Aktuelles

Hier versorgen wir Sie mit den neuesten Informationen.

07.04.2018 - Gefahrstoffübung am Gerätehaus

Letzten Dienstag fand eine Gefahrstoffübung der Einheiten der Stadt Wörth am Rhein an unserem Gerätehaus statt. Wie schon in den letzten Monaten wurden wir auch bei dieser Gefahrstoffausbildung von zahlreichen Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Berg unterstützt.

Bei frühlingshaften Temperaturen konnten wir die Zusammenarbeit bei Gefahrstoffeinsätzen üben.
Bei frühlingshaften Temperaturen konnten wir die Zusammenarbeit bei Gefahrstoffeinsätzen üben.

Es wurde angenommen, dass es in einem Industriebetrieb zu einem Unfall gekommen war. Aufgrund des Austritts eines zunächst unbekannten Stoffes wurde die Gefahrstoffgruppe der Feuerwehren der Stadt Wörth am Rhein angefordert. Während sich die Kameraden aus Berg um die Rettung einer verunglückten Person und die Sicherung der Einsatzstelle kümmerten, nahmen die Einsatzkräfte aus dem Stadtgebiet ihre Arbeit auf. Da es sich bei dem austretenden Stoff um eine ätzende Flüssigkeit handelte, mussten die im Gefahrenbereich arbeitenden Kräfte spezielle Chemikalienschutzanzüge (CSA) tragen. Vor Ort konnten zwei Leckagen ausfindig gemacht und gezielt geschlossen werden. Da eine Kontamination im Gefahrenbereich nicht ausgeschlossen werden konnte, musste zudem eine Dekontaminationsstelle errichtet werden. Diese wurde zügig in Teamarbeit aufgebaut und in Betrieb genommen, sodass die eingesetzten Feuerwehrleute dort gereinigt und sicher aus ihren Schutzkleidungen befreit werden konnten.

05.03.2018 - "Der Krebs und die Feuerwehr"

Jan Leutheußer von FeuerKrebs gUG führte uns mit seinem Vortrag durch den Übungsabend
Jan Leutheußer von FeuerKrebs gUG führte uns mit seinem Vortrag durch den Übungsabend

Als Freiwillige Feuerwehr kommen wir in die verschiedensten Einsatzsituationen. Bei unseren Brandeinsätzen treffen wir dabei nicht nur auf die Flammen und den Rauch eines ungewünschten Feuers. Ebenso werden wir mit zahlreichen Brandgasen konfrontiert, gegen die wir uns schützen müssen. Während der Brandbekämpfung tragen unsere Einsatzkräfte im Gefahrenbereich einen umluftunabhängigen Atemschutz. Dadurch sind sie vor den schädlichen Gasen des Brandes geschützt. Doch was passiert, wenn die eingesetzten Kräfte ihre Aufgabe erledigt haben? Können sie gefahrlos ihre Atemschutzmaske abziehen oder müssen sie sich auch außerhalb des unmittelbaren Gefahrenbereichs schützen? Und was mit den Gerätewarten und Atemschutzgerätewarten, die das gebrauchte Material nach dem Einsatz prüfen? Diese und weitere Themen wurden im Rahmen eines Vortrags zur Einsatzhygiene beleuchtet.

 

Bei Feuerwehrangehörigen kann das Krebsrisiko um ein Vielfaches höher sein als bei der restlichen Bevölkerung. Um dieses zu senken sind viele Maßnahmen zur Einsatzhygiene denkbar. Wenn Einsatzkräfte mit giftigen Gasen zu tun hatten, so ist die Gefahr nach dem Verlassen des Gefahrenbereichs nicht automatisch gebannt. Gerade bei Einsätzen mit Bränden sind viele Stoffe vorhanden, mit denen nicht jeder sofort rechnet. Diese können sich in unserer Einsatzkleidung festsetzen, wodurch eine Gefährdung der Einsatzkräfte auch nach dem eigentlichen Einsatz noch vorhanden ist. Um diese Gefahren zu minimieren, sind verschiedene Vorgehensweisen möglich. Beispielsweise kann es ratsam sein, die Atemschutzmaske nach dem Ablegen des Pressluftatmers weiterhin zu tragen. Zum persönlichen Schutz der Einsatzkraft soll dabei ein entsprechender Atemluftfilter getragen werden. Anschließend kann man die kontaminierte Kleidung im Freien ausgasen lassen. Nachdem der Träger seine Kleidung gewechselt hat, kann diese nun in gasdichten Säcken gesammelt werden. Damit die Gerätewarte die kontaminierte Schutzausrüstung später sicher reinigen und prüfen können, ist es denkbar, dass sie sich ebenfalls bspw. mit Filtergerärten schützen.

 

Wir bedanken uns bei Jan Leutheußer von der FeuerKrebs gUG für den interessanten Vortrag und die vielen Ideen zur Senkung der Gesundheitsgefährdung bei Einsätzen.

29.01.2018 - Jahreshauptversammlung Berichtsjahr 2017

Am 27. Januar 2018 fand unsere Jahreshauptversammlung zum Berichtsjahr 2017 statt. Wieder einmal gab es viel über ein vergangenes Jahr zu berichten. Wehrführer Werner Wöschler begrüßte die anwesenden Kameraden, Bürgermeister Dr. Dennis Nitsche, den ersten Beigeordneten Klaus Ritter, sowie unseren Wehrleiter Stefan Kuhn und dessen Stellvertreter Jürgen Stephany. Besonders freute ihn, dass traditionell auch sehr viele Mitglieder der kameradschaftlichen Vereinigung, die keinen aktiven Feuerwehrdienst mehr leisten, durch ihre Anwesenheit ihre Verbundenheit zum Ausdruck brachten. Bürgermeister Nitsche dankte allen Angehörigen der Feuerwehr für die geleistete Arbeit im letzten Berichtsjahr.

Wehrführer Wöschler berichtet über die Einsatzstatistik aus den vergangenen Jahren
Wehrführer Wöschler berichtet über die Einsatzstatistik aus den vergangenen Jahren

In seinem Jahresbericht als Wehrführer berichtete er über den Dienstbetrieb, die Ereignisse und Entwicklungen im Berichtsjahr 2017. In diesem wurden 177 Einsätze absolviert. Davon wurden 52 Einsätze als Technische Hilfeleistungen, 40 als Feuer- und Brandeinsätze, 58 als Brandsicherheitswachen und 27 als Fehlalarme gezählt. Im vergangenen Jahr standen 70 Ausbildungstermine im Kalender. Davon waren 41 Ausbildungen unsere regulären Übungsabende und 29 fachspezifische Sonderausbildungen. Zudem wurde die gemeinsame Übung der Feuerwehren der Stadt Wörth am Rhein in diesem Jahr bei uns in Wörth durchgeführt. Die meisten Übungsteilnahmen hatte in diesem Jahr unser Kamerad Ronny Pfrengle. Im Laufe des Jahres wurden insgesamt 3.772 Dienststunden abgehalten, was etwa 43% der Gesamtstunden eines Jahres entspricht. Zum Ende des Jahres bestand unsere Einsatzmannschaft aus 47 Aktiven Feuerwehrkräften. Die Anzahl unserer nicht-aktiven Mitglieder beträgt aktuell 30 Personen. Ein Höhepunkt des Jahres war die Fertigstellung und Übergabe der neuen Fahrzeughalle, die uns seit Ende November zur Verfügung steht. Unser Jugendfeuerwehrwart Michael Simon berichtete in seinem Report über die Ereignisse unserer Jugendfeuerwehr im zurückliegenden Jahr. Im gesamten Jahr konnte die Zahl der Mitglieder konstant bei 8 Jugendlichen gehalten werden. Neben der 35 regulären Übungen, bei denen über 500 Stunden Dienstzeit zustande kamen, wurden auch weitere Veranstaltungen durchgeführt. Ein Highlight war dabei das traditionelle Jugendfeuerwehrzeltlager bei unseren Freunden der Freiwilligen Feuerwehr Altlußheim in Baden-Württemberg. Unser Schriftführer Thomas Graf schaute auf die Veranstaltungen der Kameradschaftlichen Vereinigung zurück. Beispielhaft ist hier unser Feuerwehrfest am 1. Mai zu nennen. Dieses fand aufgrund des schlechten Wetters und der Umbauarbeiten am Gerätehaus in der Bienwaldhalle in Wörth statt.

 

Auch in diesem Jahr konnten wieder viele Beförderungen und Ehrungen durchgeführt werden: Befördert zum Dienstgrad Feuerwehrmann/-frau wurden Julia Meyer, Michelle Wulf, Leon Lauer und Nicolas Thees. Befördert zum Dienstgrad Oberfeuerwehrmann/-frau wurden Vanessa Fried, Franziska Fuhrmann, Michelle Pfirrmann und Nils Diesel. Befördert zum Dienstgrad Hauptfeuerwehrmann wurde Patrik Ball. Befördert zum Dienstgrad Löschmeister wurde Thorsten Biank. Befördert zum Dienstgrad Brandmeister wurden Philipp Niederer, Lucas Offenbacher, Tobias Pfrengle und Michael Weis. Befördert zum Dienstgrad Hauptbrandmeister wurden Alexander Mieger und Sebastian Schröder. Zu den für langjährige Feuerwehrtätigkeit Geehrten gehörten in diesem Jahr Jan Pfirrmann und Julian Kliche für 10 Jahre, Steffen Reidt und Sebastian Schröder für 20 Jahre, Thorsten Biank und Michael Simon für 25 Jahre. Zudem konnten aus unserer Altersabteilung Werner Herlein und Reimund Sent für 40 Jahre und Rudi Wöschler für 45 Jahre Feuerwehrtätigkeit geehrt werden. Anschließend wurden Philipp Niederer, Lucas Offenbacher, Tobias Pfrengle und Michael Weis als Gruppenführer und Alexander Mieger und Sebastian Schröder als Verbandsführer unserer Feuerwehr bestellt.

v.l.n.r.: Alexander Mieger, Philipp Niederer, Thorsten Biank, Michael Simon, Nils Diesel, Leon Lauer, Michelle Pfirrmann, Vanessa Fried, Franziska Fuhrmann, Tobias Pfrengle, Julian Kliche, Bürgermeister Dr. Dennis Nitsche, Patrik Ball, Beigeordneter Klaus Ritter, Lucas Offenbacher, Steffen Reidt, Sebastian Schröder, Werner Wöschler, Reimund Sent, Stefan Kuhn

25.01.2018 - Zweites Rheinhochwasser 2018

Zum zweiten Mal war in diesem Jahr eine Dammwache im Stadtgebiet erforderlich. In unserem Areal waren Einsatzkräfte aus der gesamten Stadt Wörth am Rhein aktiv.

Originalmeldung vom 21.01.2018:

Nachdem wir zu Beginn des Jahres bereits einen Hochwassereinsatz absolviert hatten, deuten die aktuellen Prognosen des Rheinpegels auf eine ähnliche Situation hin. Aus den aktuellen Vorhersagen (Stand 01:00 Uhr) geht hervor, dass am Dienstag mit einer neuen Hochwasserlage gerechnet werden muss.

 

Falls sich die Prognosen weiter so entwickeln, werden demnächst die notwendigen Maßnahme getroffen werden. Dazu zählen u.a. die Deichscharten (Durchgänge am Rhein), die geschlossen werden müssen. Bitte entfernen Sie deswegen alle im Hochwasserbereich geparkten Fahrzeuge. Weiterhin würden dann die Feuerwehren der betroffenen Gemeinden eine erneute Dammwache durchführen. Um Beschädigungen des Deichs zu vermeiden, ist das Befahren der gesamten Anlagen entlang des Rheins verboten. Während eines Hochwassers können starke Strömungen entstehen, bitte meiden Sie die Hochwassergebiete.

 

Wir werden Sie hier und auf unserer Facebookseite weiterhin informieren.

 

Aktualisierung vom 25.01.2018 um 09:00 Uhr:

Da sich der Rheinpegel über Nacht so weit gesenkt hat, dass keine angepannte Lage mehr vorliegt, haben wir um 6 Uhr unsere Dammwache beendet. Der Hochwassereinsatz ist dadurch für uns vorbei.

 

Weitere Meldungen finden Sie beim Einsatzbericht zur zweiten Dammwache 2018.

19.01.2018 - Grundlagen der Wasser- und Eisrettung

An der heutigen Freitagsübung beschäftigten wir uns mit den Grundlagen der Wasser- und Eisrettung. In diesem Winter verhinderten die milden Temperaturen, dass die Wasserflächen im Ortsgebiet nicht ausreichen zufrieren konnten.

Archivfoto: Eisrettung im Badepark Wörth
Archivfoto: Eisrettung im Badepark Wörth

Da es in diesem Jahr bislang nicht über eine längere Zeit ausreichend kalt gewesen war, wurde die Ausbildung in unserer Fahrzeughalle durchgeführt.

 

Wenn uns im Winter das Stichwort "Person im Eis eingebrochen" in einen Einsatz schickt, so zählt jede Sekunde. Es bleibt nicht viel Zeit, um den Verunglückten aus seiner misslichen Lage zu befreien. Aus diesem Grund muss das Vorgehen für ein solches Szenario bekannt und genau einstudiert sein. Es sind wichtige Maßnahmen zur Selbstsicherung erforderlich: Doch bevor ein Feuerwehrangehöriger die Eisfläche betreten kann, sind wichtige Maßnahmen zur Selbstsicherung erforderlich: Neben der persönlichen Ausrüstung wie dem Tragen einer Rettungsweste oder im optimalen Fall eines Wasserrettungsanzugs müssen zudem Einsatzkraft und Material mittels Leinen gesichert werden. Auf dem Eis muss möglichst im Liegen gearbeitet werden, um das Gewicht großflächig zu verteilen. Unterstützen können hier Teile einer Steckleiter, wie wir sie auf den Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugen (HLF) haben. Da die Eisfläche sehr glatt und rutschig ist, können Eispickel bei der Fortbewegung helfen. Wenn die verunfallte Person erreicht ist, so muss diese so schonend wie möglich aus dem Wasser befreit, auf das Eis gelegt und ebenso schonend an das sichere Ufer gebracht werden. Dort kann der Rettungsdienst die weiteren Schritte zur Rettung übernehmen.

07.01.2018 - Hochwassereinsatz am Rhein

Wir haben hier die Ereignisse unseres Hochwassereinsatzes vom Wochenende in chronologischer Reihenfolge zusammengefasst.

Archivbild: Hochwasser!
Zahlreiche Feuerwehren entlang des Rheins waren rund um die Uhr im Einsatz

Originalmeldung vom 04.01.2018:

In den letzten Tagen kam es vermehrt zu Niederschlägen und einer andauernden Schneeschmelze im Süden Deutschlands. Dadurch ist mit einer Hochwasserlage in den nächsten Tagen zu rechnen.

Die Vorhersagen sagen zurzeit einen Höchststand des Rheinpegels Maxau bei etwa 8,50m voraus. Dieser soll am Samstag erreicht werden. Aufgrund dieser Lage werden deswegen die notwendigen Maßnahmen getroffen. Heute Mittag werden die Deichscharten (Durchgänge am Rhein) geschlossen. Bitte entfernen Sie deswegen alle im Hochwasserbereich geparkten Fahrzeuge. Weiterhin werden die Feuerwehren der betroffenen Gemeinden eine Dammwache durchführen. Auch wir werden das Gebiet in unserem Rheinabschnitt überwachen. Zudem wird unser Gerätehaus ab Freitagmittag (für die Zeit des Hochwassers) rund um die Uhr besetzt sein.

Um Beschädigungen des Deichs zu vermeiden, ist das Befahren der gesamten Anlagen entlang des Rheins verboten. Während eines Hochwassers können starke Strömungen entstehen, bitte meiden Sie die Hochwassergebiete.

Wir werden Sie hier und auf unserer Facebookseite weiterhin informieren.

 

Zwischenstand am Abend des 05.01.2018:

Die Prognosen deuten daraufhin, dass der Rheinpegel in der Nach zum Samstag sein Maxmimum erreichen wird. Anschließend ist mit einem stetigen Rückgang des Wasserspiegels unterhalb der für uns Feuerwehren relevanten Grenzwerte zu rechnen.

 

Aktualisierung vom 06.01.2018:

Nachdem der Rheinpegel gegen 6 Uhr heute morgen seinen Höchststand (8,45m) erreicht hatte, fällt er nun wieder. Da es sich jedoch weiterhin um eine Hochwasserlage handelt, werden die Kontrollen der Flussgebiete noch bis zur Entspannung der Lage fortgeführt.

 

Aktualisierung vom 07.01.2018:

Der Rheinpegel ist unter 8m gefallen. Aktuell liegt der Rheinpegel bei 7,90m. Darum haben wir im Stadtgebiet die flächendeckenden Deichkontrollen eingestellt. Der Einsatz ist nun beendet. Es waren zu jeder Zeit immer 9 Feuerwehrkräfte an der Dammwache beteiligt.

 

Hier haben wir noch ein paar Bilder des Hochwassers für Sie:

02.01.2018 - Frohes neues Jahr!

Wir wünschen allen Bürgern ein frohes, erfolgreiches und sicheres neues Jahr 2018!

Ihre Freiwillige Feuerwehr Wörth am Rhein

27.12.2017 - Informationen zur Sicherheit beim Silvesterfeuerwerk

Das Jahr neigt sich dem Ende. Der Jahreswechsel steht wieder einmal kurz bevor. Wie in jedem Jahr wird dieser mit einem ausgelassenen Feuerwerk gefeiert. Jedoch kann diese Feier durch Unachtsamkeit schnell gefährlich werden. Kurz nicht aufgepasst oder fahrlässig gehandelt und schon endet die fröhliche Party in einem Einsatz für die Feuerwehr.

 

Damit das nicht passiert, möchten wir Sie auch in diesem Jahr wieder auf unsere Informationen rund um das Silvesterfeuerwerk aufmerksam machen:

23.12.2017 - Weihnachtsgruß 2017

Wir, die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Wörth am Rhein, wünschen allen Bürgerinnen und Bürgern ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest!

06.12.2017 - Sonderausbildung Absturzsicherung in Schaidt

Die letzte Sonderausbildung Absturzsicherung in diesem Jahr fand in Schaidt statt. Dort konnten die Teilnehmer den praktischen Vorstieg an einem Baugerüst üben.

 

Doch bevor der Vorstieg in die Tat umgesetzt werden konnte, wurde das Übungsobjekt mit unserer Drehleiter ausgeleuchtet. Danach war es möglich, den vertikalen Vorstieg zu planen und anschließend auch umzusetzen. Nachdem die Teilnehmer der Ausbildung in das Übungsobjekt eingewiesen worden waren, konnte der praktische Teil beginnen: In mehreren Vorstiegen konnte jeder Teilnehmer die Position des Vorsteigers sowie die Aufgaben der beiden Sicherungsmänner wieder einmal selbst trainieren und dabei verschiedene Techniken der Sicherung ausprobieren.

 

Um bei Arbeiten in gefährdeten Bereichen sicher agieren zu können, ist eine ausreichende Sicherung gegen einen eventuellen Absturz Standard. Diese Sicherung kann dabei jedoch die Einsatzgrenzen der gewöhnlichen Schutzausrüstung Feuerwehrangehöriger überschreiten. Ist dies der Fall, so bietet der Gerätesatz Absturzsicherung uns eine mögliche Alternative, um das Einsatzziel mit möglichst geringem Risiko erreichen zu können.

03.12.2017 - Hydrantenpflege

In den letzten Wochen waren viele unserer Kameraden im Stadtgebiet unterwegs, um die zahlreichen Hydranten auf Beschädigungen zu überprüfen und anschließend winterfest zu machen. Wir reinigen die Öffnung der Hydranten und fetten sie, sodass sie sich im Ernstfall schnell und leicht öffnen lassen. Diese Hydrantenpflege ist seit einigen Jahren ein fester Bestandteil in unserem Kalender.

29.11.2017 - Übergabe der neuen Fahrzeughalle

Nachdem nach über einem Jahr Bauzeit vor ein paar Tagen die Fahrzeuge in unsere neue Fahrzeughalle umziehen konnten, wurde diese letzten Freitag nun offiziell von der Stadt Wörth am Rhein an unsere Feuerwehr übergeben. Zu den Rednern dieses feierlichen Tages zählten Bürgermeister Dennis Nitsche, der verantwortliche Architekt Bernd Bistritz und unser Wehrleiter Stefan Kuhn. Dabei konnte vor allem die gute Zusammenarbeit der Beteiligten während den Planungs- und Bauphasen gelobt werden. Wir freuen uns, dass wir die neue Halle beziehen konnten. Aufgrund der nun vorhandenen modernen Ausstattung ist es uns nun wieder möglich, die gewohnte Leistungsfähigkeit bei unseren Aufgaben unkompliziert zu zeigen. Neben den Fahrzeugen und deren Ausstattung gehört ein dem Stand der Technik entsprechendes Gerätehauses natürlich dazu.

 

Wir bedanken uns bei der Stadt Wörth und den beteiligten Firmen für die geleistete Arbeit und die konstruktive Zusammenarbeit.

 

Eine neue Fahrzeughalle ist auch für uns ein besonderes Ereignis. Deshalb haben wir die Bauphase nicht nur in unserer Rubrik zum Umbau, sondern ebenfalls mit einem Zeitraffervideo festgehalten. Das Video gibt es hier zu sehen:

 

https://www.youtube.com/watch?v=qoETYJy0d5U

18.11.2017 - Gefahrstofftag in Kaiserslautern

An diesem Samstag fand zum dritten Mal der Gefahrstofftag an der Technischen Universität Kaiserslautern statt. Auch in diesem Jahr nahmen zwei unserer Kameraden daran teil. Nachdem im Vorjahr biologische Risiken ausführlich thematisiert wurden, lag der Schwerpunkt in diesem Jahr auf nuklearen Gefahren und den Eigenschaften von Radioaktivität.

Zu Beginn des Seminars wurden die Aufgaben und Tätigkeiten eines Strahlenschutzbeauftragten durch Dr. Thorsten Möhlmann von der TU Kaiserslautern beleuchtet. In seinem Vortrag erklärte er das komplexe Themengebiet und zeigte auf, wie Feuerwehren damit in Kontakt kommen können. Im Anschluss stellte Dipl.-Ing. Frederik Kötke von der Berufsfeuerwehr Hamburg die Einsatzplanung der Feuerwehren der Hansestadt vor. Thematisiert wurden hier insbesondere die einsatzvorbereitenden Maßnahmen, die den Strahlenschutz betreffen. Nach der Mittagspause stellte Dr. med. Wolfgang Hoffmann (Kreisverwaltung Kaiserslautern) die Auswirkungen radioaktiver Strahlung auf den menschlichen Körper vor. Hier wurden den Seminarteilnehmern die Gefahren aus medizinischer Sicht anhand praxisrelevanter Beispiele erläutert. Anschließend stellte Dipl.-Ing. Stefan Prüßmann den kerntechnischen Dienst vor. Dieser ist zuständig für die Sicherheitsvorsorge bei kerntechnischen Anlagen in Deutschland. Darunter fallen die Ursachenanalyse von Störungen, Stabilisierung von Anlagen und die Beseitigung von Störfallfolgen. Danach referierte Dipl.-Chem. Mario König (Analytische Task Force, Feuerwehr Mannheim) über das schwere Erdbeben in Japan im März 2011 und dessen Folgen. Er berichtete über den Einsatz der Schnelleinsatzeinheit des THW, die damals als eine der ersten Hilfsorganisationen vor Ort waren. Danach bildete Dr. Hans-Jochen Foth von der TU Kaiserslautern mit seinem Experimentalvortrag den Abschluss des Seminars. Hier wurde mit Experimenten und Versuchen das Wissen über Radioaktivität aufgefrischt und die Möglichkeiten der gängigen Messgeräte aufgezeigt.

 

Im Rahmenprogramm enthalten waren zudem eine Ausstellung über persönliche Schutzausrüstung im Einsatz mit radioaktiven Stoffen. Zudem zeigte die Feuerwehr Kaiserslautern neben ihren Fahrzeugen ebenso eine praktische Übung eines Kontaminationsnachweisplatzes. An einem solchen wird überprüft, ob die eingesetzten Einsatzkräfte mit radioaktivem Material kontaminiert wurden.

 

Wir bedanken uns bei den Organisatoren und Rednern für einen lehrreichen und interessanten Tag in Kaiserslautern.

05.11.2017 - Bürgerinformation "Rauchmelder retten Leben"

Wieso soll ich Rauchmelder beschaffen? Wo sollen diese angebracht werden? Häufig werden Feuerwehren mit diesen und weiteren Fragen zu Rauchmeldern konfrontiert. Um entsprechende Antworten für die Öffentlichkeit zu bieten, haben wir nun eine Bürgerinformation zum Thema "Rauchmelder retten Leben" auf unserer Internetseite veröffentlicht. Sie finden diese unter der entsprechenden Rubrik oder beim Klick auf den folgenden Button:

25.10.2017 - Übung: Menschenrettung mit Drehleiter

Bei unserer letzten Mittwochsübung beschäftigten wir uns mit der Menschenrettung mit Hilfe unserer Drehleiter. Die Aufgabe bestand darin, einen verunfallten Bauarbeiter möglichst schonend von einem Dach einer Garage zu holen. Parellel dazu führte die Mannschaft unseres an der Übung beteiligten HLF einen Löschangriff durch, da in unmittelbarer Nähe ein Feuer als Folge des Unfalls ausbrach.

14.10.2017 - Jahresübung des Gefahrstoffzugs des Landkreises Germersheim

An diesem Wochenende fand die Jahresübung des Gefahrstoffzugs des Landkreises Germersheim statt. Mit dieser regelmäßigen Großübung werden Jahr für Jahr verschiedene Übungsszenarien geprobt, um im Ernstfall auf Schadenslagen atomarer, biologischer und chemischer Art vorbereitet zu sein. Nachdem im letzten Jahr wir, die Freiwillige Feuerwehr Wörth am Rhein, die Gastgeber dieser Großübung waren, wurde diese nun bei unseren Kameraden aus Rülzheim durchgeführt.

Die Einheiten warten auf ihren Einsatz
Die Einheiten warten auf ihren Einsatz

Das diesjährige Szenario beinhaltete zwei Schadensfälle: Zum einen wurde von einem Mitarbeiter der Kläranlage Rülzheim eine Undichtigkeit an einem Flansch festgestellt. Aus diesem lief ein Gefahrstoff aus. Das andere Objekt war ein Fahrzeug, welches Nachschub des Stoffs liefern sollte. Da der Fahrer jedoch beim Rückwärtsfahren gegen ein Gebäude fuhr, lief aus dem Tank des Fahrzeugs ebenfalls der Gefahrstoff aus. Um die Übung möglichst realistisch zu gestalten, wurden zuerst die Kameraden aus Rülzheim zu dieser Übungssituation alarmiert. Nachdem die Gefahr vor Ort erkannt wurde, wurden die restlichen Einheiten des Gefahrstoffzugs alarmiert, die sich am Feuerwehrgerätehaus in Rülzheim in Stellung gebracht hatten. Durch die schnelle Lageerkundung konnte zudem der austretende Gefahrstoff identifiziert werden: Es handelte sich um Eisen(III)-chlorid, eine ätzende Lösung. Es wurde ebenfalls festgestellt, dass zwei Personen in einem anliegenden Gebäude vermisst wurden. Vorrückende Trupps konnten diese jedoch schnell finden und aus der Gefahrenzone bringen. Somit war die wichtigste Aufgabe, die Menschenrettung, erledigt. Anschließend konnte der Fokus auf die Versorgung der Undichtigkeiten gerichtet werden. Erforderlich waren hierfür Maßnahmen, die unter speziellen Schutzanzügen durchgeführt wurden: den sogenannten Chemikalienschutzanzügen (CSA). Zuerst wurden Auffangbehälter unter die Leckagen gestellt, um eine weitere Ausbreitung des Stoffs zu verhindern. Die Undichtigkeit am Flansch konnte mit Hilfe von Keilen abgedichtet werden. Somit wurde die Gefahr schnell und sicher beseitigt. Beim Loch am Lastwagen war dies jedoch nicht ganz so einfach. Aus diesem Grund musste der aufgefangene Stoff umgepumpt werden. Geeignet hierfür war der Behälter, aus welchem der Stoff austritt. Somit wurde der Gefahrstoff im Kreislauf gepumpt. Dies würde uns im Realfall die Zeit verschaffen, eine Fachfirma zu verständigen, die sich anschließend dem Stoff annehmen kann.

 

Wir möchten uns hiermit ganz herzlich bei unseren Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Rülzheim für die Organisation und die Bereitstellung der folgenden Bilder der Übung bedanken.

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