Archiv: Aktuelles (3. Quartal 2016)

18.09.2016 - Eine Dampflok fasst Wasser im Bahnhof Wörth

An diesem Wochenende kümmerten wir uns um eine besondere Aufgabe: Eine historische Dampflokomotive machte einen Zwischenstopp im Wörther Bahnhof und musste vor ihrer Weiterfahrt mit Wasser betankt werden. Diesen Vorgang übernahmen wir.

Viele interessierte Zuschauer beobachteten das Relikt vergangener Zeiten bei seinem Halt im Bahnhof Wörth
Viele interessierte Zuschauer beobachteten das Relikt vergangener Zeiten bei seinem Halt im Bahnhof Wörth

Die Lokomotive 58 311 der Ulmer Eisenbahnfreunde

fuhr von Karlsruhe aus auf Gleis 1 in den Wörther Bahnhof ein. Sie fasste bei uns etwa 10m³ Wasser, um für ihre Rückfahrt und anschließende Rundfahrt in der Region um Karlsruhe ausreichend Reserven dabei zu haben. Um die Weiterfahrt nicht zu gefährden, war eine pünktliche Wasserversorgung notwendig. Die benötigten Schläuche wurden also schon frühzeitig vor dem Eintreffen des historischen Zuges verlegt. Nachdem die im Jahr 1921 erbaute Dampflok betankt war, wurde sie von den Waggons abgekuppelt, wodurch sie nebenan auf Gleis 2 an das andere Ende des Zuges rangieren konnte, um diesen rückwärts wieder über die Rheinbrücke auf die badische Flussseite zu ziehen. Das tat sie dann auch, als das Signal die Weiterfahrt ermöglichte.

 

Im Folgenden haben wir ein paar Bilder der Aktion für Sie zusammengestellt:

17.09.2016 - Übung: "Gefahrstoff- und CO²-Austritt, Personen vermisst…"

…lautete unsere Meldung der diesjährigen Inspektionsübung einer örtlichen Werkfeuerwehr. Nach Auflage durch die Aufsichtsbehörde muss die Werkfeuerwehr einmal im Jahr solch eine Übung mit Beteiligung der Feuerwehr Wörth durchführen.

 

Angenommen wurde folgende Lage: In einem Gefahrgutlager ist es zu einem Stoffaustritt aus einem 1000l Transportbehälter gekommen, wodurch die CO² Löschanlage ausgelöst wurde und mehrere Arbeiter vermisst wurden.

 

Die Werkfeuerwehr führte eine Erkundung durch und leitete die Menschenrettung ein. Aufgrund der Lageerkundung wurde umgehend die Feuerwehr Wörth zur Unterstützung nachalarmiert. Bei unserem Eintreffen wurden wir durch den Einsatzleiter der Werkfeuerwehr in die Lage eingewiesen. Die Menschenrettung war bereits erfolgt, sodass wir den Auftrag erhielten den beschädigten Behälter zu sichern und eine Dekontaminationsstelle aufzubauen. Im weiteren Verlauf wurde durch uns der Gefahrstoff in Auffangbehälter umgepumpt, sowie an mehreren Stellen Messungen durchgeführt.

 

Ziel der diesjährigen Übung war die Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren zu erweitern und zu vertiefen, sowie die Überprüfung der Gefahrenabwehrplanung der Werkfeuerwehr. Dass alle Ziele erfüllt wurden, konnte durch den anwesenden Kreisfeuerwehrinspektor Mike Schönlaub bestätigt werden.

 

Nach erfolgreicher Übung, wurden wir noch zu einem gemeinsamen Snack eingeladen, an dem die Möglichkeit bestand, sich gegenseitig kennen zu lernen und Erfahrungen auszutauschen.

 

An dieser Stelle vielen Dank an die Werkfeuerwehr.

14.09.2016 - Sonderausbildung Absturzsicherung

Archivfoto: Gerätesatz Absturzsicherung
Archivfoto: Gerätesatz Absturzsicherung

Bei der heutigen Sonderausbildung Absturzsicherung der Feuerwehren der Stadt Wörth am Rhein beschäftigten wir uns mit den Grundlagen der seilgebundenen Rettung.

 

Bevor der praktische Vorstieg in die Tat umgesetzt wurde, wurden die Möglichkeiten und Grenzen der Rettung mit der statischen Feuerwehrleine und des dynamischen Kernmantel-Dynamikseils in einem Gruppengespräch diskutiert. Das dynamische Seil ermöglicht es uns, Rettungen auch in absturzgefährdeten Bereichen vorzunehmen, da eine vorsteigende Einsatzkraft durch die auftretende Seildehnung beim Sturz vor schweren Verletzungen geschützt ist. Bei der normalen Feuerwehrleine wäre dies nicht möglich, da diese den Sturz nicht abfedern kann.

 

Nachdem die Teilnehmer der Ausbildung in das Übungsobjekt an der Rheinbrücke zwischen Wörth und Karlsruhe eingewiesen worden waren, konnte der praktische Teil beginnen: In mehreren Vorstiegen konnte jeder Teilnehmer die Position des Vorsteiger sowie die Aufgaben der beiden Sicherungsmänner wieder einmal selbst trainieren und dabei neue Techniken der Selbstsicherung ausprobieren.

02.09.2016 - Heißausbildung am Brandcontainer

Um als Atemschutzgeräteträger auf einen intensiven Brandeinsatz vorbereitet zu sein, bietet es sich an, zusätzlich zu den regelmäßigen Ausbildungen auch an einer Heißausbildung teilzunehmen. Heute nahmen wieder einige unserer Kameraden an einer solchen Ausbildung bei einer Werkfeuerwehr teil.

 

An einer entsprechenden Übungsanlage können praktische Inhalte wie das gezielte Einsetzen eines Strahlrohrs, das richtige Verhalten beim Bekämpfen von Feuer sowie allgemeine taktische Manöver im Innenangriff geschult werden. Zu Beginn muss ein kleiner Aufenthaltsraum nach vermissten Personen und eventuellen Gefahren abgesucht werden. Anschließend gilt es, in den Brandraum vorzudringen und den Brand kontrolliert zu bekämpfen. Dabei wird auch ein Flashover simuliert, um die Einsatzkräfte ebenfalls auf dieses spezielle Brandphänomen vorzubereiten.

 

Nach dem praktischen Innenangriff folgte bei der heutigen Ausbildung das Kontrollieren einer Gasflamme aus einer abgerissenen Rohrleitung. Dabei geht ein Trupp unter Atemschutz mit einem geeigneten Löschwasserkegel langsam zur nächstgelegenen Absperrvorrichtung, um dem Brand durch das Verschwinden des Brennstoffs zu bekämpfen. Dabei ist es wichtig, dass die Kameraden sich in ihrem Handeln absprechen, um den Schieber sicher und schnell schließen zu können.

24.08.2016 - Übung: Brandeinsatz in Büchelberg

An diesem Übungsabend trafen wir uns mit unseren Kameraden aus Büchelberg, um eine gemeinsame Übung zum Thema Brandbekämpfung durchzuführen.

 

Bei sommerlichen Temperaturen bezogen die teilnehmenden Kameraden am Feuerwehrhaus in Büchelberg Stellung. Als der fiktive Alarm aus unserer Feuerwehreinsatzzentrale (FEZ) die Einsatzkräfte erreichte, wurde in realistischer Reihenfolge das Übungsobjekt, die Mehrzweckhalle in Büchelberg, angefahren. Somit war die Aufgabe der ersten eintreffenden Kameraden das Sondieren der Lage und das zeitnahe Nachfordern unserer Drehleiter. Im weiteren Verlauf der Übung wurden u. a. eine Wasserversorgung über lange Wegstrecken, die eigentliche Brandbekämpfung und weitere Sicherungsmaßnahmen durchgeführt. Aus Wörth waren weiterhin unsere beiden Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuge sowie unser Einsatzleitwagen 1 zur Unterstützung vor Ort.

 

Wir bedanken uns bei unseren Kameraden aus Büchelberg für die Organisation dieser gemeinschaftlichen Übung.

29.07. - 31.07.2016 - Jugendfeuerwehr bei Zeltlager in Altlußheim

Auch in diesem Jahr war unsere Jugend wieder beim diesjährigen Zeltlager der Jugendfeuerwehr Altlußheim dabei. Bei der insgesamt schon 45. Auflage waren in diesem Jahr 356 Teilnehmer aus 21 Feuerwehren dabei. Als zusätzliche Verstärkung hatten wir unsere Kameraden aus Maximiliansau dabei.

 

Traditionell begann das Zeltlager für uns freitags mit dem Aufbau der Zelte. Anschließend konnten wir das angenehme Wetter beim gemeinsamen Mittagsessen in gemütlicher Atmosphäre genießen. Am Abend wurde das Zeltlager dann offiziell durch die Verantwortlichen vor Ort eröffnet. Kurz nach 21:15 Uhr startete mit der alljährlichen Nachtwanderung auch schon das vielfältige Spaß- und Spielprogramm. Im Anschluss konnte der Rest des Tages gemütlich am Zelt bzw. am großen Lagerfeuer entspannt zu Ende gebracht werden. Der Samstag bot mit weiteren Spielen ein abwechslungsreiches und spaßiges Erlebnis für die Jugendlichen der vielen teilnehmenden Jugendfeuerwehren. Hier bot sich für uns auch die Möglichkeit, eine Erfrischung an einem Baggersee zu suchen. Das Zeltlager endete wie gewohnt am Sonntag mit den Siegerehrungen der Wettkämpfen und ein paar abschließenden Worten zu einem wieder einmal gelungenen Wochenende.

 

Auch in diesem Jahr möchten wir uns ganz herzlich bei unseren Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Altlußheim für das tolle Wochenende und die großartige Gastfreundschaft bedanken!

05.07.2016 - Sonderausbildung Gefahrstoffe in Kandel

Auch unser GW-Mess war wieder dabei.
Auch unser GW-Mess war wieder dabei.

Unsere heutige Sonderausbildung war Bestandteil einer Großübung der Feuerwehren der Verbandsgemeinde Kandel, welche am Feuerwehrgerätehaus in Kandel durchgeführt wurde.

 

Angenommen wurde ein Szenario, bei dem ein Kleinlaster verunglückt sei. Dabei wurden mehrere Menschen verletzt und befanden sich bewusstlos zwischen ausgetretenen ansteckungsgefährlichen Stoffen. Die wichtigste Aufgabe war es zunächst einmal, die betroffenen Personen aus der Gefahrenlage zu retten. Dabei mussten die vorrückenden Kräfte besonders auch auf ihre eigene Sicherheit achten: Neben gebrauchten Injektionsspritzen und kontaminierten Stofftüchern musste auch die Gefahr einer Ansteckung von eventuellen Krankheitserregern verhindert werden. Darum war es nötig, die Menschenrettung unter Atemschutz durchzuführen. Im Anschluss musste die Besatzung unseres Gerätewagen Messtechnik (GW-Mess) die kontaminierten Gegenstände bergen, die im und um das verunglückte Fahrzeug herum verstreut waren. Dies wurde mit einem speziellen Schutzanzug, der sogenannten Körperschutz Form 2 (auch als "leichter CSA” bekannt), durchgeführt.

 

Nachdem die Arbeit in einem Bereich mit gefährlichen Stoffen beendet ist, ist es wichtig den jeweiligen Trupp zu säubern, um die eingesetzten Kräfte sicher aus dem Schutzanzug zu befreien. Notwendig ist hier eine spezielle Säuberung, die Dekontamination, die von den Kameraden aus Kandel durchgeführt wurde. Da es sich bei diesem Übungsszenario um einen vermeintlich ansteckenden Gefahrstoff handelte, musste das eingesetzte Personal dabei nicht nur gereinigt, sondern auch gründlich desinfiziert werden, ehe es möglich war, die Schutzausrüstung wieder abzulegen.

 

Mit Hilfe solcher gemeinsamen Ausbildungen ist es möglich, das Zusammenspiel mit Kameraden aus anderen Freiwilligen Feuerwehren für den Ernstfall zu trainieren. Aufgrund des reibungslosen Wirkens untereinander kann diese Ausbildungsidee als Erfolg verbucht werden. Wir bedanken uns bei den Feuerwehren der VG Kandel, die diese Übung organisiert, durchgeführt und uns dazu eingeladen haben.

01.07.2016 - Unterstützung beim Schulfest der Grundschule Dammschule

An diesem sonnigen Freitagnachmittag fand an der Dammschule in Wörth ein Schulfest statt. Dabei gab es für die Kinder die Möglichkeit sich bei verschiedenen Stationen an den angebotenen Spiel- und Spaßangeboten zu beteiligen. Auch wir waren mit fünf Kameraden und unserem HLF 20/16 vor Ort und betreuten unsere eigene Station: Mit einem Strahlrohr konnte jeder einmal selbst Feuerwehrmann spielen und auf eine Holzwand einen Löschangriff starten.