Aktuelles

Hier versorgen wir Sie mit den neuesten Informationen.

28.09.2021 - Heißausbildung für Atemschutzgeräteträger

Am vergangenen Wochenende besuchten einige Kameraden aus allen Einheiten der Feuerwehr Wörth am Rhein ein Seminar zur Realbrandausbildung der Firma FIREBOX. FIREBOX betreibt eine mobile, mit Holz befeuerte Simulationsanlage.

 

Zu Beginn fand eine umfangreiche Sicherheitseinweisung durch die Trainer statt. Hier wurde erläutert was beim Betreten der Anlage zu beachten ist und wo mögliche Gefahrenquellen sind. Ebenso wurde schnell rekapituliert, was für einen Brand nötig ist, Stichwort Verbrennungsdreieck (Brennbarer Stoff, Sauerstoff, Temperatur). Bevor die Teilnehmer den Container betreten durften, wurde der korrekte Sitz der persönlichen Schutzausrüstung (PSA) durch die Trainer geprüft, um Verletzungen zu vermeiden. Danach ging es für alle Teilnehmer in den Container zur Wärmegewöhnung. In der Brennkammer des Containers wurde dann der Verlauf eines Brandes, vom Entstehungsbrand bis zum Vollbrand (Flashover) demonstriert. Ein Highlight des Seminars waren die Rauchdurchzündungen (Rollover) der sich im Container befindlichen Rauchgase. Hierbei bewegt sich eine Feuerwalze über die Köpfe der Feuerwehrleute hinweg. Zudem wurde der Container einmal komplett verraucht, sodass Nullsicht herrscht und nur noch eine Orientierung über die Wärmebildkamera möglich ist. An diesem Wochenende lernten die Atemschutzgeräteträger ihrer Ausrüstung zu vertrauen und konnten in dieser kontrollierten Umgebung auch an ihre körperlichen Grenzen gehen.

 

Besonderer Dank geht an die Freiwillige Feuerwehr Kandel, bei der die Anlage stationiert wurde, sich um die Verpflegung und Wartung der Ausrüstung kümmerte und deren Gerätehaus für die Ausbildung genutzt werden konnte. Ebenfalls bedanken wir uns bei dem Deutschen Roten Kreuz für den Sanitätsdienst und bei den Trainern von FIREBOX!

25.09.2021 - Übung Brandeinsatz in Wörth

Am Mittwoch, den 22. September, fand eine Einsatzübung auf dem Betriebsgelände der MEG Wörth am Rhein GmbH statt. Die MEG ist Teil der Schwarz Produktion und stellt Mineralwasser und Erfrischungsgetränke für Lidl und Kaufland her. Ziel war es, die Personenrettung mit zwei Menschen zu üben und die angenommenen Brände zu löschen. Unterstützt wurden wir bei der Übung von unseren Kameraden aus Schaidt.

 

Zum Beginn der Übung fuhren die Kameraden wie im Einsatzfall als Löschzug an. Der Einsatzleiter verschaffte sich vor Ort einen Überblick. Schnell war klar, dass zwei Personen aufgrund eines Brands in Not geraten waren. Nachdem die Einsatzfahrzeuge in Stellung gebracht worden waren, wurden auch schon die ersten Maßnahmen eingeleitet. Ein Atemschutztrupp hatte als primäre Aufgabe die Rettung einer Person in brandnähe. Parallel dazu wurde die Brandbekämpfung begonnen. Die Wasserversorgung wurde aufgebaut. Es wurden Strahlrohre und ein Wasserwerfer aufgebaut. Mit Hilfe der Drehleiter wurde eine zweite Person aus großer Höhe gerettet. Anschließend konnte mit Hilfe eines weiteren Wasserwerfers auch vom Korb der Drehleiter die Brandbekämpfung durchgeführt werden. Eine Herausforderung bei dieser Übung war die Sicherstellung der Wasserversorgung vom Hydrantennetz zu den Fahrzeugen. Dazu musste Schlauchleitungen aus dem Betriebsgelände heraus und hin zu den Hydranten gelegt werden. Trotz der vielen Aufgaben konnte das Übungsziel schnell und koordiniert erreicht werden.

 

 

Wir danken der MEG Wörth am Rhein für die Möglichkeit auf dem Betriebsgelände so realitätsnah üben zu können. Im Einsatzfall ist es immer hilfreich sich mit den Gegebenheiten vor Ort bereits vorab bestens auszukennen, um dann schnellstmöglich geeignete Hilfe leisten zu können.

19.08.2021 - Jahreshauptversammlung Berichtsjahr 2020

Am Samstag, den 14. August 2021, fand im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Wörth die Jahreshauptversammlung für das Geschäftsjahr 2020 statt. Pandemiebedingt wurde sie in der Fahrzeughalle abgehalten und alle Anwesende wurden zuvor getestet.

 

Wehrführer Alexander Mieger begrüßte die Anwesenden Kameraden und die Wehrleitung vertreten durch Jürgen Stephany und dessen Stellvertreter Rainer Böser sowie den 1. Beigeordneten der Stadt Wörth, Rolf Hammel. Besonders begrüßte er, dass auch sehr viele Mitglieder der Kameradschaftlichen Vereinigung, die keinen aktiven Feuerwehrdienst mehr leisten, durch ihre Anwesenheit ihre Verbundenheit zum Ausdruck brachten.

In seinem Jahresbericht als Wehrführer berichtete er über den Dienstbetrieb, die Ereignisse und Entwicklungen in dem Berichtsjahr 2020. Mit insgesamt 142 Einsätzen waren es deutlich weniger gegenüber dem Vorjahr, was sicherlich mit den Corona-Einschränkungen der Bevölkerung zurückzuführen ist. Alle Einsätze konnten auch in diesem Jahr erfolgreich bewältigt werden. Insgesamt mussten für Einsätze 912 Stunden aufgewendet werden. Dazu kamen 1157 Stunden für die notwendige Ausbildung und Übungen. Zusammen also 2069 Stunden. Dies ergibt ca. 23 % der Stunden eines Jahres, die von den Feuerwehrangehörigen ehrenamtlich zum Wohle der Allgemeinheit geleistet wurden. Die Personalstärke blieb unverändert zum Vorjahr bei 48 aktive Feuerwehrangehörige. Befördert wurde zum Feuerwehrmann Baturalp Arioglu, Christian Baumann und Tobias Radike.

 

Für langjährige Feuerwehrtätigkeit wurden geehrt: Michelle Pfirrmann und Vincent Virgulto für 10 Jahre, Patrick Hartmann, Fabian Karl und Tobias Neff für 15 Jahre, Ralph Nagel und Dennis Stieber für 20 Jahre, Olav Loch, Michael Schloss und Bernd Wüst für 35 Jahre, Roland Kraus und Uwe Wüst für 40 Jahre. Für 55 Jahre wurden Manfred Fried, Gerolf Isemann, Helmut Karl, Edgar Pfirrmann, Reinhold Schwein und Berthold Simon. Gerade diesen Kameraden verdankt die Wörther Feuerwehr viel. Denn ohne deren Engagement wäre diese Wehr nicht so gut aufgestellt wie heute, so Wehrführer Alexander Mieger.

 

Zum Abschluss appellierte er noch an die aktiven Kameraden der Einsatzabteilung wie wichtig die regelmäßigen Übungen seien und dass die Wörther Wehr als Stützpunktwehr auch eine große Verantwortung gegenüber den Bürgern trage.

 

Bei den Neuwahlen des Verwaltungsrates wurde Torsten Benneter als Kassier und Thomas Graf als Schriftführer bestätigt. Als Beisitzer wurden Kai Guldenschuh, Roland Kraus, Philipp Niederer, Lucas Offenbacher, Martin Sulzer und Nina Weber sowie als Kassenprüfer Günter Vogel und Jürgen Weber gewählt.

30.07.2021 - Übung: Knobeln bei der Technischen Hilfe

An diesem Übungsfreitag beschäftigten wir uns auf besondere Weise mit den Möglichkeiten der Technischen Hilfe. Das Ziel der Ausbildungseinheit war es, einen Tisch mit unserer Ausrüstung so anzuheben, dass die Standfüße ausgeklappt werden können. Als zusätzliche Schwierigkeit wurde ein Becher mit Wasser auf den Tisch gestellt. Somit musste die Arbeit zu jeder Zeit im Gleichgewicht stattfinden. 

 

Zur Durchführung der Übung wurden zwei Gruppen gebildet und auf die beiden Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuge aufgeteilt. Nach einer kurzen Besprechung legten die Teams dann los. Zum Einsatz kamen vielerlei Gegenstände. Von einfachem Unterbau- und Sicherungsmaterial bis hin zum schweren hydraulischen Rettungsgerät konnten viele Mittel gezielt eingesetzt werden. Aufgrund der Gruppengrößen waren alle Übungsteilnehmer aktiv in die Ausgestaltung der Ausbildung eingebunden. Nachdem beide Gruppen das Ziel erreicht hatten, wurde ein kleiner Abstecher in die Welt des Türöffnungswerkzeugs gemacht. Dieses verwenden wir, um im Einsatzfall schnell in eine Wohnung vordringen zu können, falls darin ein Schadensereignis stattfindet. Anschließend wurden die Gruppen getauscht. Nun konnten die Teams mit dem Material des anderen Fahrzeugs die Bänke wieder abbauen.

Hochwasserinformation: Update

21.07.2021

Nachdem der Rheinpegel Maxau wieder unterhalb der Marke von 7,80m gesunken und nach aktuellen Prognosen auch weiterhin rückläufig sein wird, wurde die durchgehende Dammwache nun aufgelöst. In den nächsten Tagen werden weiterhin Kontrollfahrten entlang des Rheinhauptdeichs durchgeführt. Eine kontinuierliche Einsatzbereitschaft im Feuerwehrgerätehaus ist hingegen nicht mehr notwendig.

18.07.2021

Gestern wurde mit 8,65m der Scheitelpunkt des Pegel Maxau erreicht. Anschließend ging er mehr als 40cm zurück. Aktuell steigt wieder etwas. Laut Prognosen wird der neue Scheitelpunkt in der nächsten Nacht erwartet. Dieser soll dann etwas mehr als 8,20m betragen.

16.07.2021

Der Pegel Maxau steigt weiter. Der Höchststand wird im Laufe des morgigen Samstags erwartet. Weiterhin sind die Feuerwehren entlang des Rheins durchgängig im Einsatz.

15.07.2021

In der Nacht wurde der Polder Wörth/Jockgrim wie erwartet zu weiten Teilen geflutet. Entlang des Rheins werden auch weiterhin regelmäßig Kontrollen an den wassernahen Bereichen durchgeführt.

14.07.2021 - Hochwasserinformation

Wieder einmal steht eine Hochwassersituation am Rhein an. Die Regenfälle der vergangenen Tage sorgen für hohe Pegelstände. Die Feuerwehren im Landkreis sind wieder im Einsatz.

Archivbild
Archivbild

Ab heute sind die Feuerwehrgerätehäuser in Maximiliansau und Wörth wieder bis zum Abklingen des Hochwassers besetzt. Es werden wie üblich in regelmäßigen Abständen Kontrollgänge entlang des Rheins und an besonderen Stellen durchführt. Die Deichscharten (Durchgänge zum Rhein) sind vollständig geschlossen. Aufgrund von ergiebigen Niederschlägen wird am Rhein mit einem schnell und stark ansteigenden Pegelstand gerechnet. Aktuell wird der Scheitelpunkt bei einem Wasserstand von mehr als 8,50m erwartet. Diese Prognose ist abhängig von der weiteren Niederschlagsentwicklung und kann durchaus noch korrigiert werden. Im Laufe des Tages wird der Polder Wörth/Jockgrim geflutet.

 

Bitte meiden sie diesen Bereich. Meiden Sie bitte ebenso Uferbereiche und Überschwemmungsgebiete, da hier aufgrund der Strömung Lebensgefahr besteht!

 

Wir beobachten die Situation genau und informieren gegebenenfalls über weitere Maßnahmen.

26.06.2021 - Schnelltests für die Hilfsorganisationen

4000 Corona Schnelltests für die Feuerwehren

des Landkreises Germersheim und DLRG e.V. Wörth

 

„Retten – Löschen – Bergen – Schützen“ das sind die Kernaufgaben der Feuerwehr. Bei der täglichen Arbeit stehen die Feuerwehrleute vielen Gefahren gegenüber. Der Eigenschutz spielt hierbei eine wichtige Rolle, damit jeder wieder gesund vom Einsatz zurückkehrt.

 

Die Pandemie brachte auch in den Feuerwehren und Hilfsorganisationen Einschränkungen mit sich. Schlicht und Ergreifend konnten keine Übungen mit den Kollegen aus anderen Einheiten durchgeführt werden, da die Einheiten in kleine Gruppen zum Üben eingeteilt wurden. Dies war notwendig um die Einsatzbereitschaft aufrecht zu erhalten und die Bürgerinnen und Bürger bestmöglich auch in der Pandemie zu schützen.

Die jetzige Lage der Pandemie lässt ein gemeinsames Üben wieder zu, aber nur mit einem negativen Test, einer Impfung oder einem genesenen Nachweis.

 

Ein besonderer Dank gilt in dieser Zeit Unterstützern der Feuerwehren und der Hilfsorganisationen, wie dem jungen „Start Up“ Unternehmen Kumppani aus Kandel. Die Gründer der Firma Kumppani; Familie Müller berät außerhalb der Pandemie junge „Start Up“ Unternehmen in Sachen Marketing, Kommunikation, Vertriebskanäle und berät in Produktionsdesign.

 

Die Wehrleiter des Landkreises, das DLRG und der Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Mike Schönlaub nahmen die Spende von Familie Müller dankend entgegen. 

15.04.2021 - Absage Feuerwehrfest am 1. Mai

Leider müssen wir auch in diesem Jahr pandemiebedingt unser traditionelles Feuerwehrfest am 01. Mai absagen. Trotz der schwierigen Situation wünschen wir der Bevölkerung alles Gute und freuen uns um so mehr auf ein nächstes Mal,  wenn wir Sie wieder als unsere Gäste in unserem Feuerwehrgerätehaus in der Ahornstraße begrüßen dürfen.

- Ihre Freiwillige Feuerwehr Wörth am Rhein

29.01.2021 - Hochwassereinsatz am Rhein

Archivfoto: Hochwassereinsatz
Archivfoto: Hochwassereinsatz

In den letzten Tagen kam es vermehrt zu Niederschlägen und einer andauernden Schneeschmelze im Süden Deutschlands. Dadurch ist mit einer Hochwasserlage in den nächsten Tagen zu rechnen. Aus diesem Grund werden die rheinnahen Feuerwehren im Landkreis am Freitagabend Dammwachen durchführen. Der Höchststand des Rheinpegels wird mit dem Fortschreiten des Wochenendes erwartet.

 

Um Beschädigungen des Deichs zu vermeiden, ist das Befahren der gesamten Anlagen entlang des Rheins verboten. Während eines Hochwassers können starke Strömungen entstehen, bitte meiden Sie die Hochwassergebiete. 

17.01.2021 - Wahl des Wehrführers

Heute fand die Wahl des Wehrführers unserer Feuerwehrteileinheit statt. Aufgrund der aktuellen Hygienebedingungen wurde diese in der Festhalle Wörth durchgeführt, da dort für ausreichend Abstand zwischen allen Beteiligten gesorgt werden konnte. Die Wahl wurde von Torsten Schmuck, dem Vertreter der Stadtverwaltung, sowie Dr. Thomas Krämer, dem Beigeordneten der Stadt Wörth, und Rainer Böser, unserem stellvertretenden Wehrleiter, durchgeführt. In der Wahl konnte unser Kamerad Alexander Mieger die Stimmen aller anwesenden Wahlberechtigten hinter sich vereinen. Er nahm die Wahl an und wurde anschließend in das Amt eingeführt.

 

Wir danken Werner Wöschler für seine Arbeit als Wehrführer der vergangenen Jahre und wünschen seinem Nachfolger Alexander Mieger viel Erfolg und Spaß bei den kommenden Aufgaben.

01.01.2021 - Neujahrsgruß

Wir wünschen Ihnen ein frohes und gesegnetes Jahr 2021.

- Ihre Freiwillige Feuerwehr Wörth am Rhein

24.12.2020 - Weihnachtsgruß

Wir, die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Wörth am Rhein, wünschen allen Bürgerinnen und Bürgern ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest!

22.12.2020 - Informationen zur Weihnachtszeit

Das Jahr neigt sich dem Ende. Viele sind mit den Vorbereitungen für die Weihnachtstage beschäftigt. Um diese besinnliche Zeit auch entspannt genießen zu können, möchten wir Sie wieder auf unsere Tipps zur Verhütung von Bränden an Adventskranz und Weihnachtsbaum aufmerksam machen.

21.12.2020 - Jahresbericht: Feuerwehren der Stadt Wörth am Rhein

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Ihnen, mit dieser Erstausgabe eines Jahresberichtes, einen Einblick in die Arbeit der Feuerwehren der Stadt Wörth am Rhein geben. Das Berichtsjahr umfasst in diesem erstmaligen Jahresbericht den Zeitraum von November 2019 bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Anfang Dezember 2020. [...]

Jahresbericht_FFW_2020_public.pdf
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17.12.2020 - 60. Geburtstag unseres Gefahrstoffzugführers Ronny Pfrengle

Am heutigen Donnerstag wird unser langjähriger Kamerad Ronny Pfrengle 60 Jahre alt. In den letzten Jahrzehnten hat er nicht nur in tausenden Einsätzen und unzähligen Übungen aktiv mitgewirkt, sondern hat ebenso jede Menge zusätzlicher Aufgaben übernommen. Die Verantwortlichkeit an einer dieser Aufgaben, die des Gefahrstoffzugführers des Landkreises Germersheim, wird er auf eigenen Wunsch zum Jahresende in jüngere Hände geben.

 

Bereits in den 1990er Jahren wurde Ronny zum stellvertretenden Gefahrstoffzugführer des Landkreises ernannt. Am 01. März 2000 übernahm er dann selbst die Verantwortung über diese dezentral stationierte Spezialeinheit. Diese befasst sich mit Maßnahmen bei Einsätzen mit gefährlichen Stoffen, um insbesondere bei der überörtlichen Gefahrenabwehr im Landkreis die kommunalen Feuerwehren zu unterstützen. Doch auch außerhalb der Grenzen unseres Kreises verdiente er sich durch sein Engagement viel Anerkennung.

 

Wir, die Freiwillige Feuerwehr Wörth, möchten uns hiermit bei unserem Kameraden und Freund Ronny bedanken, der in seiner jahrzehntelangen Dienstzeit als Gefahrstoffzugführer jederzeit (auch außerhalb des Einsatzdienstes) immer mit Rat und Tat zur Seite stand. Ronny, wir freuen uns, dass Du unserer aktiven Einsatzmannschaft auch weiterhin als Zugführer erhalten bleibst!

11.12.2020 - Online-Übung zum Thema Absturzsicherung

Die Corona-Pandemie stellt auch für uns als Feuerwehr eine besondere Herausforderung dar. Es ist wichtig das Wissen immer wieder aufzufrischen. Daher fand auch unsere letzte Übung wieder als Online-Übung statt. Thema war die Absturzsicherung bei uns am Standort Wörth. Die Arbeit der Absturzsicherung wurde vorgestellt. Des Weiteren wurden die Möglichkeiten und Grenzen dieses Fachbereichs besprochen, ebenso wie die Hilfsmöglichkeiten jedes einzelnen Kameraden. Denn auch ohne den Lehrgang "Absturzsicherung" besucht zu haben, können die Kameraden der Absturzsicherung immer Hilfe z. B. beim An- und Ablegen der Ausrüstung gebrauchen. Das positive Feedback der Teilnehmer bestätigte einmal mehr, dass unsere Feuerwehr sehr flexibel und anpassungsfähig ist und so auch besondere Lagen, wie die aktuelle Lage in der Pandemie bewältigt werden können.

 

P.S.: Einsätze werden natürlich nach wie gewohnt vor Ort und in vollem Umfang abgearbeitet.

20.09.2020 - Historische Dampflok fasst Wasser im Bahnhof Wörth

An diesem Sonntag hatten wir zur Abwechslung eine ganz besondere Aufgabe bei uns im Ort: Im Wörther Bahnhof war eine historische Dampflok zu Gast, die wir mit Wasser versorgten. Die Lokomotive 58 311 der Ulmer Eisenbahnfreunde fuhr von Karlsruhe aus auf Gleis 1 in den Wörther Bahnhof ein. Sie fasste bei uns Wasser, um für ihre Rückfahrt und anschließende Rundfahrt in der Region um Karlsruhe ausreichend Reserven dabei zu haben. Um die Weiterfahrt nicht zu gefährden, war eine pünktliche Wasserversorgung notwendig. Die benötigten Schläuche wurden also schon frühzeitig vor dem Eintreffen des historischen Zuges verlegt. Nachdem die im Jahr 1921 erbaute Dampflok betankt war, wurde sie von den Waggons abgekuppelt, wodurch sie nebenan auf Gleis 2 an das andere Ende des Zuges rangieren konnte, um diesen rückwärts wieder über die Rheinbrücke auf die badische Flussseite zu ziehen. Das tat sie dann auch, als das Signal die Weiterfahrt ermöglichte.


19.09.2020 - Lehrgang "Truppmann"

In den ersten beiden Septemberwochen nahmen drei Kameraden aus dem Einsatzdienst am Truppmann-Lehrgang in Jockgrim teil. Neben der theoretischen Ausbildung wurde im Lehrgang ebenfalls der praktische Umgang mit Geräten gelehrt. Dieser Lehrgang ist Bestandteil der Grundausbildung eines Feuerwehrangehörigen und wird zu Beginn der Laufbahn durchlaufen.

 

An den beiden Lehrgangswochenenden wurden unter anderem die Rechtsgrundlagen, die jeder Feuerwehrmann kennen und beachten muss, behandelt. Ebenfalls wurden die Grundlagen eines Feuers und des Löschens erarbeitet. Weiterhin waren Geräte- und Fahrzeugkunde ein wichtiger Bestandteil. In der Praxis wurde der Löscheinsatz an unterschiedlichen Fahrzeugen und Örtlichkeiten geübt. Weitere Lehrgangsinhalte waren unter anderem das Verhalten bei Gefahr, die Technische Hilfeleistung (TH) sowie das Leisten von lebensrettenden Sofortmaßnahmen. Zum Abschluss wurde am letzten Tag ein schriftlicher Leistungsnachweis abgelegt, den alle Teilnehmer mit Erfolg absolvierten.

 

Wir gratulieren den Kameraden zur erfolgreichen Teilnahme an diesem Lehrgang. Unser Dank gilt auch besonders den Kreisausbildern, ohne deren Engagement eine Ausübung dieses Ehrenamts nicht möglich wäre.

v.l.n.r.: Christian Baumann, Baturalp Arioglu, Tobias Radike
v.l.n.r.: Christian Baumann, Baturalp Arioglu, Tobias Radike

14.08.2020 - Bericht zur Wiederaufnahme des Übungsbetriebs

Nachdem auch wir Mitte März den Übungsbetrieb aufgrund der sogenannten Corona-Pandemie komplett einstellen mussten, ist es uns seit ein paar Wochen nun wieder möglich, unseren Ausbildungen in der Wehr nachzukommen. Dabei gelten auch für uns die bekannten Abstands- und Hygienemaßnahmen, um die Übungsteilnehmer zu schützen. Doch auch in der übungsfreien Zeit waren wir nicht untätig. Neben dem fortlaufenden Einsatzbetrieb kam es zum ersten Mal in der Geschichte unserer Feuerwehr zu Online-Meetings, um die Ausbildung nicht komplett ausfallen zu lassen.

Einsätze wie der Großbrand in Schaidt am 12.08. gehören auch in der aktuellen Zeit zu unserem Feuerwehralltag
Einsätze wie der Großbrand in Schaidt am 12.08. gehören auch in der aktuellen Zeit zu unserem Feuerwehralltag

Da Mitte Mai noch kein Ende der Übungsunterbrechung abzusehen war, wurde am Mittwoch, den 6. Mai 2020, zur ersten Online-Übung eingeladen. Dabei wurden in einer Videokonferenz grundlegende Themen besprochen, welche im Rahmen einer theoretischen Ausbildung möglich sind. Dieses Konzept wurde daraufhin bis zum Monatsende beibehalten ehe es im Juni wieder möglich war unter den gewohnten Auflagen wieder praktische Übungen durchzuführen. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase konnten wir so nach und nach mit kleinen Übungsgruppen wieder an Fahrt aufnehmen. Anfang Juli war es dann möglich die Einsatzfahrzeuge im Ernstfall wieder vollbesetzt ausfahren zu lassen. Zuvor wurde auch hier nur mit stark reduziertem Personaleinsatz gearbeitet. Ab August können nun auch wieder die Ausbildungen der Facheinheiten der Stadt Wörth stattfinden. Somit steht den Übungseinheiten der Kräfte für die Feuerwehreinsatzzentrale, Absturzsicherung, Wassergefahren etc. nichts mehr im Wege.

 

Wir haben die letzten Wochen ausführlich genutzt, um die wichtigsten Ausbildungsthemen intensiv zu üben. Dabei sind ein paar Bilder entstanden, welche wir Ihnen in folgendem Video präsentieren. Darin ist zu sehen, dass der Fokus im Bereich der Brandbekämpfung zurzeit bei den Grundtaktiken und Löschmethoden liegt. Mit Hilfe von PKW-Wracks konnte darüber hinaus in Hilfeleistungsausbildungen die schonende Rettung von Menschen aus verunfallten Fahrzeugen geprobt werden. Ein wichtiger Punkt ist dabei der Einsatz des schweren hydraulischen Rettungsgeräts.

 

03.05.2020 - Eure ausgemalten Bilder

Ende März haben wir euch eingeladen, uns eure schönsten Ausmalbilder zu schicken. Seitdem haben wir wirklich kreative Ideen erhalten. Vielen Dank für die wundervollen Kunstwerke! Hier könnt ihr sie betrachten.

 

Wollt ihr noch Bilder einsenden? Kein Problem! Schickt uns einfach die fertigen Fahrzeuge an info@feuerwehrwoerth.de oder als Nachricht an unsere Facebookseite. Anschließend werden wir sie hier veröffentlichen. Schreibt gerne Vornamen und Alter der Künstler dazu.

31.03.2020 - Absage des diesjährigen Feuerwehrfests

Leider müssen wir heute die Absage unseres traditionellen Feuerwehrfests am 1. Mai bekanntgeben. Die Entscheidung ist uns natürlich nicht leichtgefallen; die aktuelle Situation lässt uns aber leider keine andere Wahl.

 

Wir hoffen, dass wir Sie beim nächsten Mal wieder in unserem Gerätehaus in der Ahornstraße begrüßen dürfen!

 

Ihre Freiwillige Feuerwehr Wörth am Rhein

26.03.2020 - Bilder zum Ausmalen

Das Coronavirus hat den Alltag in Deutschland verändert. Auch bei uns wurden zahlreiche Maßnahmen getroffen, um die Einsatzkräfte im Ernstfall zu schützen und die Einsatzbereitschaft auch weiterhin zu gewährleisten.

Doch gerade für die Kleinen kann die viele Zeit Zuhause zur Belastungsprobe werden. Kindergärten und Kindertagesstätten stehen nicht mehr wie gewohnt zur Verfügung, Spielplätze und weitere Einrichtungen kommen ebenso nicht infrage. Einige andere Feuerwehren bieten deswegen Bilder ihrer Fahrzeuge zum Ausmalen an. Wir wollen uns diesen nun anschließen und stellen ebenso ein paar Bilder zum Download zur freien Verfügung. In den nächsten Tagen sollen immer mal wieder neue Fahrzeuge folgen. Es lohnt sich also ab und zu vorbei zu schauen!

Schickt uns gerne die fertigen Fahrzeuge an info@feuerwehrwoerth.de oder als Nachricht an unsere Facebookseite. Die besten Exemplare werden ausgestellt. Schreibt doch bitte Vornamen und Alter der Künstler dazu.

30.01.2020 - Lehrgang "Sprechfunker"

In den letzten beiden Wochen nahmen eine Kameradin und ein Kamerad aus dem Einsatzdienst am Lehrgang zum Sprechfunker in Lingenfeld teil. Im Lehrgang wurde neben der theoretischen Ausbildung auch die praktische Handhabung der Digitalfunkgeräte gelehrt.

Inhalt der vier Abende des Lehrgangs waren unter anderem die Rechtsgrundlagen, die jeder Sprechfunker kennen und beachten muss. Weiterhin wurden die technischen Grundlagen des Digitalfunks, die Funkrufnamen und der Gesprächsaufbau und Ablauf thematisiert. In der Praxis wurden einsatzähnliche Szenarien durchgespielt. Hierbei wurden die Funknachrichten vom Ausrücken über dem Eintreffen an der Einsatzstelle, dem Absetzen einer Lagemeldung bis zur Einfahrt ins Feuerwehrgerätehaus durchgegeben. Zum Abschluss wurde eine schriftliche Prüfung abgelegt, die alle Teilnehmer mit Erfolg absolvieren konnten.

 

Wir gratulieren den Kameraden zur erfolgreichen Teilnahme an diesem Lehrgang. Unser Dank gilt den Kreisausbildern, ohne deren Engagement eine Ausübung dieses Ehrenamts nicht möglich wäre.

25.01.2020 - Jahreshauptversammlung zum Berichtsjahr 2019

Am 25. Januar 2020 fand unsere Jahreshauptversammlung zum Berichtsjahr 2019 statt. Wieder einmal gab es viel über ein vergangenes Jahr zu berichten. Wehrführer Werner Wöschler begrüßte die anwesenden Kameraden, den Beigeordneten der Stadt Wörth am Rhein Dr. Thomas Krämer sowie unseren Wehrleiter Jürgen Stephany. Besonders freute ihn, dass traditionell auch sehr viele Mitglieder der kameradschaftlichen Vereinigung, die keinen aktiven Feuerwehrdienst mehr leisten, durch ihre Anwesenheit ihre Verbundenheit zur Wehr zum Ausdruck brachten.

 

In seinem Jahresbericht als Wehrführer berichtete er über den Dienstbetrieb, die Ereignisse und Entwicklungen im Berichtsjahr 2019. In diesem wurden 192 Einsätze absolviert. Das ist sind 16 Einsätze mehr als im Jahr zuvor. Den größten Teil davon machten die vielen Brandsicherheitswachen in der Fest- und der Bienwaldhalle aus. Dahinter folgen die Einsätze der Technischen Hilfeleistung und erst an dritter Stelle finden sich die Brandeinsätze. Insgesamt waren zur Bewältigung über 1600 Stunden ehrenamtliche Arbeit erforderlich. Im vergangenen Jahr standen 34 allgemeine und 19 spezielle Ausbildungen im Kalender, also insgesamt 53 Termine. Auch wurden wieder gemeinsame Ausbildungen mit den anderen Ortsfeuerwehren der Stadt Wörth am Rhein durchgeführt. Hinzu kamen acht Termine für Schulklassen- und Kindergartenbetreuung zur frühkindlichen Brandschutzerziehung. Die meisten Übungsbesuche konnten in diesem Jahr Ronny Pfrengle gefolgt von Tobias Pfrengle vorweisen.

 

Es wurden wieder zahlreiche Lehrgänge und Weiterbildungen durch unsere Kameraden absolviert. Die meisten hiervon fanden entweder auf Kommunal- oder Kreisebene statt. Hinzu kamen Lehrgänge an der LFKS in Koblenz und Seminare. Ebenso nahmen Kameraden an einer Heißausbildung in einem Brandcontainer auf dem Gelände der Feuerwehr Kandel teil. Hinzu kommen mehrere Sitzungen der Führungskräfte unserer Einheit. Unser Jugendfeuerwehrwart Michael Simon berichtete in seinem Report über die Ereignisse unserer Jugendfeuerwehr im zurückliegenden Jahr. Im gesamten Jahr konnte die Zahl der Mitglieder bei 8 Jugendlichen gehalten werden. Neben den 35 regulären Übungen, bei denen über 500 Stunden Dienstzeit zustande kamen, wurden auch weitere Veranstaltungen durchgeführt. Schriftführer Thomas Graf schaute auf die Veranstaltungen der Kameradschaftlichen Vereinigung zurück. Beispielhaft ist hier unser Feuerwehrfest am 1. Mai zu nennen, welches wieder einmal ein voller Erfolg war.

Wehrleiter Jürgen Stephany überreicht unserer Wehrführung die neue Reanimationspuppe.
Wehrleiter Jürgen Stephany überreicht unserer Wehrführung die neue Reanimationspuppe.

In diesem Jahr konnten mehrere Verpflichtungen von neuen Feuerwehrangehörigen vorgenommen werden. Christian Baumann, Stephanie Butzinger, Kevin Schwendich, Patrick Lacher, Benjamin Weber und Tobias Radike wurden durch Handschlag des Beigeordneten Krämer verpflichtet. Weiterhin konnten folgende Beförderungen durchgeführt werden: Michael Meyer zum Feuerwehrmann, Julian Kliche und Tobias Neff und Vincent Virgulto zum Hauptfeuerwehrmann, Patrik Ball und Fabian Karl zum Löschmeister. Im Anschluss konnten Kameraden für ihre langjährige Feuerwehrtätigkeit geehrt werden. Zu diesen gehörten in diesem Jahr Nina Weber für 10 Jahre, Marcus Blädel und Paul König für 15 Jahren, Kai Guldenschuh für 20 Jahre, Manfred Dantes und Fabian Neumann für 25 Jahre. Zudem konnten aus unserer Altersabteilung Peter Gartner für 35 Jahre, Kurt Schloß für 50 Jahre sowie Klaus-Bernd Geisler für 55 Jahre geehrt werden.

 

Zum Abschluss überreichte uns Wehrleiter Jürgen Stephany noch eine Reanimationspuppe aus dem Projekt "Retten macht Schule" der Björn-Steiger-Stiftung. Diese ist ein Geschenk unseres Kameraden Rüdiger Knoll aus Büchelberg, der auch den anderen Ortsfeuerwehren eine solche Puppe zur Verfügung stellt. Damit ist es uns möglich, sowohl bei Übungen der aktiven Einsatzmannschaft als auch der Jugendfeuerwehr jederzeit den richtigen Ablauf einer Reanimation zu üben und unsere Kenntnisse aufzufrischen, um im Ernstfall damit Leben retten zu können. Wir bedanken uns hiermit bei Rüdiger für das großartige Geschenk!

v.l.n.r.: Jürgen Stephany, Steffen Reidt, Kai Guldenschuh, Kurt Schloß, Fabian Neumann, Manfred Dantes, Nina Weber, Peter Gartner, Klaus-Bernd Geissler, Werner Wöschler

v.l.n.r.: Jürgen Stephany, Dr. Thomas Krämer, Fabian Karl, Manfred Dantes, Patrick Lacher, Fabian Neumann, Paul König, Julian Kliche, Vincent Virgulto, Tobias Neff, Nina Weber, Stephanie Butzinger, Tobias Radike, Christian Baumann, Marcus Blädel, Steffen Reidt, Werner Wöschler


01.01.2020 - Erste Einsätze im Jahr 2020

Noch während des Feuerwerks zum Start des neuen Jahres hatten wir gleich zwei Einsätze zu erledigen. In beiden Fällen ging es um Brände in Einrichtungen zur Müllentsorgung. Im Morgengrauen erwartete uns anschließend ein Garagenbrand.

Die Freiwillige Feuerwehr Wörth am Rhein

wünscht ein gesundes und sicheres Jahr 2020!

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