der Stadt Wörth

Die angenommene Lage vor Ort: Die Flammen sind deutlich sichtbar
Die angenommene Lage vor Ort: Die Flammen sind deutlich sichtbar

Am letzten Wochenende fand die gemeinsame Übung der Feuerwehren der Stadt Wörth am Rhein bei uns in Wörth statt. Teilnehmer waren hierbei jedoch nicht nur die vier Feuerwehren aus Wörth, Maximiliansau, Schaidt und Büchelberg, sondern ebenso eine Mannschaft des DRK Ortsvereins Wörth und eine Einheit des Rettungsdienstes.

 

Die Großübung startete am Samstagmittag um 14:30 mit einer Alarmierung für alle Feuerwehreinheiten der Stadt durch die Leitstelle Landau. Das Szenario beinhaltete einen Großbrand bei der Ökumenischen Sozialstation in der Arthur-Nisio-Straße in Wörth. Schnell war der Einsatzleitung klar, dass es sich bei dieser Übung nicht nur um eine klassische Rettung von vermissten Personen mit anschließender Brandbekämpfung handelte. Zusätzlich musste auch noch eine Gasflasche mit Acetylen geborgen und gekühlt werden. Als der Brand unter Kontrolle gebracht werden konnte, konnte zudem die Mannschaft unserer Drehleiter weitere Opfer, die sich auf die Balkone des Gebäudes retten konnten, sicher aus ihrer Lage befreien. Im Anschluss an die Übung konnte unser Wehrleiter Stefan Kuhn ein sehr positives Feedback an die Teilnehmer und die zahlreichen Zuschauer geben.

 

Wir möchten uns bei allen bedanken, die es uns ermöglicht haben, unsere Übung an diesem Objekt durchzuführen.

28.08.2017 - Besuch während unserer letzten Freitagsübung

Bei unserer Übung am Freitagabend konnten wir zwei ganz besondere Gäste in unserem Gerätehaus in Wörth begrüßen: Am 31. März 2017 wurden wir kurz vor 18 Uhr von der Leitstelle in Landau zu einem Einsatz innerhalb von Wörth alarmiert. Dabei handelte es sich um eine Nachforderung des Rettungsdienstes, der unsere Drehleiter zur patientengerechten Rettung an einem Wohngebäude benötigte. Bei den beiden betroffenen Personen handelte es sich um Katherina und Stefan Becking, die es sich nicht nehmen ließen, uns nach ihrer Genesung zu besuchen.

 

Wir, die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Wörth am Rhein, möchten uns ganz herzlich für den tollen Überraschungsbesuch bei euch beiden bedanken!

09.08.2017 - Einsatzübung: Chemische und biologische Gefahren

Unsere erste Einsatzübung im August widmete sich dem Thema Gefahrstoffe. Nachdem in den letzten Wochen die vielen Aspekte dieser Kategorie ausgebildet und in Kleingruppen geübt worden waren, konnte nun das erlernte Wissen in einer realitätsnahen praktischen Übung angewandt werden.

Das Übungsszenario im Überblick
Das Übungsszenario im Überblick

Nach der Lageerkundung durch den Einsatzleiter konnte die gesamte Übung in drei Abschnitte unterteilt werden: Die wichtigste Handlung war die Menschenrettung. Zu retten waren zwei Dummies. Einer davon wurde von einem Transportfahrzeug angefahren und der andere war der Fahrer des Fahrzeugs. Anschließend konnten sich die Einsatzkräfte um die chemische Gefahr vor Ort kümmern: Aus einem Tank lief ein Betriebsstoff aus. Dieser wurde zunächst mit einfachen Feuerwehrmitteln aufgefangen. Dadurch konnte schnell und effektiv eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Danach wurde unsere noch recht neue Doppelmembranpumpe in Stellung gebracht, um den auslaufenden Stoff wieder in den ursprünglichen Tank zurück zu pumpen. Somit gelang es, einen Kreislauf herzustellen und so die Lage zu sichern, bis weitere Schritte eingeleitet werden können. Im letzten Abschnitt der Übung mussten Krankenhausabfälle und die damit verbundenen biologischen Gefahren gesichert werden. Diese Abfälle fielen aus dem Heck des Transportfahrzeugs und lagen aufgrund des Windes etwas verteilt auf dem Boden.

02.08.2017 - SWR: "Rettungsschwimmer, Feuerwehrmann und mobiler Retter"

Unser Kamerad Ralph Nagel ist für den Ehrensache-Publikumspreis des Südwestrundfunks (SWR) nominiert. Den Videobeitrag zu seiner Nominierung gibt es hier zu sehen und auf der Aktionsseite des SWR über folgenden Link:

  

"Rettungsschwimmer, Feuerwehrmann und mobiler Retter"

  

Wir sind stolz auf unseren Kameraden Ralph, der sich in seiner Freizeit nicht nur bei uns als Feuerwehrmann, sondern ebenso als Rettungsschwimmer und als Mobiler Retter engagiert.

 

Willst auch Du Dich ehrenamtlich engagieren? Helfende Hände werden bei der Feuerwehr immer benötigt und sind herzlich willkommen! Komm, mach mit!

30.07.2017 - Jugendfeuerwehr bei Zeltlager in Altlußheim

Auch in diesem Jahr war unsere Jugend wieder beim diesjährigen Zeltlager der Jugendfeuerwehr Altlußheim dabei. Bei der insgesamt schon 46. Auflage waren in diesem Jahr über 420 Teilnehmer aus Feuerwehren von nah und fern vertreten. Wie bereits im letzten Jahr hatten wir unsere Kameraden aus Maximiliansau dabei.

 

Traditionell begann das Zeltlager für uns freitags mit dem Aufbau der Zelte. Anschließend konnten wir das angenehme Wetter beim gemeinsamen Mittagsessen in gemütlicher Atmosphäre genießen. Am Abend wurde das Zeltlager dann offiziell durch die Verantwortlichen vor Ort eröffnet. Dabei wurde auch unser Kamerad Ronny Pfrengle für seine 44. Teilnahme an diesem Zeltlager geehrt. Das Wochenende in Altlußheim bot wie immer viel Spaß und Freude für alle Beteiligten. Besonders die Mitglieder der zahlrichen Jugendfeuerwehren konnten spielerisch ihr Können in mehreren Wettbewerben unter Beweis stellen.

 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Feuerwehr Altlußheim für die Organisation und die Betreuung durch die Verantwortlichen vor Ort.

04.07.2017 - Gefahrstoffübung mit Berg und Neuburg

Das Thema unserer Übung in dieser Woche war ein Gefahrgutunfall in der Verbandsgemeinde Hagenbach. Durchgeführt wurde das Szenario am Dienstagabend bei einem Unternehmen in Berg. Teilnehmer der Übung waren die Feuerwehren aus Wörth und Maximiliansau sowie Berg und Neuburg.

 

Bei den Arbeiten in einem Betrieb war es zu einem Unfall gekommen. Dadurch traten gefährliche Stoffe aus. Dabei wurden mehrere Personen verletzt und weitere auf dem Betriebsgelände vermisst. Der Ablauf der Übung wurde möglichst realistisch gestaltet: Nach der fiktiven Erstalarmierung trafen die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Berg als erstes an der Einsatzstelle ein. Vor Ort konnte nach einer raschen Lageerkundung die Suche nach den vermissten Personen begonnen werden. Zur selben Zeit wurde der Brandschutz im Gefahrenbereich sichergestellt. Die nächsten Kräfte vor Ort waren die Kameraden aus Neuburg am Rhein. Diese stellten – in Absprache mit der Einsatzleitung – den Sicherungstrupp und richteten eine Notdekontaminationsstelle (Notdekon) ein. Diese fungiert als Schleuse aus dem Gefahrenbereich heraus: Bevor Personen oder Güter diesen verlassen können, müssen diese hier gereinigt werden. Im Anschluss trafen unsere Einsatzkräfte aus dem Stadtgebiet Wörth am Rhein am Übungsobjekt ein. Unsere Aufgabe bestand darin, mit den gefährlichen Stoffen vor Ort umzugehen. Auslaufende Flüssigkeiten mussten aufgefangen und umgepumpt werden. Zu unserer eigenen Sicherheit wurden Gasmessungen durchgeführt, um eine Explosionsgefahr frühzeitig zu erkennen.

 

Im Anschluss an die Übung konnte in einer kurzen Nachbesprechung die gute Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Einheiten gelobt werden.

 

Wir möchten den Kameraden aus Berg für die tolle Planung der Übung und die anschließende Verpflegung hinterher danken.