Archiv: Aktuelles (1. Quartal 2016)

29.03.2016 - Übung: Grundlagen der Brandbekämpfung

Ein Wasserwerfer ist hilfreich, um größere Brände unter Kontrolle zu bringen
Ein Wasserwerfer ist hilfreich, um größere Brände unter Kontrolle zu bringen

Da wir - neben unseren Spezialtätigkeiten - auch die für uns namensgebenden Abwehrmaßnahmen gegen Brände beherrschen müssen, werden diese regelmäßig auf unterschiedliche Art und Weise trainiert. In dieser Übung beschäftigten wir uns mit den Grundlagen der Brandbekämpfung. Dazu gehört nicht nur eine stabile Wasserversorgung durch einen Hydranten oder ein Gewässer, sondern ebenfalls der eigentliche Löschvorgang sowie zahlreiche Unterstützungstätigkeiten.

 

Ist ein Hydrant mit ausreichender Wassermenge vorhanden, so reicht für die Wasserversorgung auf kurzen Wegstrecken meist ein Trupp bestehend aus zwei Feuerwehrangehörigen aus. Ist jedoch die Wasserversorgung mittels offenem Gewässer vorzunehmen, so werden zwei Trupps dafür benötigt, die möglicherweise an anderer Stelle fehlen könnten. Darum muss in diesem Fall eine Umverteilung der Einsatzaufgaben stattfinden: Eine Möglichkeit hierbei ist, dass ein zur Brandbekämpfung vorrückender Trupp die Verlegung der Schläuche selbst vornimmt. Muss dann beispielsweise eine Menschenrettung oder Brandbekämpfung über einen Balkon erfolgen, so sind auch hier wieder unterstützende Einsatzkräfte notwendig, da bei einem sicheren Stellen einer Leiter wieder mehrere Trupps beteiligt sind. Je komplexer das Einsatzszenario ist, desto deutlicher zeigt sich, ob der Ablauf und das Handeln der Mannschaft effizient und zielführend ist. Und darum gilt es, auch die einfachsten Schritte regelmäßig zu wiederholen, um nie aus der Übung zu geraten.

01.03.2016 - Sonderausbildung Gefahrstoffe

Die heutige Sonderausbldung drehte sich um das Thema Notdekontamination (Notdekon). Diese wird dann notwendig, wenn bei einem Einsatzszenario Einsatzkräfte mit Gefahrstoffen in Kontakt kommen können und somit die Gefahr einer Kontamination besteht.

 

Trainiert wurde der sachgerechte Aufbau der "Dekon-Stelle" sowie das korrekte An- und Ablegen der Chemikalienschutzanzüge (CSA) vor und nach dem Einsatz. Hierbei ist es besonders wichtig, sämtliche Arbeitsschritte sorgfältig und gewissenhaft auszuführen, um eine Kontamination der CSA-Träger sowie der unterstützenden Mannschaft zu vermeiden.

 

Es wurde simuliert, dass ein CSA-Trupp in den Einsatz geschickt wird. Beim Anlegen der Anzüge wurde der Trupp durch einen weiteren Trupp unterstützt. Eine rege Kommuniktion ist immer zwingend erforderlich, damit zeitsparend aber gleichzeitig sicher gearbeitet wird. Währenddessen wurde die eigentliche Notdekon-Stelle aufgebaut. Dabei werden vier Steckleiterteile ineinander gesteckt und formen dadurch ein Becken. Danach wird es mit einer Plane ausgelegt und mit Arbeitsleinen fixiert. Darin wird das kontaminierte Abwasser, das durch die Reinigung des Trupps entsteht, zurückgehalten und später zur fachgerechten Entsorgung abgepumpt. Kommt der CSA-Trupp von seinem Einsatzauftrag zurück, wird dieser einer Reinigung, der Dekontamination, unterzogen. Obwohl die Kommunikation zwischen dem Trupp und der Reinigungsmannschaft durch die Schutzausrüstung erschwert wird, müssen beide Trupps zusammen die nächsten Handlungsschritte absprechen, um eine gründliche Dekontamination zu gewährleisten. Ist dies vollzogen, werden die Schutzanzüge abgelegt. Dabei wird der CSA-Trupp erneut von einem Trupp untersützt. Beim Ablegen ist es zwingend erforderlich, dass der CSA-Trupp ausschließlich das Anzuginnere berührt, um sich nicht zu kontaminieren. Der äußere Trupp hingegen fasst lediglich das Anzugäußere an und vermeidet somit eine Kontamination des Anzuginneren. Dieser Arbeitschritt sollte mit Bedacht und Sorgfalt durchgeführt werden, wobei dies auch längere Zeit in Anspruch nehmen kann.

19.02.2016 - Ausbildung "Straßenbahn-Unfall"

Inhalt des heutigen Abends war die theoretische Ausbildung zu Unfällen mit Straßenbahnen. Dabei ging es in erster Linie um die Möglichkeiten zur Personenrettung und den Fall, dass eine Straßenbahn im Notfall angehoben werden muss.

 

Bei Verkehrsunfällen mit Straßenbahnen kommen besondere Aufgaben auf uns zu: Nicht nur das enorme Gewicht und die besondere Bauform von Schienenfahrzeugen, sondern auch die vorhandenen Oberleitungen und somit die Gefahren von Elektrizität müssen in die Einsatzplanung miteinbezogen werden.

 

Die theoretische Ausbildung bietet einen Überblick über die richtige Vorgehensweise, das zur Verfügung stehende Material sowie unsere Möglichkeiten zur Hilfeleistung im Einsatzfall. Desweiteren nehmen viele unserer Kameraden an einer jährlichen Unterweisung beim Betreiber der Straßenbahnen in Karlsruhe teil. Dort wird das heute gelernte auch praktisch umgesetzt.

Für Straßenbahnunfälle steht eine Menge spezielles Material zur Verfügung. Der fachgerechte Umgang damit bedarf einer gezielten Ausbildung.
Für Straßenbahnunfälle steht eine Menge spezielles Material zur Verfügung. Der fachgerechte Umgang damit bedarf einer gezielten Ausbildung.

23.01.2016 - Jahreshauptversammlung zum Berichtsjahr 2015

Am Samstag, den 23. Januar 2016, fand im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Wörth die Jahreshauptversammlung für das Geschäftsjahr 2015 statt.

 

Wehrführer Werner Wöschler begrüßte die anwesenden Kameraden sowie den ersten Beigeordneten Klaus Ritter, Torsten Schmuck von der Stadtverwaltung Wörth und Wehrleiter Stefan Kuhn und dessen Stellvertreter Jürgen Stephany aus Büchelberg. Besonders begrüßte er, dass auch sehr viele Mitglieder der kameradschaftlichen Vereinigung, die keinen aktiven Feuerwehrdienst mehr leisten, durch ihre Anwesenheit ihre Verbundenheit zum Ausdruck brachten.

 

In seinem ersten Jahresbericht als Wehrführer berichtete Wöschler über den Dienstbetrieb, die Ereignisse und Entwicklungen im vergangenen Berichtsjahr 2015. Mit insgesamt 156 erhöhte sich die Zahl der Einsätze um etwa zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt mussten für Einsätze 2.106 Stunden aufgewendet werden. Dazu kamen 2.313 Stunden für die notwendige Ausbildung und Übungen. Zusammen also 4.419 Stunden. Dies ergibt pro Kalendertag über zwölf Stunden und damit ca. 51% der Stunden eines Jahres, die von den Feuerwehrangehörigen ehrenamtlich zum Wohle der Allgemeinheit geleistet wurden. Die meisten Übungsteilnahmen hatten dabei die Kameraden Daniel Pfrengle, Ronny Pfrengle und Tobias Pfrengle zu verzeichnen. Erfreulich war, dass nach zehn Abgängen ebenfalls vier Neuzugänge vermelde werden können. Die Neuzugänge setzen sich zusammen aus Nils Diesel, Franziska Fuhrmann und Michelle Pfirrmann aus unserer Jugendfeuerwehr sowie Eric Stöffler als sogenannter "Seiteneinsteiger". Von den Abgängern traten altersbedingt fünf Kameraden in die Altersabteilung ein. Die Personalstärke belief sich damit im Berichtsjahr 2015 auf 49 aktive Feuerwehrangehörige.

 

Befördert zum Feuerwehrmann wurden die Kameraden Philipp Deininger und Vincent Virgulto und zur Feuerwehrfrau Ivonne Futschik. Zum Oberfeuerwehrmann befördert wurden Alessandro Boldrini, Julian Kliche und Marcel Wulf; zum Löschmeister Patrick Hartmann; zum Oberlöschmeister Paul König und Tobias Pfrengle; zum Brandmeister Marc Metzger; zum Oberbrandmeister Sebastian Schröder und zum Hauptbrandmeister Bernd Wüst. Daneben wurden Marc Metzger zum Gruppenführer, Sebastian Schröder zum Zugführer und Bernd Wüst zum Verbandsführer bestellt. Für langjährige Feuerwehrtätigkeit wurden geehrt: Patrick Hartmann, Fabian Karl, Manuel Kräuptner und Tobias Neff für zehn Jahre; Ralph Nagel und Denis Stieber für 15 Jahre; Olav Loch, Michael Schloß und Bernd Wüst für 30 Jahre; Roland Kraus und Uwe Wüst für 35 Jahre; Manfred Fried, Helmut Karl, Edgar Pfirrmann, Reinhold Schwein und Berthold Simon für 50 Jahre sowie Severin Pfirrmann für 65 Jahre.

22.01.2016 - Übung: Verhalten auf Feuerwehrbooten

Es wurde ebenfalls die Funktionsweise von Rettungswesten praktisch erläutert
Es wurde ebenfalls die Funktionsweise von Rettungswesten praktisch erläutert

Am letzten Übungsabend im Januar war das Thema "Verhalten auf Feuerwehrbooten" an der Reihe. 

 

Diese Thematik wurde in einer theoretischen Ausbildung den Kameraden vermittelt. Wenn es wieder wärmer wird, wird auch wieder mit unserem Mehrzweckboot (MZB) auf offenem Gewässer trainiert werden.

 

Das Ziel unserer theoretischen Bootsausbildung ist es, nicht nur unseren Bootsführern, sondern ebenso allen anderen Kameraden wichtige Informationen über den Einsatzablauf auf einem Boot zu vermitteln. Dazu werden die grundlegenden Fakten über das richtige Verhalten sowie die Aufgaben und die Gefahren an Bord thematisiert.

13.01.2016 - Übung: Grundlagen der Absturzsicherung

An diesem Übungsabend widmeten wir uns den Grundlagen der Absturzsicherung. In diesem Fachbereich dreht sich alles darum, einen Kameraden in einem absturzgefährdeten Gefahrenbereich gegen einen ungewollten Absturz zu sichern.

 

Um in der Praxis mit unserem Gerätesatz "Absturzsicherung" arbeiten zu können, bedarf es einer entsprechenden Zusatzausbildung. Da aber auch die Kameraden ohne diese Ausbildung den taktischen Nutzen dieses Gerätesatzes erkennen sollen, wird jährlich in den Wintermonaten eine theoretische Übung in diesem Themengebiet durchgeführt. Denn auch ohne die entsprechende Berechtigung ist es jedem Feuerwehrangehörigen möglich, beim Auf- und Abbau sowie der Durchführung eines solchen Einsatzes mitzuwirken.

01.01.2016 - Neujahrsgruß

Wir wünschen Ihnen ein frohes und gesegnetes Jahr 2016.

- Ihre Freiwillige Feuerwehr Wörth am Rhein