Aktuelles

Hier versorgen wir Sie mit den neuesten Informationen.

21.01.2018 - Vorabinformation zu möglichem erneutem Hochwasser

Nachdem wir zu Beginn des Jahres bereits einen Hochwassereinsatz absolviert hatten, deuten die aktuellen Prognosen des Rheinpegels auf eine ähnliche Situation hin. Aus den aktuellen Vorhersagen (Stand 01:00 Uhr) geht hervor, dass am Dienstag mit einer neuen Hochwasserlage gerechnet werden muss.

 

Falls sich die Prognosen weiter so entwickeln, werden demnächst die notwendigen Maßnahme getroffen werden. Dazu zählen u.a. die Deichscharten (Durchgänge am Rhein), die geschlossen werden müssen. Bitte entfernen Sie deswegen alle im Hochwasserbereich geparkten Fahrzeuge. Weiterhin würden dann die Feuerwehren der betroffenen Gemeinden eine erneute Dammwache durchführen. Um Beschädigungen des Deichs zu vermeiden, ist das Befahren der gesamten Anlagen entlang des Rheins verboten. Während eines Hochwassers können starke Strömungen entstehen, bitte meiden Sie die Hochwassergebiete.

 

Wir werden Sie hier und auf unserer Facebookseite weiterhin informieren.

19.01.2018 - Grundlagen der Wasser- und Eisrettung

An der heutigen Freitagsübung beschäftigten wir uns mit den Grundlagen der Wasser- und Eisrettung. In diesem Winter verhinderten die milden Temperaturen, dass die Wasserflächen im Ortsgebiet nicht ausreichen zufrieren konnten.

Archivfoto: Eisrettung im Badepark Wörth
Archivfoto: Eisrettung im Badepark Wörth

Da es in diesem Jahr bislang nicht über eine längere Zeit ausreichend kalt gewesen war, wurde die Ausbildung in unserer Fahrzeughalle durchgeführt.

 

Wenn uns im Winter das Stichwort "Person im Eis eingebrochen" in einen Einsatz schickt, so zählt jede Sekunde. Es bleibt nicht viel Zeit, um den Verunglückten aus seiner misslichen Lage zu befreien. Aus diesem Grund muss das Vorgehen für ein solches Szenario bekannt und genau einstudiert sein. Es sind wichtige Maßnahmen zur Selbstsicherung erforderlich: Doch bevor ein Feuerwehrangehöriger die Eisfläche betreten kann, sind wichtige Maßnahmen zur Selbstsicherung erforderlich: Neben der persönlichen Ausrüstung wie dem Tragen einer Rettungsweste oder im optimalen Fall eines Wasserrettungsanzugs müssen zudem Einsatzkraft und Material mittels Leinen gesichert werden. Auf dem Eis muss möglichst im Liegen gearbeitet werden, um das Gewicht großflächig zu verteilen. Unterstützen können hier Teile einer Steckleiter, wie wir sie auf den Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugen (HLF) haben. Da die Eisfläche sehr glatt und rutschig ist, können Eispickel bei der Fortbewegung helfen. Wenn die verunfallte Person erreicht ist, so muss diese so schonend wie möglich aus dem Wasser befreit, auf das Eis gelegt und ebenso schonend an das sichere Ufer gebracht werden. Dort kann der Rettungsdienst die weiteren Schritte zur Rettung übernehmen.

07.01.2018 - Hochwassereinsatz am Rhein

Wir haben hier die Ereignisse unseres Hochwassereinsatzes vom Wochenende in chronologischer Reihenfolge zusammengefasst.

Archivbild: Hochwasser!
Zahlreiche Feuerwehren entlang des Rheins waren rund um die Uhr im Einsatz

Originalmeldung vom 04.01.2018:

In den letzten Tagen kam es vermehrt zu Niederschlägen und einer andauernden Schneeschmelze im Süden Deutschlands. Dadurch ist mit einer Hochwasserlage in den nächsten Tagen zu rechnen.

Die Vorhersagen sagen zurzeit einen Höchststand des Rheinpegels Maxau bei etwa 8,50m voraus. Dieser soll am Samstag erreicht werden. Aufgrund dieser Lage werden deswegen die notwendigen Maßnahmen getroffen. Heute Mittag werden die Deichscharten (Durchgänge am Rhein) geschlossen. Bitte entfernen Sie deswegen alle im Hochwasserbereich geparkten Fahrzeuge. Weiterhin werden die Feuerwehren der betroffenen Gemeinden eine Dammwache durchführen. Auch wir werden das Gebiet in unserem Rheinabschnitt überwachen. Zudem wird unser Gerätehaus ab Freitagmittag (für die Zeit des Hochwassers) rund um die Uhr besetzt sein.

Um Beschädigungen des Deichs zu vermeiden, ist das Befahren der gesamten Anlagen entlang des Rheins verboten. Während eines Hochwassers können starke Strömungen entstehen, bitte meiden Sie die Hochwassergebiete.

Wir werden Sie hier und auf unserer Facebookseite weiterhin informieren.

 

Zwischenstand am Abend des 05.01.2018:

Die Prognosen deuten daraufhin, dass der Rheinpegel in der Nach zum Samstag sein Maxmimum erreichen wird. Anschließend ist mit einem stetigen Rückgang des Wasserspiegels unterhalb der für uns Feuerwehren relevanten Grenzwerte zu rechnen.

 

Aktualisierung vom 06.01.2018:

Nachdem der Rheinpegel gegen 6 Uhr heute morgen seinen Höchststand (8,45m) erreicht hatte, fällt er nun wieder. Da es sich jedoch weiterhin um eine Hochwasserlage handelt, werden die Kontrollen der Flussgebiete noch bis zur Entspannung der Lage fortgeführt.

 

Aktualisierung vom 07.01.2018:

Der Rheinpegel ist unter 8m gefallen. Aktuell liegt der Rheinpegel bei 7,90m. Darum haben wir im Stadtgebiet die flächendeckenden Deichkontrollen eingestellt. Der Einsatz ist nun beendet. Es waren zu jeder Zeit immer 9 Feuerwehrkräfte an der Dammwache beteiligt.

 

Hier haben wir noch ein paar Bilder des Hochwassers für Sie:

02.01.2018 - Frohes neues Jahr!

Wir wünschen allen Bürgern ein frohes, erfolgreiches und sicheres neues Jahr 2018!

Ihre Freiwillige Feuerwehr Wörth am Rhein

27.12.2017 - Informationen zur Sicherheit beim Silvesterfeuerwerk

Das Jahr neigt sich dem Ende. Der Jahreswechsel steht wieder einmal kurz bevor. Wie in jedem Jahr wird dieser mit einem ausgelassenen Feuerwerk gefeiert. Jedoch kann diese Feier durch Unachtsamkeit schnell gefährlich werden. Kurz nicht aufgepasst oder fahrlässig gehandelt und schon endet die fröhliche Party in einem Einsatz für die Feuerwehr.

 

Damit das nicht passiert, möchten wir Sie auch in diesem Jahr wieder auf unsere Informationen rund um das Silvesterfeuerwerk aufmerksam machen:

23.12.2017 - Weihnachtsgruß 2017

Wir, die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Wörth am Rhein, wünschen allen Bürgerinnen und Bürgern ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest!

06.12.2017 - Sonderausbildung Absturzsicherung in Schaidt

Die letzte Sonderausbildung Absturzsicherung in diesem Jahr fand in Schaidt statt. Dort konnten die Teilnehmer den praktischen Vorstieg an einem Baugerüst üben.

 

Doch bevor der Vorstieg in die Tat umgesetzt werden konnte, wurde das Übungsobjekt mit unserer Drehleiter ausgeleuchtet. Danach war es möglich, den vertikalen Vorstieg zu planen und anschließend auch umzusetzen. Nachdem die Teilnehmer der Ausbildung in das Übungsobjekt eingewiesen worden waren, konnte der praktische Teil beginnen: In mehreren Vorstiegen konnte jeder Teilnehmer die Position des Vorsteigers sowie die Aufgaben der beiden Sicherungsmänner wieder einmal selbst trainieren und dabei verschiedene Techniken der Sicherung ausprobieren.

 

Um bei Arbeiten in gefährdeten Bereichen sicher agieren zu können, ist eine ausreichende Sicherung gegen einen eventuellen Absturz Standard. Diese Sicherung kann dabei jedoch die Einsatzgrenzen der gewöhnlichen Schutzausrüstung Feuerwehrangehöriger überschreiten. Ist dies der Fall, so bietet der Gerätesatz Absturzsicherung uns eine mögliche Alternative, um das Einsatzziel mit möglichst geringem Risiko erreichen zu können.

03.12.2017 - Hydrantenpflege

In den letzten Wochen waren viele unserer Kameraden im Stadtgebiet unterwegs, um die zahlreichen Hydranten auf Beschädigungen zu überprüfen und anschließend winterfest zu machen. Wir reinigen die Öffnung der Hydranten und fetten sie, sodass sie sich im Ernstfall schnell und leicht öffnen lassen. Diese Hydrantenpflege ist seit einigen Jahren ein fester Bestandteil in unserem Kalender.

29.11.2017 - Übergabe der neuen Fahrzeughalle

Nachdem nach über einem Jahr Bauzeit vor ein paar Tagen die Fahrzeuge in unsere neue Fahrzeughalle umziehen konnten, wurde diese letzten Freitag nun offiziell von der Stadt Wörth am Rhein an unsere Feuerwehr übergeben. Zu den Rednern dieses feierlichen Tages zählten Bürgermeister Dennis Nitsche, der verantwortliche Architekt Bernd Bistritz und unser Wehrleiter Stefan Kuhn. Dabei konnte vor allem die gute Zusammenarbeit der Beteiligten während den Planungs- und Bauphasen gelobt werden. Wir freuen uns, dass wir die neue Halle beziehen konnten. Aufgrund der nun vorhandenen modernen Ausstattung ist es uns nun wieder möglich, die gewohnte Leistungsfähigkeit bei unseren Aufgaben unkompliziert zu zeigen. Neben den Fahrzeugen und deren Ausstattung gehört ein dem Stand der Technik entsprechendes Gerätehauses natürlich dazu.

 

Wir bedanken uns bei der Stadt Wörth und den beteiligten Firmen für die geleistete Arbeit und die konstruktive Zusammenarbeit.

 

Eine neue Fahrzeughalle ist auch für uns ein besonderes Ereignis. Deshalb haben wir die Bauphase nicht nur in unserer Rubrik zum Umbau, sondern ebenfalls mit einem Zeitraffervideo festgehalten. Das Video gibt es hier zu sehen:

 

https://www.youtube.com/watch?v=qoETYJy0d5U

18.11.2017 - Gefahrstofftag in Kaiserslautern

An diesem Samstag fand zum dritten Mal der Gefahrstofftag an der Technischen Universität Kaiserslautern statt. Auch in diesem Jahr nahmen zwei unserer Kameraden daran teil. Nachdem im Vorjahr biologische Risiken ausführlich thematisiert wurden, lag der Schwerpunkt in diesem Jahr auf nuklearen Gefahren und den Eigenschaften von Radioaktivität.

Zu Beginn des Seminars wurden die Aufgaben und Tätigkeiten eines Strahlenschutzbeauftragten durch Dr. Thorsten Möhlmann von der TU Kaiserslautern beleuchtet. In seinem Vortrag erklärte er das komplexe Themengebiet und zeigte auf, wie Feuerwehren damit in Kontakt kommen können. Im Anschluss stellte Dipl.-Ing. Frederik Kötke von der Berufsfeuerwehr Hamburg die Einsatzplanung der Feuerwehren der Hansestadt vor. Thematisiert wurden hier insbesondere die einsatzvorbereitenden Maßnahmen, die den Strahlenschutz betreffen. Nach der Mittagspause stellte Dr. med. Wolfgang Hoffmann (Kreisverwaltung Kaiserslautern) die Auswirkungen radioaktiver Strahlung auf den menschlichen Körper vor. Hier wurden den Seminarteilnehmern die Gefahren aus medizinischer Sicht anhand praxisrelevanter Beispiele erläutert. Anschließend stellte Dipl.-Ing. Stefan Prüßmann den kerntechnischen Dienst vor. Dieser ist zuständig für die Sicherheitsvorsorge bei kerntechnischen Anlagen in Deutschland. Darunter fallen die Ursachenanalyse von Störungen, Stabilisierung von Anlagen und die Beseitigung von Störfallfolgen. Danach referierte Dipl.-Chem. Mario König (Analytische Task Force, Feuerwehr Mannheim) über das schwere Erdbeben in Japan im März 2011 und dessen Folgen. Er berichtete über den Einsatz der Schnelleinsatzeinheit des THW, die damals als eine der ersten Hilfsorganisationen vor Ort waren. Danach bildete Dr. Hans-Jochen Foth von der TU Kaiserslautern mit seinem Experimentalvortrag den Abschluss des Seminars. Hier wurde mit Experimenten und Versuchen das Wissen über Radioaktivität aufgefrischt und die Möglichkeiten der gängigen Messgeräte aufgezeigt.

 

Im Rahmenprogramm enthalten waren zudem eine Ausstellung über persönliche Schutzausrüstung im Einsatz mit radioaktiven Stoffen. Zudem zeigte die Feuerwehr Kaiserslautern neben ihren Fahrzeugen ebenso eine praktische Übung eines Kontaminationsnachweisplatzes. An einem solchen wird überprüft, ob die eingesetzten Einsatzkräfte mit radioaktivem Material kontaminiert wurden.

 

Wir bedanken uns bei den Organisatoren und Rednern für einen lehrreichen und interessanten Tag in Kaiserslautern.

05.11.2017 - Bürgerinformation "Rauchmelder retten Leben"

Wieso soll ich Rauchmelder beschaffen? Wo sollen diese angebracht werden? Häufig werden Feuerwehren mit diesen und weiteren Fragen zu Rauchmeldern konfrontiert. Um entsprechende Antworten für die Öffentlichkeit zu bieten, haben wir nun eine Bürgerinformation zum Thema "Rauchmelder retten Leben" auf unserer Internetseite veröffentlicht. Sie finden diese unter der entsprechenden Rubrik oder beim Klick auf den folgenden Button:

25.10.2017 - Übung: Menschenrettung mit Drehleiter

Bei unserer letzten Mittwochsübung beschäftigten wir uns mit der Menschenrettung mit Hilfe unserer Drehleiter. Die Aufgabe bestand darin, einen verunfallten Bauarbeiter möglichst schonend von einem Dach einer Garage zu holen. Parellel dazu führte die Mannschaft unseres an der Übung beteiligten HLF einen Löschangriff durch, da in unmittelbarer Nähe ein Feuer als Folge des Unfalls ausbrach.

14.10.2017 - Jahresübung des Gefahrstoffzugs des Landkreises Germersheim

An diesem Wochenende fand die Jahresübung des Gefahrstoffzugs des Landkreises Germersheim statt. Mit dieser regelmäßigen Großübung werden Jahr für Jahr verschiedene Übungsszenarien geprobt, um im Ernstfall auf Schadenslagen atomarer, biologischer und chemischer Art vorbereitet zu sein. Nachdem im letzten Jahr wir, die Freiwillige Feuerwehr Wörth am Rhein, die Gastgeber dieser Großübung waren, wurde diese nun bei unseren Kameraden aus Rülzheim durchgeführt.

Die Einheiten warten auf ihren Einsatz
Die Einheiten warten auf ihren Einsatz

Das diesjährige Szenario beinhaltete zwei Schadensfälle: Zum einen wurde von einem Mitarbeiter der Kläranlage Rülzheim eine Undichtigkeit an einem Flansch festgestellt. Aus diesem lief ein Gefahrstoff aus. Das andere Objekt war ein Fahrzeug, welches Nachschub des Stoffs liefern sollte. Da der Fahrer jedoch beim Rückwärtsfahren gegen ein Gebäude fuhr, lief aus dem Tank des Fahrzeugs ebenfalls der Gefahrstoff aus. Um die Übung möglichst realistisch zu gestalten, wurden zuerst die Kameraden aus Rülzheim zu dieser Übungssituation alarmiert. Nachdem die Gefahr vor Ort erkannt wurde, wurden die restlichen Einheiten des Gefahrstoffzugs alarmiert, die sich am Feuerwehrgerätehaus in Rülzheim in Stellung gebracht hatten. Durch die schnelle Lageerkundung konnte zudem der austretende Gefahrstoff identifiziert werden: Es handelte sich um Eisen(III)-chlorid, eine ätzende Lösung. Es wurde ebenfalls festgestellt, dass zwei Personen in einem anliegenden Gebäude vermisst wurden. Vorrückende Trupps konnten diese jedoch schnell finden und aus der Gefahrenzone bringen. Somit war die wichtigste Aufgabe, die Menschenrettung, erledigt. Anschließend konnte der Fokus auf die Versorgung der Undichtigkeiten gerichtet werden. Erforderlich waren hierfür Maßnahmen, die unter speziellen Schutzanzügen durchgeführt wurden: den sogenannten Chemikalienschutzanzügen (CSA). Zuerst wurden Auffangbehälter unter die Leckagen gestellt, um eine weitere Ausbreitung des Stoffs zu verhindern. Die Undichtigkeit am Flansch konnte mit Hilfe von Keilen abgedichtet werden. Somit wurde die Gefahr schnell und sicher beseitigt. Beim Loch am Lastwagen war dies jedoch nicht ganz so einfach. Aus diesem Grund musste der aufgefangene Stoff umgepumpt werden. Geeignet hierfür war der Behälter, aus welchem der Stoff austritt. Somit wurde der Gefahrstoff im Kreislauf gepumpt. Dies würde uns im Realfall die Zeit verschaffen, eine Fachfirma zu verständigen, die sich anschließend dem Stoff annehmen kann.

 

Wir möchten uns hiermit ganz herzlich bei unseren Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Rülzheim für die Organisation und die Bereitstellung der folgenden Bilder der Übung bedanken.

29.09.2017 - Übung: Technische Hilfe bei Verkehrsunfall

Nachdem in den letzten Wochen die Erstmaßnahmen bei einem Verkehrsunfall geübt worden waren, konnten wir nun einen Schritt weitergehen: das Üben der Schnitttechniken.

 

Wenn wir zu einem Verkehrsunfall gerufen werden, kann es passieren, dass wir Unfallbeteiligte aus ihren Fahrzeugen befreien müssen. Sind dann noch die Türen der Wracks so stark verformt, dass sie sich nicht mehr auf normale Art und Weise öffnen lassen, so kommt schweres Rettungsgerät in den Einsatz. Doch dabei muss jeder Handgriff sofort sitzen. Möglich wird das durch regelmäßiges und möglichst realistisches Üben der verschiedenen Sicherungs- und Rettungstechniken. Diese Freitagsübung bot allen Teilnehmern genau das: Wir hatten ein altes Schrottfahrzeug zur Verfügung, an welchem jedes Rettungsgerät intensiv trainiert werden konnte.

16.09.2017 - Landesmessübung in Speyer

An diesem Samstag war der Gerätewagen-Messtechnik (GW-Mess) des Landkreises Germersheim bei einer Großübung, der Landesmessübung, gefordert. Daran nahmen zwei unserer Kameraden aus dem Gefahrstoffzug teil. Wie bereits in den letzten Jahren fand diese Übung der Messeinheiten der Region in Speyer und dem Umland statt. Neu dabei waren außerdem Kameraden aus Heilbronn.

 

Das Hauptziel dieser Großübung war es, spezielle Messpunkte rund um das Kernkraftwerk Philippsburg anzufahren, um die dortige Dosisleistung, also die Strahlendosis pro Stunde, zu messen. Weitere Ziele waren zum einen das praktische Üben mit Messgeräten, welche die umgebende Strahlung messen können. Zum anderen sollte die Kommunikation mit Hilfe des bereits seit einigen Jahren laufenden Digitalfunks geprobt werden. Zum ersten Mal übernahmen wir dabei ebenso die Betreuung einer mobilen Messsonde, die wir an verschiedenen Orten betreiben mussten. Während der Übung bot sich zudem die Gelegenheit, kleine Übungsstrahler mit Hilfe unserer Messgeräte auf einer Wiese zu lokalisieren. Im Anschluss an den praktischen Teil der Übung, wurden die Ergebnisse gemeinsam analysiert.

13.09.2017 - Übung Absturzsicherung

An diesem Übungsabend der Absturzsicherungsgruppe widmeten wir uns den Grundlagen der Sicherung in absturzgefährdeten Bereichen. Aufgrund des schlechten Wetters fand diese Ausbildung in unserem Lehrsaal statt.

Um im Einsatzfall richtig handeln zu können, ist - neben der grundlegenden Zusatzausbildung zum "Absturzsicherer" - eine regelmäßige Wiederholung und Vertiefung der gelernten Fähigkeiten wichtig. Aus diesem Grund übten wir an diesem Abend wieder die Grundlagen der Sicherung. Angefangen mit einem Lehrvideo, betrachteten die Übungsteilnehmer das vorhandene Material und dessen Eigenschaften. Anschließend wurden die benötigten Feuerwehrknoten und -stiche geübt und die Anwendung der Sicherungskette praktisch geprobt.

 

Im Fachbereich der Absturzsicherung dreht sich alles darum, einen Kameraden in einem absturzgefährdeten Gefahrenbereich gegen einen ungewollten Absturz zu sichern. Der dafür notwendige Gerätesatz besteht aus speziellen feuerwehrtauglichen Ausrüstungsgegenständen. Er ist den Sicherungselementen der Höhensicherung nachempfunden, ermöglicht jedoch aufgrund seines geringeren Umfangs nur die Bearbeitung einfacherer Einsatzziele.

05.09.2017 - Sonderausbildung Gefahrstoffe

Am Dienstagabend fand unsere Sonderausbildung Gefahrstoffe für den September statt. Dieses Mal waren nicht nur Kameraden aus dem Stadtgebiet, sondern ebenfalls Einheiten aus den Verbandsgemeinden Hagenbach und Kandel dabei.

 

Das Übungsszenario beinhaltete neben einem Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen ebenfalls das Auslaufen eines gefährlichen Stoffs. Die Ausführung der Maßnahmen bestand aus mehreren Bereichen: Zuerst mussten die verletzten Personen aus dem Gefahrenbereich befreit und dem Rettungsdienst übergeben werden. Da auch eingeklemmte Menschen dabei waren, musste hier gemeinsam mit mehreren Einheiten vorgegangen werden. Parallel dazu wurde der Brandschutz sichergestellt. Im nächsten Schritt konnten erste Maßnahmen durchgeführt werden, um eine Ausbreitung des austretenden Stoffs zu unterbinden. Anschließend konnte der Stoff gezielt aufgefangen und umgepumpt werden. Aufgrund der Eigenschaften des Gefahrstoffs wurden die Arbeiten im Gefahrenbereich unter Chemikalienschutzanzügen (CSA) durchgeführt. Die dabei eingesetzten Feuerwehrkräfte mussten anschließend noch im Rahmen einer fachgerechten Dekontamination gereinigt werden.

 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den vielen Einsatzkräften, die an dieser Übung teilgenommen haben.

29.08.2017 - Gemeinsame Übung der Feuerwehren der Stadt Wörth

Die angenommene Lage vor Ort: Die Flammen sind deutlich sichtbar
Die angenommene Lage vor Ort: Die Flammen sind deutlich sichtbar

Am letzten Wochenende fand die gemeinsame Übung der Feuerwehren der Stadt Wörth am Rhein bei uns in Wörth statt. Teilnehmer waren hierbei jedoch nicht nur die vier Feuerwehren aus Wörth, Maximiliansau, Schaidt und Büchelberg, sondern ebenso eine Mannschaft des DRK Ortsvereins Wörth und eine Einheit des Rettungsdienstes.

 

Die Großübung startete am Samstagmittag um 14:30 mit einer Alarmierung für alle Feuerwehreinheiten der Stadt durch die Leitstelle Landau. Das Szenario beinhaltete einen Großbrand bei der Ökumenischen Sozialstation in der Arthur-Nisio-Straße in Wörth. Schnell war der Einsatzleitung klar, dass es sich bei dieser Übung nicht nur um eine klassische Rettung von vermissten Personen mit anschließender Brandbekämpfung handelte. Zusätzlich musste auch noch eine Gasflasche mit Acetylen geborgen und gekühlt werden. Als der Brand unter Kontrolle gebracht werden konnte, konnte zudem die Mannschaft unserer Drehleiter weitere Opfer, die sich auf die Balkone des Gebäudes retten konnten, sicher aus ihrer Lage befreien. Im Anschluss an die Übung konnte unser Wehrleiter Stefan Kuhn ein sehr positives Feedback an die Teilnehmer und die zahlreichen Zuschauer geben.

 

Wir möchten uns bei allen bedanken, die es uns ermöglicht haben, unsere Übung an diesem Objekt durchzuführen.

28.08.2017 - Besuch während unserer letzten Freitagsübung

Bei unserer Übung am Freitagabend konnten wir zwei ganz besondere Gäste in unserem Gerätehaus in Wörth begrüßen: Am 31. März 2017 wurden wir kurz vor 18 Uhr von der Leitstelle in Landau zu einem Einsatz innerhalb von Wörth alarmiert. Dabei handelte es sich um eine Nachforderung des Rettungsdienstes, der unsere Drehleiter zur patientengerechten Rettung an einem Wohngebäude benötigte. Bei den beiden betroffenen Personen handelte es sich um Katherina und Stefan Becking, die es sich nicht nehmen ließen, uns nach ihrer Genesung zu besuchen.

 

Wir, die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Wörth am Rhein, möchten uns ganz herzlich für den tollen Überraschungsbesuch bei euch beiden bedanken!

09.08.2017 - Einsatzübung: Chemische und biologische Gefahren

Unsere erste Einsatzübung im August widmete sich dem Thema Gefahrstoffe. Nachdem in den letzten Wochen die vielen Aspekte dieser Kategorie ausgebildet und in Kleingruppen geübt worden waren, konnte nun das erlernte Wissen in einer realitätsnahen praktischen Übung angewandt werden.

Das Übungsszenario im Überblick
Das Übungsszenario im Überblick

Nach der Lageerkundung durch den Einsatzleiter konnte die gesamte Übung in drei Abschnitte unterteilt werden: Die wichtigste Handlung war die Menschenrettung. Zu retten waren zwei Dummies. Einer davon wurde von einem Transportfahrzeug angefahren und der andere war der Fahrer des Fahrzeugs. Anschließend konnten sich die Einsatzkräfte um die chemische Gefahr vor Ort kümmern: Aus einem Tank lief ein Betriebsstoff aus. Dieser wurde zunächst mit einfachen Feuerwehrmitteln aufgefangen. Dadurch konnte schnell und effektiv eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Danach wurde unsere noch recht neue Doppelmembranpumpe in Stellung gebracht, um den auslaufenden Stoff wieder in den ursprünglichen Tank zurück zu pumpen. Somit gelang es, einen Kreislauf herzustellen und so die Lage zu sichern, bis weitere Schritte eingeleitet werden können. Im letzten Abschnitt der Übung mussten Krankenhausabfälle und die damit verbundenen biologischen Gefahren gesichert werden. Diese Abfälle fielen aus dem Heck des Transportfahrzeugs und lagen aufgrund des Windes etwas verteilt auf dem Boden.

02.08.2017 - SWR: "Rettungsschwimmer, Feuerwehrmann und mobiler Retter"

Unser Kamerad Ralph Nagel ist für den Ehrensache-Publikumspreis des Südwestrundfunks (SWR) nominiert. Den Videobeitrag zu seiner Nominierung gibt es hier zu sehen und auf der Aktionsseite des SWR über folgenden Link:

  

"Rettungsschwimmer, Feuerwehrmann und mobiler Retter"

  

Wir sind stolz auf unseren Kameraden Ralph, der sich in seiner Freizeit nicht nur bei uns als Feuerwehrmann, sondern ebenso als Rettungsschwimmer und als Mobiler Retter engagiert.

 

Willst auch Du Dich ehrenamtlich engagieren? Helfende Hände werden bei der Feuerwehr immer benötigt und sind herzlich willkommen! Komm, mach mit!

30.07.2017 - Jugendfeuerwehr bei Zeltlager in Altlußheim

Auch in diesem Jahr war unsere Jugend wieder beim diesjährigen Zeltlager der Jugendfeuerwehr Altlußheim dabei. Bei der insgesamt schon 46. Auflage waren in diesem Jahr über 420 Teilnehmer aus Feuerwehren von nah und fern vertreten. Wie bereits im letzten Jahr hatten wir unsere Kameraden aus Maximiliansau dabei.

 

Traditionell begann das Zeltlager für uns freitags mit dem Aufbau der Zelte. Anschließend konnten wir das angenehme Wetter beim gemeinsamen Mittagsessen in gemütlicher Atmosphäre genießen. Am Abend wurde das Zeltlager dann offiziell durch die Verantwortlichen vor Ort eröffnet. Dabei wurde auch unser Kamerad Ronny Pfrengle für seine 44. Teilnahme an diesem Zeltlager geehrt. Das Wochenende in Altlußheim bot wie immer viel Spaß und Freude für alle Beteiligten. Besonders die Mitglieder der zahlrichen Jugendfeuerwehren konnten spielerisch ihr Können in mehreren Wettbewerben unter Beweis stellen.

 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Feuerwehr Altlußheim für die Organisation und die Betreuung durch die Verantwortlichen vor Ort.

04.07.2017 - Gefahrstoffübung mit Berg und Neuburg

Das Thema unserer Übung in dieser Woche war ein Gefahrgutunfall in der Verbandsgemeinde Hagenbach. Durchgeführt wurde das Szenario am Dienstagabend bei einem Unternehmen in Berg. Teilnehmer der Übung waren die Feuerwehren aus Wörth und Maximiliansau sowie Berg und Neuburg.

 

Bei den Arbeiten in einem Betrieb war es zu einem Unfall gekommen. Dadurch traten gefährliche Stoffe aus. Dabei wurden mehrere Personen verletzt und weitere auf dem Betriebsgelände vermisst. Der Ablauf der Übung wurde möglichst realistisch gestaltet: Nach der fiktiven Erstalarmierung trafen die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Berg als erstes an der Einsatzstelle ein. Vor Ort konnte nach einer raschen Lageerkundung die Suche nach den vermissten Personen begonnen werden. Zur selben Zeit wurde der Brandschutz im Gefahrenbereich sichergestellt. Die nächsten Kräfte vor Ort waren die Kameraden aus Neuburg am Rhein. Diese stellten – in Absprache mit der Einsatzleitung – den Sicherungstrupp und richteten eine Notdekontaminationsstelle (Notdekon) ein. Diese fungiert als Schleuse aus dem Gefahrenbereich heraus: Bevor Personen oder Güter diesen verlassen können, müssen diese hier gereinigt werden. Im Anschluss trafen unsere Einsatzkräfte aus dem Stadtgebiet Wörth am Rhein am Übungsobjekt ein. Unsere Aufgabe bestand darin, mit den gefährlichen Stoffen vor Ort umzugehen. Auslaufende Flüssigkeiten mussten aufgefangen und umgepumpt werden. Zu unserer eigenen Sicherheit wurden Gasmessungen durchgeführt, um eine Explosionsgefahr frühzeitig zu erkennen.

 

Im Anschluss an die Übung konnte in einer kurzen Nachbesprechung die gute Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Einheiten gelobt werden.

 

Wir möchten den Kameraden aus Berg für die tolle Planung der Übung und die anschließende Verpflegung hinterher danken.

Ältere Nachrichten finden Sie in unserem Archiv.