Aktuelles

Hier versorgen wir Sie mit den neuesten Informationen.

29.11.2018 - Übung Technische Hilfe bei einem Verkehrsunfall

Letzte Woche nutzten wir unsere Freitagsübung für eine praktische Ausbildung an echten Unfallfahrzeugen. Diese fand auf dem Gelände des Autohaus Ball in Wörth statt.

Die fiktive Einsatzmeldung überraschte die Übungsteilnehmer während der Ausbildung.
Die fiktive Einsatzmeldung überraschte die Übungsteilnehmer während der Ausbildung.

Zu Beginn der Übung wurden die Teilnehmer in den Schulungssaal unseres Gerätehauses gebeten. Dort fand zunächst eine klassische Theorieausbildung statt. Doch nach kurzer Zeit staunten die Kameraden nicht schlecht als sie durch einen Übungsalarm in die Bahnhofstraße alarmiert wurden. Dort angekommen fanden sie folgende Situation vor: Zwei PKW waren frontal zusammengestoßen. Die beiden Fahrer mussten durch uns befreit werden. Einer davon konnte zügig gerettet werden, da sich die Türen seines Fahrzeugs normal öffnen ließen. Mit vereinten Kräften konnte er so mittels Schleifkorbtrage dem Rettungsdienst übergeben werden. Da sein Fahrzeug in Brand geraten war, musste dieses zudem noch abgelöscht werden. Das andere Auto ließ sich nicht ohne weiteres Zutun öffnen. Hier musste zuerst ein Zugang geschaffen werden. Anschließend konnte die Betreuung der Person eingeleitet werden. Im Anschluss an diese realitätsnahe Übungssituation wurden verschiedene Techniken zur schonenden Rettung des noch im Fahrzeug eingeschlossenen Dummys geprobt. Hier bot sich den Kameraden die Möglichkeit Bekanntes zu wiederholen und Neues zu testen. Nach der Übung wurden die Autowracks beiseite geräumt und der Platz auf dem Betriebsgelände gesäubert.

 

Das Unternehmen Autohaus Andreas Ball war maßgeblich an der Organisation und Vorbereitung dieser Übung beteiligt. Wir möchten uns an dieser Stelle für diese Unterstützung bedanken.

13.11.2018 - Übung der Facheinheit Absturzsicherung im Wörther Stadion

Am Dienstagabend trafen sich die Mitglieder der Facheinheit Absturzsicherung der Stadt Wörth am Rhein zu einer praktischen Übung. Trainiert wurde der vertikale Vorstieg an einem Lichtmast im Wörther Stadion.

Im heutigen Alltag einer Feuerwehr geht es schon lange nicht mehr nur um die klassische Menschenrettung durch eine reine Brandbekämpfung. In den vergangenen Jahrzehnten gewannen jene Szenarien, die sich mit Einsätzen der Technischen Hilfe (TH) befassen, an enormer Bedeutung. Neben Verkehrsunfällen, Unwettereinsätzen und vielen weiteren Schadenslagen, die ein Eingreifen der Feuerwehr mit schwerem (Rettungs-)Gerät erfordern, können ebenso Situationen auftreten, in denen Einsatzkräfte mit Arbeiten in absturzgefährdeten Bereichen konfrontiert werden. Um dabei sicher agieren zu können ist es erforderlich, die dafür vorhandene Schutzausrüstung, den Gerätesatz Absturzsicherung, richtig anzuwenden. Erreicht wird dies durch regelmäßiges Üben in einsatzähnlichen Situationen. Dieses Mal wurde unsere praktische Ausbildung im Wörther Stadion durchgeführt. Hier konnten verschiedene Sicherungstechniken und Vorstiegsmanöver getestet und angewandt werden. Zentrale Elemente dieser Übungsabende sind nicht nur das Arbeiten und Werken in großer Höhe, sondern ebenfalls das Einüben von geregelten Arbeitsabläufen der Feuerwehrkameraden aus den verschiedenen Ortsbezirken unserer Stadt. In mehreren Durchgängen konnten die Einsatzkräfte so den Lichtmast sicher erklimmen.

06.11.2018 - Übung: Abrollbehälter Umweltschutz

Der Abrollbehälter steht nun wieder in unserem Gerätehaus
Der Abrollbehälter steht nun wieder in unserem Gerätehaus

Inhalt dieses Übungsabends war unser Abrollbehälter-Umweltschutz, der nach Umbauarbeiten seit kurzem wieder für den Einsatzdienst zur Verfügung steht.

 

Zentrales Ausbildungsthema waren die baulichen Veränderungen am Behälter sowie neues Material, welches uns nun für Einsätze mit Gefahrstoffen zur Verfügung steht. Unser AB-Umweltschutz beinhaltet neben Chemikalienschutzanzügen weitere wichtige Ausrüstung für einen solchen Einsatz mit gefährlichen Stoffen. Zu nennen sind hierbei unter anderem Dichtmaterial, Auffangbehälter und funkenarmes Werkzeug aus spezieller Legierung. Und da es in dieser Jahreszeit bei den Übungsabenden wieder etwas dunkler ist, konnten auch die zahlreichen Beleuchtungsmöglichkeiten getestet werden.

 

 

19.10.2018 - Übung Brandbekämpfung und Abschirmung

An diesem Übungsabend beschäftigten wir uns mit einer Brandbekämpfung in der Nähe eines Gastanks. Es galt eine verunglückte Person möglichst sicher aus dem Gefahrenbereich zu retten und die Ausbreitung des Brandes zu verhindern.

 

Nachdem kurz vor Beginn der Übung ein Auslösen der Brandmeldeanlage (BMA) der benachbarten Bienwaldhalle den Ausbildungsstart etwas verzögerte, konnte der Löschzug das Übungsobjekt hinter dem Feuerwehrgerätehaus anfahren. Vor Ort stellte der Einsatzleiter schnell einen Brand in unserem Geräteschuppen fest. Hiervon war vor allem eine davor verunglückte Person betroffen, die es folglich zu retten galt. Ein besonderes Augenmerk musste zudem auf einen Gastank gelegt werden. Dieser stand in unmittelbarer Nähe zu dem brennenden Objekt und musste somit ausreichend gekühlt werden. Hier konnten unterschiedliche Kühltechniken angewandt werden. Da das betroffene (Betriebs-)Gelände nicht auf normale Art begehbar war, mussten unsere vorrückenden Kräfte zunächst mittels Steckleitern und später mit Hilfe unserer Drehleiter über den Zaun gebracht werden. Letztere wurde zudem verwendet, um die verletzte Person in Sicherheit zu bringen.

09.09.2018 - Historische Dampflok fasst Wasser im Bahnhof Wörth

Heute stand eine nicht ganz alltägliche Beschäftigung auf dem Plan: Wir betankten eine historische Dampflok, die im Wörther Bahnhof pausierte, mit Wasser.

Die Lokomotive 58 311 der Ulmer Eisenbahnfreunde fuhr von Karlsruhe aus auf Gleis 1 in den Wörther Bahnhof ein. Sie fasste bei uns etwa 10m³ Wasser, um für ihre Rückfahrt und anschließende Rundfahrt in der Region um Karlsruhe ausreichend Reserven dabei zu haben. Um die Weiterfahrt nicht zu gefährden, war eine pünktliche Wasserversorgung notwendig. Die benötigten Schläuche wurden also schon frühzeitig vor dem Eintreffen des historischen Zuges verlegt. Nachdem die im Jahr 1921 erbaute Dampflok betankt war, wurde sie von den Waggons abgekuppelt, wodurch sie nebenan auf Gleis 2 an das andere Ende des Zuges rangieren konnte, um diesen rückwärts wieder über die Rheinbrücke auf die badische Flussseite zu ziehen. Das tat sie dann auch, als das Signal die Weiterfahrt ermöglichte.

07.09.2018 - Übung: Menschenrettung aus Gebäude

Am Mittwochabend führten wir eine praktische Einsatzübung durch. Ziel war es, eine vermisste Person aus einem brennenden Gebäude zu retten und anschließend den Brand zu bekämpfen.

 

Als die Kräfte am Übungsobjekt eintrafen, wurde eine umfassende Erkundung durch den Einsatzleiter durchgeführt. Dadurch konnte die Suche nach der im Gebäude vermissten Person schnell eingeleitet werden. Als diese gefunden und gerettet worden war, konnten sich die Atemschutztrupps an die Brandbekämpfung machen. Da das Gebäude stark verraucht war, musste auch das Feuer zuerst gefunden werden. Nachdem der (fiktive) Brand bekämpft worden war, wurde anschließend das gesamte Gebäude mit Hilfe eines Belüftungsgeräts vom restlichen Kunstnebel befreit.

28.08.2018 - Jahreshauptübung der Feuerwehr der Stadt Wörth am Rhein

Die diesjährige Hauptübung aller Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Wörth am Rhein fand letzten Samstag in Schaidt statt. Thema der Übung war ein Gebäudebrand im Bürgerhaus, in welchem mehrere Personen vermisst waren.

Zu Beginn der Übung wurden erst die Kameraden aus Schaidt angefordert, die die Erstmaßnahmen vor Ort einleiteten. Im späteren Verlauf wurden dann die weiteren Teileinheiten aus Büchelberg, Wörth und zum Schluss Maximiliansau herbeigerufen. So konnte das Eintreffen der Einsatzkräfte realistisch dargestellt werden.

 

Ziel der Übung war es, die vermissten Personen aus dem Bürgerhaus zu retten und die Brandbekämpfung gezielt durchzuführen. So wurden mehrere Trupps unter Atemschutz in das Gebäude geschickt. Von außen wurden die Menschen aus dem Haus mittels Steckleiter gerettet. Zusätzlich wurde die Drehleiter eingesetzt, um eine Person aus dem obersten Stockwerk zu retten.

 

Wir bedanken uns bei unseren Kameraden aus Schaidt, die die Übung in diesem Jahr organisiert hatten und durchführten.

20.08.2018 - Seminar zur lernzielorientierten Ausbildung

Letzten Samstag fand in unserem Gerätehaus ein Seminar für Führungskräfte der Feuerwehr der Stadt Wörth am Rhein statt. Ziel war es, die bekannten Ausbildungsmethoden zu diskutieren und neue kennenzulernen. Diese wurden dann in verschiedenen Kleingruppen praktisch geprobt.

Unser stellvertretender Wehrleiter Böser überreichte Dr. Pulm zum Dank ein kleines Geschenk.
Unser stellvertretender Wehrleiter Böser überreichte Dr. Pulm zum Dank ein kleines Geschenk.

Zu den Aufgaben einer Führungskraft gehören nicht nur feuerwehrtaktische Maßnahmen während eines Einsatzes. Auch die Ausbildung der eigenen Feuerwehrkameraden stellt einen wichtigen Tätigkeitsbereich dar. Um diese so gezielt und effektiv wie möglich zu gestalten, ist es erforderlich, sich mit den entsprechenden Lern- und Lehrinhalten bereits vorab auseinanderzusetzen. Dabei muss ein Ausbilder darauf achten, auf welche Einsatzlagen die Kräfte stoßen können. Hier stellt sich zudem die Frage, welche Fähigkeiten notwendig sind, um diese bewältigen und den Einsatz erfolgreich abzuschließen zu können. Im heutigen Feuerwehralltag geht es schon lange nicht mehr nur um die Menschenrettung durch eine reine Brandbekämpfung. In den vergangenen Jahrzehnten gewannen Einsatzszenarien rund um die Technische Hilfe an enormer Bedeutung. Dementsprechend müssen diese Lagen ausführlich trainiert und möglichst realistisch geübt werden. Die hierzu gängigen theoretischen und praktischen Ausbildungsmethoden wurden während dieses Seminars beleuchtet und kritisch hinterfragt. Es konnte festgestellt werden, dass viele unserer Praktiken durchaus einem modernen Standard entsprechen. Zugleich wurden uns ebenso neue vorgestellt, um die Übungsabenden noch gezielter und ansprechender zu gestalten.

 

Wir bedanken uns bei unserem Referenten Dr. Markus Pulm von der Berufsfeuerwehr Karlsruhe für das interessante Seminar und die neuen Ideen zur Übungsdurchführung.

12.08.2018 - Gemeinsame Übung mit der Facheinheit Absturzsicherung

Bei der Übung am letzten Freitag wurden zwei Fachbereiche unserer Feuerwehr kombiniert, um ein vielfältiges Szenario zu proben: Neben einem klassischen Brandeinsatz wurde zudem die Gruppe der Absturzsicherung eingesetzt.

Symbolbild Absturzsicherung
Symbolbild Absturzsicherung

Die Übung, welche an der Grundschule Dorschberg in Wörth durchgeführt wurde, bot für die insgesamt 23 Teilnehmer ein realitätsnahes Umfeld. Mittels Alarmierung aufgrund einer ausgelösten Brandmeldeanlage (BMA) wurden die Einsatzkräfte an die Schule geschickt. Nach der Erkundung durch den Einsatzleiter und der Führungskräfte der eingesetzten Fahrzeuge konnten schnell zwei Übungsziele definiert werden: Auf dem Dach des Gebäudekomplexes befand sich eine Person, die sich im Schutzkorb einer Steigleiter verfangen hatte. Sie musste so schonend wie möglich zurück auf den Boden gebracht werden. Weiterhin stieg Rauch aus dem Fenster eines Unterrichtsraumes der Schule auf. Da eine weitere Person in diesem Bereich vermisst worden war, mussten hier zügig erste Maßnahmen zur Menschenrettung durchgeführt werden. Während sich die Angehörigen der Facheinheit Absturzsicherung der Feuerwehr unserer Stadt Wörth am Rhein für die Rettung der verunglückten Person ausrüsteten, konnte bereits ein Trupp unter Atemschutz den verrauchten Bereich betreten. Hierbei wurde bereits nach kurzer Zeit eine Übungspuppe gefunden und aus dem Gefahrenbereich gerettet. Anschließend wurde der Raum vom Kunstnebel befreit und belüftet. Auch die Kameraden auf dem Dach konnten ihr Übungsziel schnell und sicher erreichen: So konnte auch die zweite Person mit vereinten Kräften aus ihrer misslichen Lage befreit werden.

 

Wir bedanken uns bei allen Ansprechpartnern der Stadtverwaltung, welche uns die Durchführung dieser Übung unkompliziert ermöglicht haben.

31.07.2018 - Jugendfeuerwehr bei Zeltlager in Altlußheim

Am letzten Wochenende fand wieder das Zeltlager der Jugendfeuerwehr Altlußheim statt. Bei der insgesamt 47. Auflage waren in diesem Jahr 328 Teilnehmer aus Feuerwehren von nah und fern vertreten. Wie bereits in den letzten Jahren hatten wir unsere Kameraden aus Maximiliansau dabei.

Traditionell begann das Zeltlager für uns freitags mit dem Aufbau der Zelte. Anschließend konnten wir das sehr warme Wetter beim gemeinsamen Mittagsessen in gemütlicher Atmosphäre genießen. Am Abend wurde das Zeltlager dann offiziell durch die Verantwortlichen vor Ort eröffnet. Da die Jugendfeuerwehr Altlußheim zudem ihr 50-jähriges Bestehen feierten, überreichten wir ihnen zu diesem Anlass ein kleines Präsent. Das Wochenende in Altlußheim bot wie immer viel Spaß und Freude für alle Beteiligten. Besonders die Mitglieder der zahlrichen Jugendfeuerwehren konnten spielerisch ihr Können in mehreren Wettbewerben unter Beweis stellen.

 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Feuerwehr Altlußheim für die Organisation und die Betreuung durch die Verantwortlichen vor Ort.

25.07.2018 - Übung Waldbrandbekämpfung

Quelle: Deutscher Wetterdienst (DWD)
Quelle: Deutscher Wetterdienst (DWD)

Man sieht sie zurzeit täglich in den Medien: Die Waldbrände, die in Griechenland und Schweden toben. Auch bei uns in Deutschland ist die Gefahr von Flächen- und Waldbränden wegen der andauernden hohen Temperaturen in diesen Tagen besonders hoch. Der Deutsche Wetterdienst drückt das mit dem Waldbrand-Gefahrenindex (WBI) aus. Bei anhaltender Trockenheit kann hier mit einem steigen des Index für unsere Region gerechnet werden.

 

Um auf ein solches Szenario vorbereitet zu sein haben wir den gestrigen Übungsabend genutzt und uns mit taktischen Maßnahmen zur Brandbekämpfung in Waldgebieten beschäftigt. Hierzu wurden die Löschmaßnahmen vom AB-Tank aus eingeleitet. Da dieser Wasservorrat jedoch nach ein paar Minuten erschöpft ist, muss rechtzeitig für Nachschub gesorgt werden. Wenn Hydranten zu weit entfernt sind, um diese zuverlässig mit Schläuchen zu erreichen, muss mit weiteren Löschfahrzeugen ein Pendelverkehr eingerichtet werden. Diese geben zuerst ihr Wasser an den AB-Tank ab und fahren anschließend einen Hydranten an. Danach transportieren sie das Wasser wieder zum Einsatzort. Dies geschah gestern mit unseren HLF 10/10 und HLF 20/16.

 

Damit solche Brände erst gar nicht entstehen, müssen folgende Hinweise im Wald beachtet werden.

  • Kein Feuer entzünden und nicht rauchen!
  • Keine Glasflaschen liegen lassen! Durch den Brennglaseffekt kann ein Brand entstehen.
  • Autos nicht im Wald abstellen! Ein heißer Auspuff kann trockenes Material entzünden.

19.06.2018 - Einsatzübung an der Hochwasserrückhaltung Wörth/Jockgrim

Am letzten Dienstag fand eine Übung zum Hochwasserschutz am Oberrhein im Landkreis statt. Diese wurde durch die Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd (SGD Süd) organisiert und durchgeführt.

 

Die Teilnehmer der Übung wurden entsprechend ihrer Aufgaben in drei unterschiedliche Gruppen aufgeteilt: Vertreter aus Feuerwehren und Gemeinden beschäftiften sich mit den Absperrungen und Beschilderungen bei einem Einsatz an der Hochwasserrückhaltung. Hierbei mussten die Bestandspläne überprüft und gegenfalls Änderungen diskutiert werden. Angehörige der Kieswerke, Landwirtschaft und Feuerwehren thematisierten wichtige Betriebspunkte und Standorte an und in der Polderfläche. Die Feuerwehren führten zudem Lautsprecherfahrten durch. Mit Hilfe dieser sollen Beschäftigte im Polder vor einer Flutung rechtzeitig gewarnt werden. Die letzte Gruppe, darunter Mitarbeiter der SGD Süd, besichtigte die Bauwerke der Rückhaltung. Sowohl während der Übung als auch in der anschließenden Besprechung ermöglichte ein reger Informationsaustausch die Erfassung neue Erkenntnisse.

20.05.2018 - Verabschiedung unseres Wehrleiters

Am letzten Freitag, den 18. Mai 2018, wurde unser langjähriger Kamerad Stefan Kuhn aus dem Amt des Wehrleiters verabschiedet. Er leitete 17 Jahre lang die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Wörth am Rhein und war erst der vierte Wehrleiter seit der Neugründung der Freiwilligen Feuerwehr im Jahr 1956.

Dr. Dennis Nitsche, Stefan Kuhn, Dr. Fritz Brechtel
Dr. Dennis Nitsche, Stefan Kuhn, Dr. Fritz Brechtel

Die Veranstaltung wurde durch den Spielmanns- und Fanfarenzug der Freiwilligen Feuerwehr Jockgrim unter der Leitung von Thomas Schehr eröffnet. Nach ein paar musikalischen Stücken übernahm unser Kamerad und Kreisfeuerwehrinspekteur (KFI) a.D. Berthold Simon das Wort und führt die Gäste durch das Programm des Abends. In seiner Rede unterstrich er die Wichtigkeit des Amts des Wehrleiters einer derart großen Freiwilligen Feuerwehr und lobte Kuhn, der das Amt nach ihm übernommen hatte. Im Anschluss würdigte Bürgermeister Dr. Dennis Nitsche die hervorragende Arbeit, die in den letzten fast zwei Jahrzehnten von Kuhn geleistet worden war. Nach seinem Eintritt in die Jugendfeuerwehr im Alter von dreizehn Jahren wechselte Stefan Kuhn im Jahr 1975 in die aktive Wehr, wo er eine Vielzahl von Lehrgängen absolvierte und vom Gruppenführer zum Zugführer, Verbandsführer und schließlich zum Leiter der Feuerwehr wurde. Später wurde er ebenfalls hauptberuflicher Feuerwehrmann beim LKW-Montagewerk in Wörth. Als Wehrleiter konnte er viele Projekte leiten. Neben den vielen Fahrzeug- und Materialbeschaffungen kann hier der vor kurzem erfolgte Umbau des Feuerwehrhauses in Wörth genannt werden. Im Anschluss an seine Rede nahm Dr. Nitsche die Entpflichtung Kuhns vom Amt des Wehrleiters vor und verabschiedete ihn offiziell. Doch bevor es zur Verpflichtung der neuen Wehrleitung kam, wurde das Wort an den Landrat des Landkreises Germersheim, Dr. Fritz Brechtel, übergeben. Dieser lobte nicht nur Kuhns Arbeit der vergangenen Jahre in Wörth, sondern ebenso sein ehrenamtliches Engagement auf Kreisebene. So war er seit den Anfängen der Technischen Einsatzleitung (TEL) des Kreises in den Jahren 2002 und 2003 fester Bestandteil dieser Facheinheit. Daneben half er bei der Erstellung verschiedener Alarm- und Einsatzpläne (AEP) mit. Diese sind heute mehr denn je gefragt, wie das Beispiel des Alarmplan für Hochwassereinsätze beweist. Danach verlieh er Kuhn noch das Goldene Feuerwehrabzeichen am Bande: für hervorragende Dienste um das Feuerwehrwesen.

 

Anschließend nahm unser Bürgermeister Dr. Dennis Nitsche die Verpflichtung der neuen Wehrleitung, die bereits am 24. April gewählt worden war, vor. Neuer Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Wörth am Rhein wurde unser Kamerad Jürgen Stephany aus Büchelberg. Er war in den letzten Jahren bereits als Stellvertreter Kuhns aktiv. Neuer Stellvertreter wurde Rainer Böser aus Maximiliansau. Stephany schloss sich den Würdigungen seiner Vorredner an und dankte Kuhn für seine herausragende langjährige Arbeit in diesem Amt. Die neue Wehrleitung freut sich auf die kommenden Aufgaben und die weitere Zusammenarbeit mit den Kameraden und der Verwaltung der Stadt. Danach sprach der aktuelle Kreisfeuerwehrinspekteur (KFI) des Kreises, Mike Schönlaub, stellvertretend für die Wehrleiter der anderen Gemeinden zu den Gästen. Er bestätigte die zuvor bereits vielen positiven Worte über unseren mittlerweile ehemaligen Wehrleiter. Nach den Grußworten der Ehrengäste überraschten die Kameraden aller Teileinheiten Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Wörth am Rhein Stefan Kuhn mit einem Chorgesang, der bei seinen zwei gesungenen Liedern von Herrn Matthias Wöschler am Flügel begleitet wurde. Am Ende des offiziellen Teils des Abends hatte Stefan Kuhn selbst die Gelegenheit ein paar Worte an das Publikum zu richten. Er bedankte sich für den schönen Abend und die großartige Zusammenarbeit mit den Feuerwehrkameraden, Hilfsorganisationen und der Verwaltung der Stadt Wörth am Rhein. Ein besonderer Dank richtete er an seine Familie, die zwar oft auf ihn verzichten musste, aber dennoch immer fest zu ihm hielt und ihn unterstützte. Anschließend gab es die Gelegenheit, den Abend bei einem gemeinsamen Abendessen gemütlich ausklingen zu lassen. Parallel dazu lief eine Diashow mit Bildern aus Kuhns Feuerwehrzeit in Wörth.

 

Lieber Stefan, wir, Deine Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Wörth am Rhein, möchten uns hiermit ganz herzlich bei Dir für Deine engagierte Arbeit als unser Wehrleiter bedanken. Du stehst uns immer mit Rat und Tat zur Seite und bist ein Vorbild für jeden Feuerwehrmann. Wir sind froh, dass Du unserer Kameradschaft auch weiterhin erhalten bleibst.

04.05.2018 - Über unser Feuerwehrfest 2018

Wie bereits vorab angekündigt, fand unser diesjähriges Feuerwehrfest "Feuerwehr und Umweltschutz" unabhängig vom Wetterbericht im Gerätehaus in der Ahornstraße statt. Das Wetter spielte in diesem Jahr mit, sodass wir unser Fest gemeinsam mit Ihnen bei viel Sonnenschein feiern konnten.

 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren Gästen und allen Helfern und hoffen, Sie im nächsten Jahr wieder begrüßen zu dürfen!

Unser Fest fand in diesem Jahr bei tollem Wetter statt
Unser Fest fand in diesem Jahr bei tollem Wetter statt

24.04.2018 - Einladung zum Feuerwehrfest 2018

Wir, die Freiwillige Feuerwehr Wörth, laden Sie auch in diesem Jahr herzlichst zu unserer traditionellen Veranstaltung "Feuerwehr und Umweltschutz" ein. Beginn ist wieder um 9.30 Uhr.

 

Anders als in den vorherigen Jahren wissen wir bereits vor ab, wo wir unsere Gäste empfangen werden - unabhängig vom Wetter: Aufgrund des Neubaus unserer Fahrzeughalle möchten wir gemeinsam mit Ihnen unser diesjähriges Feuerwehrfest bei uns in der Ahornstraße feiern!

 

Hier können Sie schon vorab Ihren Weg zu uns suchen. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

24.04.2018 - Wehrleiterwahlen 2018

Am letzten Sonntag wurde in Wörth der Nachfolger unseres aktuellen Wehrleiters Stefan Kuhn gewählt. Die Wahl einer Neubesetzung wurde notwendig, da Stefan aus Altersgründen nicht mehr antrat.

Rainer Böser, Dr. Dennis Nitsche, Stefan Kuhn und Jürgen Stephany
Rainer Böser, Dr. Dennis Nitsche, Stefan Kuhn und Jürgen Stephany

Wir bedanken uns für die in den letzten Jahren und Jahrzehnten geleistete Arbeit als Wehrführer in Wörth und Wehrleiter der Feuerwehren der Stadt Wörth am Rhein. Die offizielle Verabschiedung wird im Mai stattfinden.

 

Bürgermeister Dr. Dennis Nitsche führte am Sonntag durch die Versammlung der aktiven Feuerwehrkameraden der Stadt Wörth. Jürgen Stephany wurde von den 120 stimmberechtigten Anwesenden zum neuen Wehrleiter der Feuerwehren der Stadt Wörth am Rhein gewählt. Sein Stellvertreter wird künftig Rainer Böser aus Maximiliansau sein.

 

Wir gratulieren unseren gewählten Kameraden und wünschen Ihnen alles Gute bei der Ausübung ihrer neuen Aufgaben!

07.04.2018 - Gefahrstoffübung am Gerätehaus

Letzten Dienstag fand eine Gefahrstoffübung der Einheiten der Stadt Wörth am Rhein an unserem Gerätehaus statt. Wie schon in den letzten Monaten wurden wir auch bei dieser Gefahrstoffausbildung von zahlreichen Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Berg unterstützt.

Bei frühlingshaften Temperaturen konnten wir die Zusammenarbeit bei Gefahrstoffeinsätzen üben.
Bei frühlingshaften Temperaturen konnten wir die Zusammenarbeit bei Gefahrstoffeinsätzen üben.

Es wurde angenommen, dass es in einem Industriebetrieb zu einem Unfall gekommen war. Aufgrund des Austritts eines zunächst unbekannten Stoffes wurde die Gefahrstoffgruppe der Feuerwehren der Stadt Wörth am Rhein angefordert. Während sich die Kameraden aus Berg um die Rettung einer verunglückten Person und die Sicherung der Einsatzstelle kümmerten, nahmen die Einsatzkräfte aus dem Stadtgebiet ihre Arbeit auf. Da es sich bei dem austretenden Stoff um eine ätzende Flüssigkeit handelte, mussten die im Gefahrenbereich arbeitenden Kräfte spezielle Chemikalienschutzanzüge (CSA) tragen. Vor Ort konnten zwei Leckagen ausfindig gemacht und gezielt geschlossen werden. Da eine Kontamination im Gefahrenbereich nicht ausgeschlossen werden konnte, musste zudem eine Dekontaminationsstelle errichtet werden. Diese wurde zügig in Teamarbeit aufgebaut und in Betrieb genommen, sodass die eingesetzten Feuerwehrleute dort gereinigt und sicher aus ihren Schutzkleidungen befreit werden konnten.

05.03.2018 - "Der Krebs und die Feuerwehr"

Jan Leutheußer von FeuerKrebs gUG führte uns mit seinem Vortrag durch den Übungsabend
Jan Leutheußer von FeuerKrebs gUG führte uns mit seinem Vortrag durch den Übungsabend

Als Freiwillige Feuerwehr kommen wir in die verschiedensten Einsatzsituationen. Bei unseren Brandeinsätzen treffen wir dabei nicht nur auf die Flammen und den Rauch eines ungewünschten Feuers. Ebenso werden wir mit zahlreichen Brandgasen konfrontiert, gegen die wir uns schützen müssen. Während der Brandbekämpfung tragen unsere Einsatzkräfte im Gefahrenbereich einen umluftunabhängigen Atemschutz. Dadurch sind sie vor den schädlichen Gasen des Brandes geschützt. Doch was passiert, wenn die eingesetzten Kräfte ihre Aufgabe erledigt haben? Können sie gefahrlos ihre Atemschutzmaske abziehen oder müssen sie sich auch außerhalb des unmittelbaren Gefahrenbereichs schützen? Und was mit den Gerätewarten und Atemschutzgerätewarten, die das gebrauchte Material nach dem Einsatz prüfen? Diese und weitere Themen wurden im Rahmen eines Vortrags zur Einsatzhygiene beleuchtet.

 

Bei Feuerwehrangehörigen kann das Krebsrisiko um ein Vielfaches höher sein als bei der restlichen Bevölkerung. Um dieses zu senken sind viele Maßnahmen zur Einsatzhygiene denkbar. Wenn Einsatzkräfte mit giftigen Gasen zu tun hatten, so ist die Gefahr nach dem Verlassen des Gefahrenbereichs nicht automatisch gebannt. Gerade bei Einsätzen mit Bränden sind viele Stoffe vorhanden, mit denen nicht jeder sofort rechnet. Diese können sich in unserer Einsatzkleidung festsetzen, wodurch eine Gefährdung der Einsatzkräfte auch nach dem eigentlichen Einsatz noch vorhanden ist. Um diese Gefahren zu minimieren, sind verschiedene Vorgehensweisen möglich. Beispielsweise kann es ratsam sein, die Atemschutzmaske nach dem Ablegen des Pressluftatmers weiterhin zu tragen. Zum persönlichen Schutz der Einsatzkraft soll dabei ein entsprechender Atemluftfilter getragen werden. Anschließend kann man die kontaminierte Kleidung im Freien ausgasen lassen. Nachdem der Träger seine Kleidung gewechselt hat, kann diese nun in gasdichten Säcken gesammelt werden. Damit die Gerätewarte die kontaminierte Schutzausrüstung später sicher reinigen und prüfen können, ist es denkbar, dass sie sich ebenfalls bspw. mit Filtergerärten schützen.

 

Wir bedanken uns bei Jan Leutheußer von der FeuerKrebs gUG für den interessanten Vortrag und die vielen Ideen zur Senkung der Gesundheitsgefährdung bei Einsätzen.

29.01.2018 - Jahreshauptversammlung Berichtsjahr 2017

Am 27. Januar 2018 fand unsere Jahreshauptversammlung zum Berichtsjahr 2017 statt. Wieder einmal gab es viel über ein vergangenes Jahr zu berichten. Wehrführer Werner Wöschler begrüßte die anwesenden Kameraden, Bürgermeister Dr. Dennis Nitsche, den ersten Beigeordneten Klaus Ritter, sowie unseren Wehrleiter Stefan Kuhn und dessen Stellvertreter Jürgen Stephany. Besonders freute ihn, dass traditionell auch sehr viele Mitglieder der kameradschaftlichen Vereinigung, die keinen aktiven Feuerwehrdienst mehr leisten, durch ihre Anwesenheit ihre Verbundenheit zum Ausdruck brachten. Bürgermeister Nitsche dankte allen Angehörigen der Feuerwehr für die geleistete Arbeit im letzten Berichtsjahr.

Wehrführer Wöschler berichtet über die Einsatzstatistik aus den vergangenen Jahren
Wehrführer Wöschler berichtet über die Einsatzstatistik aus den vergangenen Jahren

In seinem Jahresbericht als Wehrführer berichtete er über den Dienstbetrieb, die Ereignisse und Entwicklungen im Berichtsjahr 2017. In diesem wurden 177 Einsätze absolviert. Davon wurden 52 Einsätze als Technische Hilfeleistungen, 40 als Feuer- und Brandeinsätze, 58 als Brandsicherheitswachen und 27 als Fehlalarme gezählt. Im vergangenen Jahr standen 70 Ausbildungstermine im Kalender. Davon waren 41 Ausbildungen unsere regulären Übungsabende und 29 fachspezifische Sonderausbildungen. Zudem wurde die gemeinsame Übung der Feuerwehren der Stadt Wörth am Rhein in diesem Jahr bei uns in Wörth durchgeführt. Die meisten Übungsteilnahmen hatte in diesem Jahr unser Kamerad Ronny Pfrengle. Im Laufe des Jahres wurden insgesamt 3.772 Dienststunden abgehalten, was etwa 43% der Gesamtstunden eines Jahres entspricht. Zum Ende des Jahres bestand unsere Einsatzmannschaft aus 47 Aktiven Feuerwehrkräften. Die Anzahl unserer nicht-aktiven Mitglieder beträgt aktuell 30 Personen. Ein Höhepunkt des Jahres war die Fertigstellung und Übergabe der neuen Fahrzeughalle, die uns seit Ende November zur Verfügung steht. Unser Jugendfeuerwehrwart Michael Simon berichtete in seinem Report über die Ereignisse unserer Jugendfeuerwehr im zurückliegenden Jahr. Im gesamten Jahr konnte die Zahl der Mitglieder konstant bei 8 Jugendlichen gehalten werden. Neben der 35 regulären Übungen, bei denen über 500 Stunden Dienstzeit zustande kamen, wurden auch weitere Veranstaltungen durchgeführt. Ein Highlight war dabei das traditionelle Jugendfeuerwehrzeltlager bei unseren Freunden der Freiwilligen Feuerwehr Altlußheim in Baden-Württemberg. Unser Schriftführer Thomas Graf schaute auf die Veranstaltungen der Kameradschaftlichen Vereinigung zurück. Beispielhaft ist hier unser Feuerwehrfest am 1. Mai zu nennen. Dieses fand aufgrund des schlechten Wetters und der Umbauarbeiten am Gerätehaus in der Bienwaldhalle in Wörth statt.

 

Auch in diesem Jahr konnten wieder viele Beförderungen und Ehrungen durchgeführt werden: Befördert zum Dienstgrad Feuerwehrmann/-frau wurden Julia Meyer, Michelle Wulf, Leon Lauer und Nicolas Thees. Befördert zum Dienstgrad Oberfeuerwehrmann/-frau wurden Vanessa Fried, Franziska Fuhrmann, Michelle Pfirrmann und Nils Diesel. Befördert zum Dienstgrad Hauptfeuerwehrmann wurde Patrik Ball. Befördert zum Dienstgrad Löschmeister wurde Thorsten Biank. Befördert zum Dienstgrad Brandmeister wurden Philipp Niederer, Lucas Offenbacher, Tobias Pfrengle und Michael Weis. Befördert zum Dienstgrad Hauptbrandmeister wurden Alexander Mieger und Sebastian Schröder. Zu den für langjährige Feuerwehrtätigkeit Geehrten gehörten in diesem Jahr Jan Pfirrmann und Julian Kliche für 10 Jahre, Steffen Reidt und Sebastian Schröder für 20 Jahre, Thorsten Biank und Michael Simon für 25 Jahre. Zudem konnten aus unserer Altersabteilung Werner Herlein und Reimund Sent für 40 Jahre und Rudi Wöschler für 45 Jahre Feuerwehrtätigkeit geehrt werden. Anschließend wurden Philipp Niederer, Lucas Offenbacher, Tobias Pfrengle und Michael Weis als Gruppenführer und Alexander Mieger und Sebastian Schröder als Verbandsführer unserer Feuerwehr bestellt.

v.l.n.r.: Alexander Mieger, Philipp Niederer, Thorsten Biank, Michael Simon, Nils Diesel, Leon Lauer, Michelle Pfirrmann, Vanessa Fried, Franziska Fuhrmann, Tobias Pfrengle, Julian Kliche, Bürgermeister Dr. Dennis Nitsche, Patrik Ball, Beigeordneter Klaus Ritter, Lucas Offenbacher, Steffen Reidt, Sebastian Schröder, Werner Wöschler, Reimund Sent, Stefan Kuhn

25.01.2018 - Zweites Rheinhochwasser 2018

Zum zweiten Mal war in diesem Jahr eine Dammwache im Stadtgebiet erforderlich. In unserem Areal waren Einsatzkräfte aus der gesamten Stadt Wörth am Rhein aktiv.

Originalmeldung vom 21.01.2018:

Nachdem wir zu Beginn des Jahres bereits einen Hochwassereinsatz absolviert hatten, deuten die aktuellen Prognosen des Rheinpegels auf eine ähnliche Situation hin. Aus den aktuellen Vorhersagen (Stand 01:00 Uhr) geht hervor, dass am Dienstag mit einer neuen Hochwasserlage gerechnet werden muss.

 

Falls sich die Prognosen weiter so entwickeln, werden demnächst die notwendigen Maßnahme getroffen werden. Dazu zählen u.a. die Deichscharten (Durchgänge am Rhein), die geschlossen werden müssen. Bitte entfernen Sie deswegen alle im Hochwasserbereich geparkten Fahrzeuge. Weiterhin würden dann die Feuerwehren der betroffenen Gemeinden eine erneute Dammwache durchführen. Um Beschädigungen des Deichs zu vermeiden, ist das Befahren der gesamten Anlagen entlang des Rheins verboten. Während eines Hochwassers können starke Strömungen entstehen, bitte meiden Sie die Hochwassergebiete.

 

Wir werden Sie hier und auf unserer Facebookseite weiterhin informieren.

 

Aktualisierung vom 25.01.2018 um 09:00 Uhr:

Da sich der Rheinpegel über Nacht so weit gesenkt hat, dass keine angepannte Lage mehr vorliegt, haben wir um 6 Uhr unsere Dammwache beendet. Der Hochwassereinsatz ist dadurch für uns vorbei.

 

Weitere Meldungen finden Sie beim Einsatzbericht zur zweiten Dammwache 2018.

19.01.2018 - Grundlagen der Wasser- und Eisrettung

An der heutigen Freitagsübung beschäftigten wir uns mit den Grundlagen der Wasser- und Eisrettung. In diesem Winter verhinderten die milden Temperaturen, dass die Wasserflächen im Ortsgebiet nicht ausreichen zufrieren konnten.

Archivfoto: Eisrettung im Badepark Wörth
Archivfoto: Eisrettung im Badepark Wörth

Da es in diesem Jahr bislang nicht über eine längere Zeit ausreichend kalt gewesen war, wurde die Ausbildung in unserer Fahrzeughalle durchgeführt.

 

Wenn uns im Winter das Stichwort "Person im Eis eingebrochen" in einen Einsatz schickt, so zählt jede Sekunde. Es bleibt nicht viel Zeit, um den Verunglückten aus seiner misslichen Lage zu befreien. Aus diesem Grund muss das Vorgehen für ein solches Szenario bekannt und genau einstudiert sein. Es sind wichtige Maßnahmen zur Selbstsicherung erforderlich: Doch bevor ein Feuerwehrangehöriger die Eisfläche betreten kann, sind wichtige Maßnahmen zur Selbstsicherung erforderlich: Neben der persönlichen Ausrüstung wie dem Tragen einer Rettungsweste oder im optimalen Fall eines Wasserrettungsanzugs müssen zudem Einsatzkraft und Material mittels Leinen gesichert werden. Auf dem Eis muss möglichst im Liegen gearbeitet werden, um das Gewicht großflächig zu verteilen. Unterstützen können hier Teile einer Steckleiter, wie wir sie auf den Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugen (HLF) haben. Da die Eisfläche sehr glatt und rutschig ist, können Eispickel bei der Fortbewegung helfen. Wenn die verunfallte Person erreicht ist, so muss diese so schonend wie möglich aus dem Wasser befreit, auf das Eis gelegt und ebenso schonend an das sichere Ufer gebracht werden. Dort kann der Rettungsdienst die weiteren Schritte zur Rettung übernehmen.

07.01.2018 - Hochwassereinsatz am Rhein

Wir haben hier die Ereignisse unseres Hochwassereinsatzes vom Wochenende in chronologischer Reihenfolge zusammengefasst.

Archivbild: Hochwasser!
Zahlreiche Feuerwehren entlang des Rheins waren rund um die Uhr im Einsatz

Originalmeldung vom 04.01.2018:

In den letzten Tagen kam es vermehrt zu Niederschlägen und einer andauernden Schneeschmelze im Süden Deutschlands. Dadurch ist mit einer Hochwasserlage in den nächsten Tagen zu rechnen.

Die Vorhersagen sagen zurzeit einen Höchststand des Rheinpegels Maxau bei etwa 8,50m voraus. Dieser soll am Samstag erreicht werden. Aufgrund dieser Lage werden deswegen die notwendigen Maßnahmen getroffen. Heute Mittag werden die Deichscharten (Durchgänge am Rhein) geschlossen. Bitte entfernen Sie deswegen alle im Hochwasserbereich geparkten Fahrzeuge. Weiterhin werden die Feuerwehren der betroffenen Gemeinden eine Dammwache durchführen. Auch wir werden das Gebiet in unserem Rheinabschnitt überwachen. Zudem wird unser Gerätehaus ab Freitagmittag (für die Zeit des Hochwassers) rund um die Uhr besetzt sein.

Um Beschädigungen des Deichs zu vermeiden, ist das Befahren der gesamten Anlagen entlang des Rheins verboten. Während eines Hochwassers können starke Strömungen entstehen, bitte meiden Sie die Hochwassergebiete.

Wir werden Sie hier und auf unserer Facebookseite weiterhin informieren.

 

Zwischenstand am Abend des 05.01.2018:

Die Prognosen deuten daraufhin, dass der Rheinpegel in der Nach zum Samstag sein Maxmimum erreichen wird. Anschließend ist mit einem stetigen Rückgang des Wasserspiegels unterhalb der für uns Feuerwehren relevanten Grenzwerte zu rechnen.

 

Aktualisierung vom 06.01.2018:

Nachdem der Rheinpegel gegen 6 Uhr heute morgen seinen Höchststand (8,45m) erreicht hatte, fällt er nun wieder. Da es sich jedoch weiterhin um eine Hochwasserlage handelt, werden die Kontrollen der Flussgebiete noch bis zur Entspannung der Lage fortgeführt.

 

Aktualisierung vom 07.01.2018:

Der Rheinpegel ist unter 8m gefallen. Aktuell liegt der Rheinpegel bei 7,90m. Darum haben wir im Stadtgebiet die flächendeckenden Deichkontrollen eingestellt. Der Einsatz ist nun beendet. Es waren zu jeder Zeit immer 9 Feuerwehrkräfte an der Dammwache beteiligt.

 

Hier haben wir noch ein paar Bilder des Hochwassers für Sie:

02.01.2018 - Frohes neues Jahr!

Wir wünschen allen Bürgern ein frohes, erfolgreiches und sicheres neues Jahr 2018!

Ihre Freiwillige Feuerwehr Wörth am Rhein

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