Archiv: Aktuelles (1. Quartal 2019)

12.03.2019 - Thema DLK bei Sonderausbildung

Die Drehleiter der Stadt Wörth am Rhein (Archivfoto)
Die Drehleiter der Stadt Wörth am Rhein (Archivfoto)

Die Sonderausbildung des Monats März verbrachten die anwesenden Kameraden mit einer umfassenden Ausbildung an unserer Drehleiter (DLK).

 

Ein besonderes Ausstattungsmerkmal des Fuhrparks der Freiwilligen Feuerwehr Wörth am Rhein ist die DLK 23/12, die in unserem Feuerwehrgerätehaus in der Ahornstraße in Wörth stationiert ist. Mit ihr können nicht nur Einsätze der Technischen Hilfe mit Rettungen aus Höhen und Tiefen durchgeführt werden. Auch Szenarien, in denen eine Brandbekämpfung von oben erforderlich ist, ist sie zur Stelle. Seit sie im Oktober 2013 in Dienst gestellt worden war, konnte bereits eine Vielzahl an Einsätzen mit ihr absolviert werden. Damit diese auch künftig erfolgreich verlaufen, sind - ganz typisch für die Feuerwehrausbildung - regelmäßige Ausbildungen erforderlich. Ziel dabei ist es nicht nur Neues kennenzulernen, sondern das bereits bekannte Wissen zu wiederholen und dabei zu vertiefen. Der Übungsabend der Sonderausbildung eignete sich hervoragend, um gezielt auf diese Thematik einzugehen. So wurden beispielsweise alle auf dem Fahrzeug verlasteten Materialien behandelt und die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten der Leiter praktisch getestet.

10.03.2019 - Unwettereinsätze im Stadtgebiet

Aufgrund des Sturmtiefs "Eberhard" kam es im ganzen geografischen Gebiet der Stadt Wörth am Rhein zu einer Vielzahl an Unwettereinsätzen. Unter anderem fielen Dachziegel von Dächern und zahlreiche Bäume wurden entwurzelt und blockierten Straßen und Wege. Dadurch musste zeitweise die Bundesstraße 9 zwischen Kandel und Büchelberg aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. Weiter...

03.03.2019 - Übung: Die richtige Belüftung am Einsatzort

Der richtige Einsatz von Be- und Entlüftungsgeräten ist ein wichtiger Faktor, um im Brandfall größeren Schaden zu vermeiden und ein Feuer effektiv bekämpfen zu können. So können Rettungswege von Rauch befreit und freie Sicht für die Einsatzkräfte geschaffen werden.

 

Deshalb war die Übung an diesem Abend genau diesem Thema gewidmet. Die Ausbildung erfolgte in zwei Schritten: Zuerst wurden alle Aspekte eines Lüftereinsatzes besprochen und ausführlich diskutiert. So konnten die verfügbaren Geräte genauer untersucht und Einsatztaktiken erarbeitet werden. Dabei galt es, die Vor- und Nachteile der einzelnen Methoden zur Be- und Entlüftung eines verrauchten Raumes zu verstehen. Im Anschluss folgte eine praktische Unterweisung. Dazu wurde der Keller des Feuerwehrgerätehauses mit Kunstnebel gefüllt und anschließend mit den Lüftern frei geräumt. Dadurch war es möglich zu sehen, wie man entstandenen Brandrauch effektiv aus einem Gebäude entfernt und so weiteren Schaden vermeidet.

04.02.2019 - Auch Helfer brauchen mal Hilfe...

Heute, am Weltkrebstag, wenden wir uns mit einem Beitrag in "eigener Sache" an Sie. Tina, die Frau unseres Feuerwehrkameraden Rüdiger aus Büchelberg, ist an Blutkrebs erkrankt. Deshalb führt die DKMS gGmbH

 

am 17.02.2019 von 11 bis 16 Uhr in der Festhalle Wörth

 

eine Typisierungsaktion durch. Helfen Sie uns dabei für Tina und andere an Krebs erkrankten Menschen einen passenden Spender zu finden. Es ist so einfach ein "Held" zu sein! Wir zählen auf Sie!

 

"Die 41-jährige Tina aus Wörth-Büchelberg hat Blutkrebs. Im Februar 2018 erhielt die Mutter einer 4-jährigen Tochter bereits die schockierende Diagnose. Nach monatelangem Kampf gegen das seltene Lymphom kam der Krebs wieder zurück und nur eine Stammzelltransplantation kann das Leben von Tina retten.

"Leben retten" ist Tinas Berufung. Als Notfallsanitäterin beim Deutschen Roten Kreuz und Schulleiterin der Fachschule für Rettungsdienst beim CJD hilft sie, wie auch ihr Mann Rüdiger als aktiver Feuerwehrmann, anderen Menschen. Nun benötigt Tina selbst einen Lebensretter, damit ihr sehnlichster Wunsch in Erfüllung gehen kann: "Ich möchte meine Tochter aufwachsen sehen!"

 

Möchtest du auch ein Lebensretter sein? Dann komm zur Registrierungsaktion und mach mit!

 

Wer gesund und zwischen 17 und 55 Jahre alt ist, kann sich als potenzieller Spender aufnehmen lassen – das geht ganz einfach per Wangenschleimhautabstrich."

 

Quelle: https://www.dkms.de/de/aktion/heute-retten-wir-tina

 

Weitere Informationen zur Veranstaltung auch bei Facebook unter:

https://www.facebook.com/events/1479281032196463/

27.01.2019 - Jahreshauptversammlung zum Berichtsjahr 2018

Am 26. Januar 2019 fand unsere Jahreshauptversammlung zum Berichtsjahr 2018 statt. Wieder einmal gab es viel über ein vergangenes Jahr zu berichten. Wehrführer Werner Wöschler begrüßte die anwesenden Kameraden, den ersten Beigeordneten Klaus Ritter und Torsten Schmuck von der Stadtverwaltung, sowie unseren Wehrleiter Jürgen Stephany und dessen Stellvertreter Rainer Böser. Besonders freute ihn, dass traditionell auch sehr viele Mitglieder der kameradschaftlichen Vereinigung, die keinen aktiven Feuerwehrdienst mehr leisten, durch ihre Anwesenheit ihre Verbundenheit zum Ausdruck brachten.

In seinem Jahresbericht als Wehrführer berichtete er über den Dienstbetrieb, die Ereignisse und Entwicklungen im Berichtsjahr 2018. In diesem wurden 176 Einsätze absolviert. Das ist ein Einsatz weniger als noch im Jahr davor. Davon wurden 57 Einsätze als Technische Hilfeleistungen, 41 als Feuer- und Brandeinsätze, 44 als Brandsicherheitswachen und 34 als Fehlalarme gezählt. Im vergangenen Jahr standen 70 Ausbildungstermine im Kalender. Davon waren 41 Ausbildungen unsere regulären Übungsabende und 29 fachspezifische Sonderausbildungen. Zudem wurde die gemeinsame Übung der Feuerwehren der Stadt Wörth am Rhein in diesem Jahr in Schaidt durchgeführt. Die meisten Übungsteilnahmen hatten in diesem Jahr unsere Kameraden Tobias Pfrengle und Ronny Pfrengle. Im Laufe des Jahres wurden insgesamt 3.724 Dienststunden abgehalten, was etwa 42,5% der Gesamtstunden eines Jahres entspricht. Zum Ende des Jahres bestand unsere Einsatzmannschaft aus 43 Aktiven Feuerwehrkräften. Ein Höhepunkt des Jahres war der Brand einer Bootshalle in Maximiliansau. Unser Jugendfeuerwehrwart Michael Simon berichtete in seinem Report über die Ereignisse unserer Jugendfeuerwehr im zurückliegenden Jahr. Im gesamten Jahr konnte die Zahl der Mitglieder bei 10 Jugendlichen gehalten werden. Neben den über 30 regulären Übungen, bei denen über 500 Stunden Dienstzeit zustande kamen, wurden auch weitere Veranstaltungen durchgeführt. Ein Highlight war dabei das traditionelle Jugendfeuerwehrzeltlager bei unseren Freunden der Freiwilligen Feuerwehr Altlußheim in Baden-Württemberg. Unser Schriftführer Thomas Graf schaute auf die Veranstaltungen der Kameradschaftlichen Vereinigung zurück. Beispielhaft ist hier unser Feuerwehrfest am 1. Mai zu nennen. Dieses fand zum ersten Mal in unserer neuen Fahrzeughalle im Gerätehaus in der Ahornstraße statt.

 

Auch in diesem Jahr konnten wieder Beförderungen und Ehrungen durchgeführt werden: Befördert zum Dienstgrad Hauptfeuerwehrmann wurden Matthias Lüpertz und Fabian Karl. Befördert zum Dienstgrad Löschmeister wurde Torsten Benneter. Befördert zum Dienstgrad Oberbrandmeister wurde Steffen Reidt, der im Anschluss zum Zugführer bestellt wurde. Zu den für langjährige Feuerwehrtätigkeit Geehrten gehörten in diesem Jahr Tobias Pfrengle und Marc Metzger für 15 Jahre, Philipp Niederer für 20 Jahre, Torsten Benneter für 25 Jahre, sowie Daniel Fuhrmann für 35 Jahre und Ronny Pfrengle für 45 Jahre. Zudem konnten aus unserer Altersabteilung Herbert Manier, Peter Semmler und Thomas Graf für 45 Jahre, Manfred Vesper, Günther Vogel und Werner Pfirrmann für 60 Jahre und Werner Kreitmann für 65 Jahre Mitgliedschaft in der Kameradschaftlichen Vereinigung geehrt werden. Anschließend wurde Steffen Reidt zum neuen stellvertretenden Wehrführer unserer Einheit gewählt, nachdem sein Vorgänger, Sebastian Schröder, aus eigenem Wunsch aus diesem Amt ausschied. Zudem wurde Baturalp Arioglu neu in der Wehr verpflichtet.

 

Auch bei der kameradschaftlichen Vereinigung wurden in diesem Jahr Wahlen durchgeführt: Als Geschäftsführer der Kameradschafltichen Vereinigung wurde Torsten Benneter einstimmig wiedergewählt. Im Amt bestätitgt wurden ebenso Thomas Graf als Schriftführer sowie Günther Vogel und Jürgen Weber als Kassenprüfer. Als Beisitzer wurden Kai Guldenschuh, Philipp Niederer, Roland Kraus, Lucas Offenbacher, Martin Sulzer und Nina Weber gewählt.

hinten (v.l.n.r.): Daniel Fuhrmann, Torsten Benneter, Marc Metzger, Batualp Arioglu

vorne (v.l.n.r.): Werner Wöschler, Steffen Reidt, Günther Vogel, Werner Kreitmann, Manfred Vesper, Thomas Graf, Philipp Niederer, Ronny Pfrengle, Tobias Pfrengle, Jürgen Stephany, Klaus Ritter, Rainer Böser

23.01.2019 - Übung Personenrettung mit Leitern

Das Rettungs- und Abseilgerät an der Unterseite des Korbs.
Das Rettungs- und Abseilgerät an der Unterseite des Korbs.

An diesem Übungsabend beschäftigten wir uns mit der Rettung von Personen aus Höhen und Tiefen mit Hilfe von Leitern. Hierbei kamen sowohl unsere Steckleiter als auch unser Drehleiterfahrzeug (DLK) zum Einsatz.

 

Gemäß Feuerwehr-Dienstvorschrift 10 (FwDV 10) werden tragbare Leitern im Feuerwehrwesen als Angriffsweg, Rettungsweg oder auch als Hilfsgerät für sonstige Maßnahmen eingesetzt. Während dieser Ausbildung konnten alle diese drei Arten getestet werden: Angenommen wurde ein Szenario mit einer verletzten Person auf einem Container. Der Trupp, welcher die Rettung des Opfers ausführte, stieg mittels tragbarer Steckleiter zu diesem auf. Anschließend wurden verschiedene Rettungstechniken durchgeführt. Beispielhaft kann hier der sog. Leiterhebel genannt werden. Dabei wird die Leiter verwendet, um eine Person mit einer Schleifkorbtrage zu retten. Hierfür werden Leiter und Trage kopfseitig verbunden und anschließend von einem Trupp entweder nach oben gezogen oder nach unten abgelassen. Dadurch kann eine sichere Rettung gewährleistet werden. Im Anschluss an die Steckleiterübung wurden Rettungsmaßnahmen mittels DLK geprobt. Hier konnte die verletzte Person, die bereits in eine Trage gelegt wurde, mit einem Rettungs- und Abseilgerät am unteren Ende des Korbs gesichert und abgelassen werden.

13.01.2019 - Ehrungen beim Neujahrsempfang der Stadt Wörth am Rhein

Am Sonntagabend fand wieder einmal der Neujahrsempfang der Stadt Wörth am Rhein statt. Hier wurden vier Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Wörth für ihr langjähriges Engagement mit der silbernen Ehrenmünze der Stadt geehrt. Für ihren Einsatz in den letzten 35 Jahren wurden Michael Weber, Michael Schaaf und Rainer Böser aus Maximiliansau ausgezeichnet. Unter den Geehrten war auch unser langjähriger Kamerad und ehemaliger Wehrführer Daniel Fuhrmann.

 

Wir gratulieren allen an diesem Tag Geehrten und hoffen, dass die ausgezeichneten Kameraden uns noch lange in unserer Gemeinschaft erhalten bleiben.

v.l.n.r.: Michael Weber, Michael Schaaf, Volker Harzen (DLRG Wörth), Daniel Fuhrmann, Rainer Böser, Bürgermeister Dr. Dennis Nitsche
v.l.n.r.: Michael Weber, Michael Schaaf, Volker Harzen (DLRG Wörth), Daniel Fuhrmann, Rainer Böser, Bürgermeister Dr. Dennis Nitsche

07.01.2019 - Erste Übung im neuen Jahr

An unserem ersten Übungsabend im neuen Jahr führten wir eine Einsatzübung mit vier Einsatzfahrzeugen durch. Dabei konnten die Möglichkeiten zur Rettung von Schülern und Lehrkräften aus dem Gebäude der Integrierte Gesamtschule Wörth am Rhein getestet werden. Sowohl mit Hilfe unserer tragbaren Leitern als auch mittels Drehleiter können die Fenster der zahlreichen Klassenzimmer schnell erreicht werden, um eine Rettung durchzuführen, wenn das Treppenhaus wegen eines Brandes nicht mehr als Rettungsweg zur Verfügung stehen sollte.

 

Die Besatzung der Drehleiter testete welche Fenster des Gebäudes mit dem Fahrzeug zu erreichen sind.
Die Besatzung der Drehleiter testete welche Fenster des Gebäudes mit dem Fahrzeug zu erreichen sind.

Die Freiwillige Feuerwehr Wörth am Rhein

wünscht ein gesundes und sicheres Jahr 2019!