Aktuelles

Der aktuelle Fortschritt des Umbaus unseres Feuerwehrgerätehauses ist hier zu finden.


16.09.2017 - Landesmessübung in Speyer

An diesem Samstag war der Gerätewagen-Messtechnik (GW-Mess) des Landkreises Germersheim bei einer Großübung, der Landesmessübung, gefordert. Daran nahmen zwei unserer Kameraden aus dem Gefahrstoffzug teil. Wie bereits in den letzten Jahren fand diese Übung der Messeinheiten der Region in Speyer und dem Umland statt. Neu dabei waren außerdem Kameraden aus Heilbronn.

 

Das Hauptziel dieser Großübung war es, spezielle Messpunkte rund um das Kernkraftwerk Philippsburg anzufahren, um die dortige Dosisleistung, also die Strahlendosis pro Stunde, zu messen. Weitere Ziele waren zum einen das praktische Üben mit Messgeräten, welche die umgebende Strahlung messen können. Zum anderen sollte die Kommunikation mit Hilfe des bereits seit einigen Jahren laufenden Digitalfunks geprobt werden. Zum ersten Mal übernahmen wir dabei ebenso die Betreuung einer mobilen Messsonde, die wir an verschiedenen Orten betreiben mussten. Während der Übung bot sich zudem die Gelegenheit, kleine Übungsstrahler mit Hilfe unserer Messgeräte auf einer Wiese zu lokalisieren. Im Anschluss an den praktischen Teil der Übung, wurden die Ergebnisse gemeinsam analysiert.

13.09.2017 - Übung Absturzsicherung

An diesem Übungsabend der Absturzsicherungsgruppe widmeten wir uns den Grundlagen der Sicherung in absturzgefährdeten Bereichen. Aufgrund des schlechten Wetters fand diese Ausbildung in unserem Lehrsaal statt.

Um im Einsatzfall richtig handeln zu können, ist - neben der grundlegenden Zusatzausbildung zum "Absturzsicherer" - eine regelmäßige Wiederholung und Vertiefung der gelernten Fähigkeiten wichtig. Aus diesem Grund übten wir an diesem Abend wieder die Grundlagen der Sicherung. Angefangen mit einem Lehrvideo, betrachteten die Übungsteilnehmer das vorhandene Material und dessen Eigenschaften. Anschließend wurden die benötigten Feuerwehrknoten und -stiche geübt und die Anwendung der Sicherungskette praktisch geprobt.

 

Im Fachbereich der Absturzsicherung dreht sich alles darum, einen Kameraden in einem absturzgefährdeten Gefahrenbereich gegen einen ungewollten Absturz zu sichern. Der dafür notwendige Gerätesatz besteht aus speziellen feuerwehrtauglichen Ausrüstungsgegenständen. Er ist den Sicherungselementen der Höhensicherung nachempfunden, ermöglicht jedoch aufgrund seines geringeren Umfangs nur die Bearbeitung einfacherer Einsatzziele.

05.09.2017 - Sonderausbildung Gefahrstoffe

Am Dienstagabend fand unsere Sonderausbildung Gefahrstoffe für den September statt. Dieses Mal waren nicht nur Kameraden aus dem Stadtgebiet, sondern ebenfalls Einheiten aus den Verbandsgemeinden Hagenbach und Kandel dabei.

 

Das Übungsszenario beinhaltete neben einem Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen ebenfalls das Auslaufen eines gefährlichen Stoffs. Die Ausführung der Maßnahmen bestand aus mehreren Bereichen: Zuerst mussten die verletzten Personen aus dem Gefahrenbereich befreit und dem Rettungsdienst übergeben werden. Da auch eingeklemmte Menschen dabei waren, musste hier gemeinsam mit mehreren Einheiten vorgegangen werden. Parallel dazu wurde der Brandschutz sichergestellt. Im nächsten Schritt konnten erste Maßnahmen durchgeführt werden, um eine Ausbreitung des austretenden Stoffs zu unterbinden. Anschließend konnte der Stoff gezielt aufgefangen und umgepumpt werden. Aufgrund der Eigenschaften des Gefahrstoffs wurden die Arbeiten im Gefahrenbereich unter Chemikalienschutzanzügen (CSA) durchgeführt. Die dabei eingesetzten Feuerwehrkräfte mussten anschließend noch im Rahmen einer fachgerechten Dekontamination gereinigt werden.

 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den vielen Einsatzkräften, die an dieser Übung teilgenommen haben.

29.08.2017 - Gemeinsame Übung der Feuerwehren der Stadt Wörth

Die angenommene Lage vor Ort: Die Flammen sind deutlich sichtbar
Die angenommene Lage vor Ort: Die Flammen sind deutlich sichtbar

Am letzten Wochenende fand die gemeinsame Übung der Feuerwehren der Stadt Wörth am Rhein bei uns in Wörth statt. Teilnehmer waren hierbei jedoch nicht nur die vier Feuerwehren aus Wörth, Maximiliansau, Schaidt und Büchelberg, sondern ebenso eine Mannschaft des DRK Ortsvereins Wörth und eine Einheit des Rettungsdienstes.

 

Die Großübung startete am Samstagmittag um 14:30 mit einer Alarmierung für alle Feuerwehreinheiten der Stadt durch die Leitstelle Landau. Das Szenario beinhaltete einen Großbrand bei der Ökumenischen Sozialstation in der Arthur-Nisio-Straße in Wörth. Schnell war der Einsatzleitung klar, dass es sich bei dieser Übung nicht nur um eine klassische Rettung von vermissten Personen mit anschließender Brandbekämpfung handelte. Zusätzlich musste auch noch eine Gasflasche mit Acetylen geborgen und gekühlt werden. Als der Brand unter Kontrolle gebracht werden konnte, konnte zudem die Mannschaft unserer Drehleiter weitere Opfer, die sich auf die Balkone des Gebäudes retten konnten, sicher aus ihrer Lage befreien. Im Anschluss an die Übung konnte unser Wehrleiter Stefan Kuhn ein sehr positives Feedback an die Teilnehmer und die zahlreichen Zuschauer geben.

 

Wir möchten uns bei allen bedanken, die es uns ermöglicht haben, unsere Übung an diesem Objekt durchzuführen.

28.08.2017 - Besuch während unserer letzten Freitagsübung

Bei unserer Übung am Freitagabend konnten wir zwei ganz besondere Gäste in unserem Gerätehaus in Wörth begrüßen: Am 31. März 2017 wurden wir kurz vor 18 Uhr von der Leitstelle in Landau zu einem Einsatz innerhalb von Wörth alarmiert. Dabei handelte es sich um eine Nachforderung des Rettungsdienstes, der unsere Drehleiter zur patientengerechten Rettung an einem Wohngebäude benötigte. Bei den beiden betroffenen Personen handelte es sich um Katherina und Stefan Becking, die es sich nicht nehmen ließen, uns nach ihrer Genesung zu besuchen.

 

Wir, die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Wörth am Rhein, möchten uns ganz herzlich für den tollen Überraschungsbesuch bei euch beiden bedanken!

09.08.2017 - Einsatzübung: Chemische und biologische Gefahren

Unsere erste Einsatzübung im August widmete sich dem Thema Gefahrstoffe. Nachdem in den letzten Wochen die vielen Aspekte dieser Kategorie ausgebildet und in Kleingruppen geübt worden waren, konnte nun das erlernte Wissen in einer realitätsnahen praktischen Übung angewandt werden.

Das Übungsszenario im Überblick
Das Übungsszenario im Überblick

Nach der Lageerkundung durch den Einsatzleiter konnte die gesamte Übung in drei Abschnitte unterteilt werden: Die wichtigste Handlung war die Menschenrettung. Zu retten waren zwei Dummies. Einer davon wurde von einem Transportfahrzeug angefahren und der andere war der Fahrer des Fahrzeugs. Anschließend konnten sich die Einsatzkräfte um die chemische Gefahr vor Ort kümmern: Aus einem Tank lief ein Betriebsstoff aus. Dieser wurde zunächst mit einfachen Feuerwehrmitteln aufgefangen. Dadurch konnte schnell und effektiv eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Danach wurde unsere noch recht neue Doppelmembranpumpe in Stellung gebracht, um den auslaufenden Stoff wieder in den ursprünglichen Tank zurück zu pumpen. Somit gelang es, einen Kreislauf herzustellen und so die Lage zu sichern, bis weitere Schritte eingeleitet werden können. Im letzten Abschnitt der Übung mussten Krankenhausabfälle und die damit verbundenen biologischen Gefahren gesichert werden. Diese Abfälle fielen aus dem Heck des Transportfahrzeugs und lagen aufgrund des Windes etwas verteilt auf dem Boden.

02.08.2017 - SWR: "Rettungsschwimmer, Feuerwehrmann und mobiler Retter"

Unser Kamerad Ralph Nagel ist für den Ehrensache-Publikumspreis des Südwestrundfunks (SWR) nominiert. Den Videobeitrag zu seiner Nominierung gibt es hier zu sehen und auf der Aktionsseite des SWR über folgenden Link:

  

"Rettungsschwimmer, Feuerwehrmann und mobiler Retter"

  

Wir sind stolz auf unseren Kameraden Ralph, der sich in seiner Freizeit nicht nur bei uns als Feuerwehrmann, sondern ebenso als Rettungsschwimmer und als Mobiler Retter engagiert.

 

Willst auch Du Dich ehrenamtlich engagieren? Helfende Hände werden bei der Feuerwehr immer benötigt und sind herzlich willkommen! Komm, mach mit!

30.07.2017 - Jugendfeuerwehr bei Zeltlager in Altlußheim

Auch in diesem Jahr war unsere Jugend wieder beim diesjährigen Zeltlager der Jugendfeuerwehr Altlußheim dabei. Bei der insgesamt schon 46. Auflage waren in diesem Jahr über 420 Teilnehmer aus Feuerwehren von nah und fern vertreten. Wie bereits im letzten Jahr hatten wir unsere Kameraden aus Maximiliansau dabei.

 

Traditionell begann das Zeltlager für uns freitags mit dem Aufbau der Zelte. Anschließend konnten wir das angenehme Wetter beim gemeinsamen Mittagsessen in gemütlicher Atmosphäre genießen. Am Abend wurde das Zeltlager dann offiziell durch die Verantwortlichen vor Ort eröffnet. Dabei wurde auch unser Kamerad Ronny Pfrengle für seine 44. Teilnahme an diesem Zeltlager geehrt. Das Wochenende in Altlußheim bot wie immer viel Spaß und Freude für alle Beteiligten. Besonders die Mitglieder der zahlrichen Jugendfeuerwehren konnten spielerisch ihr Können in mehreren Wettbewerben unter Beweis stellen.

 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Feuerwehr Altlußheim für die Organisation und die Betreuung durch die Verantwortlichen vor Ort.

04.07.2017 - Gefahrstoffübung mit Berg und Neuburg

Das Thema unserer Übung in dieser Woche war ein Gefahrgutunfall in der Verbandsgemeinde Hagenbach. Durchgeführt wurde das Szenario am Dienstagabend bei einem Unternehmen in Berg. Teilnehmer der Übung waren die Feuerwehren aus Wörth und Maximiliansau sowie Berg und Neuburg.

 

Bei den Arbeiten in einem Betrieb war es zu einem Unfall gekommen. Dadurch traten gefährliche Stoffe aus. Dabei wurden mehrere Personen verletzt und weitere auf dem Betriebsgelände vermisst. Der Ablauf der Übung wurde möglichst realistisch gestaltet: Nach der fiktiven Erstalarmierung trafen die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Berg als erstes an der Einsatzstelle ein. Vor Ort konnte nach einer raschen Lageerkundung die Suche nach den vermissten Personen begonnen werden. Zur selben Zeit wurde der Brandschutz im Gefahrenbereich sichergestellt. Die nächsten Kräfte vor Ort waren die Kameraden aus Neuburg am Rhein. Diese stellten – in Absprache mit der Einsatzleitung – den Sicherungstrupp und richteten eine Notdekontaminationsstelle (Notdekon) ein. Diese fungiert als Schleuse aus dem Gefahrenbereich heraus: Bevor Personen oder Güter diesen verlassen können, müssen diese hier gereinigt werden. Im Anschluss trafen unsere Einsatzkräfte aus dem Stadtgebiet Wörth am Rhein am Übungsobjekt ein. Unsere Aufgabe bestand darin, mit den gefährlichen Stoffen vor Ort umzugehen. Auslaufende Flüssigkeiten mussten aufgefangen und umgepumpt werden. Zu unserer eigenen Sicherheit wurden Gasmessungen durchgeführt, um eine Explosionsgefahr frühzeitig zu erkennen.

 

Im Anschluss an die Übung konnte in einer kurzen Nachbesprechung die gute Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Einheiten gelobt werden.

 

Wir möchten den Kameraden aus Berg für die tolle Planung der Übung und die anschließende Verpflegung hinterher danken.

20.05.2017 - Fortbildung der Bootsführer des Kreises Germersheim

Heute fand eine Fortbildung der Bootsführer unseres Landkreises statt. Durchgeführt wurde diese praktische Ausbildungseinheit auf dem Rhein. Teilnehmer waren die Feuerwehren der am Rhein liegenden Orte, das THW Germersheim sowie die DLRG Wörth.

 

In verschiedenen Übungsstationen wurden zahlreiche Einsatzszenarien geprobt. Doch dabei ging es nicht ausschließlich um das Führen eines (Feuerwehr-) Bootes. Zu absolvieren waren weiterhin verschiedene Rettungseinsätze von verunglückten Personen: So mussten beispielsweise Personen von einer Boje oder aus dem fließenden Strom gerettet werden. Zusätzlich wurden Tauchübungen vom Boot aus durchgeführt.

03.05.2017 - Resümee zu unserem Feuerwehrfest 2017

 

Aufgrund des Wetterberichts fand unser diesjähriges Feuerwehrfest "Feuerwehr und Umweltschutz" in diesem Jahr erneut nicht an der Wörther Grillhütte statt. Da jedoch auch unser Gerätehaus aufgrund des Umbaus nicht dafür geeignet war, ein Fest zu feiern, zog es uns in diesem Jahr in die Bienwaldhalle. Doch trotz des wechselhaften Wetters und einem ungewohnten Ort für das Feuerwehrfest war die Stimmung wie immer sehr gut.

 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren Gästen und allen Helfern und hoffen, Sie im nächsten Jahr wieder begrüßen zu dürfen!

29.04.2017 - Einladung zu Veranstaltung "Feuerwehr und Umweltschutz"

Wir, die Freiwillige Feuerwehr Wörth, laden Sie auch in diesem Jahr herzlichst zu unserer traditionellen Veranstaltung "Feuerwehr und Umweltschutz" ein. Beginn ist wieder um 9.30 Uhr.

 

Aufgrund des Wetterberichts für Montag, den 1. Mai, wird unser diesjähriges Feuerwehrfest nicht an der Grillhütte in Wörth stattfinden. Da der Umbau des Gerätehauses in der Ahornstraße jedoch noch nicht abgeschlossen ist, werden wir in diesem Jahr in die Bienwaldhalle ausweichen.

 

Hier können Sie schon vorab Ihren Weg zu uns suchen. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

07.04.2017 - Sonderausbildung Gefahrstoffe im April

Bei dieser Sonderausbildung führten wir eine praktische Einsatzübung mit unseren Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Berg durch. Angenommen wurde eine Lage mit mehreren undichten Fässern und einer Leckage an einem Lastwagen.

 

Zuerst wurden die Kameraden aus Berg an die Einsatzstelle gerufen. Nach einer kurzen Erkundung konnten bereits erste Maßnahmen eingeleitet werden: Mit Hilfe von Absperrmaterial wurde der Gefahrenbereich abgesichert, da an der Einsatzstelle der Austritt von gefährlichen Gütern festgestellt worden war. Da keine Menschen in Gefahr waren, wurden direkt danach unsere Einsatzkräfte aus dem Wörther Stadtgebiet nachgefordert. Wir unterstützten mit unserer speziellen Ausrüstung, die für solche Situation erforderlich ist. Simuliert wurde dabei der Einsatz von Schutzanzügen, um im Gefahrenbereich sicher und schnell den weiteren Austritt der vorhandenen Flüssigkeiten zu unterbinden. Zudem wurden weitere Recherchearbeiten durchgeführt, um die Gefahren der betroffenen Stoffe zu ermitteln.

01.04.2017 – Aprilscherz: Wiederherstellung der Fahrzeughalle

Die Stadt Wörth entschied unsere 1977 erbaute Fahrzeughalle zu erneuern. Es war vorgesehen, an gleicher Stelle eine neue, moderne Unterbringung für unsere Einsatzfahrzeuge zu errichten, das bestehende Gebäude aber möglichst ohne Schäden rückzubauen.

So hat unsere Fahrzeughalle bis 2016 ausgesehen.
So hat unsere Fahrzeughalle bis 2016 ausgesehen.

Notwendig wurde dieser Entschluss aufgrund zahlreicher Verschleißmerkmale, welche die intensive Nutzung der Fahrzeughalle in den letzten 39 Jahren hinterlassen hatte. Zudem wurden sowohl unser Fuhrpark als auch unsere sonstigen Ausrüstungsgegenstände ständig erweitert und modernisiert, sodass die Kapazität der bestehende Fahrzeughalle schon lange nicht mehr ausreichend war. Im Mai letzten Jahres begannen dann endlich die Modernisierungsmaßnahmen. Das Ziel, die vollständige Einsatzbereitschaft und Funktionalität unserer Feuerwehr langfristig zu erhalten, schien also gesichert. Zudem bietet ein zerstörungsfreier Abbau der Bestandshalle die Möglichkeit, diese an einem anderen Ort wieder zu errichten. Dadurch können die verwendeten Ressourcen erneut genutzt werden, was Kosten spart und die Umwelt schont. Und genau das wurde auch getan: Nach fast vier Jahrzehnten treuem Dienst wurde entschieden, das Stahlgerüst der Fahrzeughalle auf dem Gelände des Bauhofs wiederaufzubauen und für die dortigen Tätigkeiten zur Verfügung zu stellen.

 

So sieht die Baustelle in der Ahornstraße aktuell aus.
So sieht die Baustelle in der Ahornstraße aktuell aus.
Das Stahlgerüst der früheren Halle liegt am Bauhof bereit.
Das Stahlgerüst der früheren Halle liegt am Bauhof bereit.

Doch alle bisherigen Pläne werden nun widerrufen. In einer außerordentlichen Krisensitzung des Stadtrats wurde vor wenigen Stunden entschieden, den Umbau unseres Feuerwehrgerätehauses auf die kommenden Jahre zu verschieben. Grund dafür ist die spontane Zahlungsunfähigkeit des Trägers unserer Feuerwehr, die Verwaltung der Stadt Wörth am Rhein. Um dennoch die Handlungsfähigkeit der städtischen Behörden zu gewährleiten, muss eine augenblickliche Reduktion der Kosten durchgeführt werden. Konkret heißt dies, dass alle Baumaßnahmen an unserer neuen Fahrzeughalle mit sofortiger Wirkung eingestellt werden. Darüber hinaus soll in den nächsten Wochen und Monaten die ursprüngliche Version des Gerätehauses von 1977 wiederhergestellt werden. Der Neubau der Halle befindet sich momentan im Rohbau. Damit die bisherigen Ausgaben dafür nicht unnötig waren, sollen die bereits errichteten Mauern materialschonend abgebaut und an anderer Stelle wiederaufgebaut werden, um diese – trotz der derzeitigen finanziellen Situation – doch noch nutzen zu können. In der nächsten planmäßigen Sitzung des Stadtrats am 06. April soll über die weitere Verwendung abgestimmt werden. Favorisiert wird die Idee, das Material des Rohbaus auf dem Gelände des Bauhofs wiederaufzubauen und für die dortigen Tätigkeiten zur Verfügung zu stellen.

+++ UPDATE um 18 Uhr +++

Viele haben es schon bemerkt,

für alle Anderen gibt es den aktuellen

Stand der Dinge HIER nachzulesen.

 

Diese Computergrafik zeigt: So könnte unser Gerätehaus bald aussehen.
Diese Computergrafik zeigt: So könnte unser Gerätehaus bald aussehen.

23.02.2017 - Einsatz: Rheinalarm - Person im Wasser

Neuigkeiten zu unserem aktuellen Einsatz:

 

Kurz vor 8 Uhr wurde gemeldet, dass im Wasser nahe der Rheinbrücke eine Person gesehen wurde. Daraufhin wurde durch die Leitstellen Rheinalarm ausgelöst. Es wurden die Feuerwehren und Hilfsorganisationen in Rheinnähe alarmiert. weiter

05.02.2017 - Jahreshauptversammlung Berichtsjahr 2016

Am Samstag, 28. Januar, fand im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Wörth die Jahreshauptversammlung für das Geschäftsjahr 2016 statt. Wehrführer Werner Wöschler begrüßte die anwesenden Kameraden sowie Bürgermeister Dr. Dennis Nitsche, den ersten Beigeordneten Klaus Ritter, den Sachbearbeiter der Stadt Wörth für die Feuerwehr Torsten Schmuck sowie Wehrleiter Stefan Kuhn. Besonders freute ihn, dass auch sehr viele Mitglieder der kameradschaftlichen Vereinigung, die keinen aktiven Feuerwehrdienst mehr leisten, durch ihre Anwesenheit ihre Verbundenheit zum

Ausdruck brachten. In seinem Jahresbericht als Wehrführer berichtete er über den Dienstbetrieb, die Ereignisse und Entwicklungen in dem Berichtsjahr 2016. Mit insgesamt 180 Einsätzen erhöhte sich die Zahl gegenüber dem Vorjahr um 15 Prozent. Alle Einsätze konnten erfolgreich bewältigt werden. Insgesamt mussten für die Einsätze 1.872 Stunden aufgewendet werden. Dazu kamen 2.437 Stunden für die notwendige Ausbildung und die Übungen, zusammen also 4.309 Stunden. Dies ergibt pro Kalendertag ca. 12 Stunden, die von den Feuerwehrangehörigen ehrenamtlich zum Wohle der Allgemeinheit geleistet wurden. Erfreulich war, dass sechs Neuzugänge zu verzeichnen waren. Von den Neuzugängen kamen Leon Lauer, Julia Meyer, Nicolas Thees und Michelle Wulf aus der Jugendfeuerwehr, und als sogenannter Seiteneinsteiger kam Patrik Ball und Andre Knoblauch hinzu. Die Personalstärke belief sich damit im Berichtsjahr 2016 auf 54 aktive Feuerwehrangehörige.

v. l. : Michelle Pfirrmann, Franziska Fuhrmann, Ivonne Futschik, Nina Weber, Paul König, Philipp Niederer, Vincent Virgulto, Daniel Pfrengle, Marcel Wulf, Georg Eck, Vanessa Fried, Patrick Ball, Tim Weber, Niels Diesel, Martin Sulzer, Eugen Schmuck, Alois Sitter, Thomas Graf, 1. Beigeordneter Klaus Ritter, Ägidius Wilhelm, Wehrleiter Stefan Kuhn, Jürgen Weber, Bürgermeister Dr. Dennis Nitsche, Roland Kraus, Wehrführer Werner Wöschler, Lucas Offenbacher, Thomas Pfirrmann, Alexander Mieger

Befördert wurden zum Feuerwehrmann/-frau: Niels Diesel, Vanessa Fried,
Franziska Fuhrmann und Michelle Pfirrmann. Zum Oberfeuerwehrmann Philipp Deininger, Ivonne Futschik, Vincent Virgulto, Patrik Ball und Tim Weber. Zur Hauptfeuerwehrfrau NinaWeber. Zum Oberlöschmeister Philipp Niederer und zum Brandmeister Paul König und Eric Stöffler. Ernannt wurden zum Gruppenführer Paul König und Eric Stöffler. Zum Feuerwehrdienst verpflichtet wurden Patrik Ball, Leon Lauer, Julia Meyer, Nicolas Thees und Michelle Wulf. Für langjährige Feuerwehrtätigkeit wurden geehrt: Lucas Offenbacher, Tim Weber und Marcel Wulf, für 10 Jahre, Daniel Pfrengle und Martin Sulzer für 15 Jahre, Alexander Mieger und Werner Wöschler für 25 Jahre, Thomas Pfirrmann und Jürgen Weber für 40 Jahre, Georg Eck und Stefan Kuhn für 45 Jahre, Werner Weber für 50 Jahre, Eugen Schmuck und Alois Sitter für 60 Jahre sowie Ägidius Wilhelm für 65 Jahre. Bei den Neuwahlen des Verwaltungsrates wurde Torsten Benneter als Kassier und Thomas Graf als Schriftführer bestätigt. Als Beisitzer wurden Kai Guldenschuh, Roland Kraus, Paul König, Philipp Niederer, Lucas Offenbacher und Martin Sulzer sowie als Kassenprüfer Günter Vogel und Jürgen Weber gewählt.

27.01.2017 - Übung Eisrettung

Heute waren wir im Badepark Wörth zu Gast.
Heute waren wir im Badepark Wörth zu Gast.

An diesem Ausbildungsabend waren wir im Badepark Wörth zu Gast. Aufgrund der kalten Temperaturen der letzten Wochen war das Eis auf den Schwimmbecken dick genug, um darauf eine Eisrettungsübung durchzuführen.

 

Wenn uns im Winter das Stichwort "Person im Eis eingebrochen" in einen Einsatz schickt, so zählt jede Sekunde. Es bleibt nicht viel Zeit, um den Verunglückten aus seiner misslichen Lage zu befreien. Aus diesem Grund muss das Vorgehen für ein solches Szenario bekannt und genau einstudiert sein. Da das Eis in den letzten Tagen dick genug wurde, war es uns an diesem Abend möglich, diese Übung wieder praktisch auf dem Eis durchzuführen. Dabei konnten wir wieder eine Vielzahl an Techniken ausprobieren. Doch bevor ein Feuerwehrangehöriger die Eisfläche betreten kann, sind wichtige Maßnahmen zur Selbstsicherung erforderlich: Neben der persönlichen Ausrüstung wie dem Tragen einer Rettungsweste oder im optimalen Fall eines Wasserrettungsanzugs müssen zudem Einsatzkraft und Material mittels Leinen gesichert werden. Auf dem Eis muss möglichst im Liegen gearbeitet werden, um das Gewicht großflächig zu verteilen. Unterstützen können hier Teile einer Steckleiter, wie wir sie auf den Hilfeleistungslöschgruppen-fahrzeugen (HLF) haben. Da die Eisfläche sehr glatt und rutschig ist, können Eispickel bei der Fortbewegung helfen. Wenn die verunfallte Person erreicht ist, so muss diese so schonend wie möglich aus dem Wasser befreit, auf das Eis gelegt und ebenso schonend an das sichere Ufer gebracht werden. Dort kann der Rettungsdienst die weiteren Schritte zur Rettung übernehmen.

 

Wir bedanken uns bei den Verantwortlichen, die uns diese Übung ermöglicht haben!

01.01.2017 - Neujahrsgruß 2017

Wir wünschen Ihnen ein frohes und gesegnetes Jahr 2017.

- Ihre Freiwillige Feuerwehr Wörth am Rhein

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