Aktuelles

Der aktuelle Fortschritt des Umbaus unseres Feuerwehrgerätehauses ist hier zu finden.


25.11. und 26.11.2016 - Übung Einsatzleitung der Gemeinde (ELGem)

Symbolbild: Lagekarte
Symbolbild: Lagekarte

An diesem Freitag und Samstag fand wieder die diesjährige Übung für die Einsatzleitung der Gemeinde (ELGem) statt.

 

Bei dieser Übung wurden der Aufbau und der Betrieb einer Lagekarte im Bezug auf den Einsatz einer Führungsstaffel geprobt. Dafür wurden mehrere Übungsgruppen gebildet, die anhand von fiktiven Lagemeldungen jeweils eine solche Lagekarte erstellen sollten.

 

Das Übungsszenario war ein Waldbrand im Stadtgebiet, welcher im Laufe der Zeit zu vielen Problemen führte. Die Anfertigung eines Lageplans ist dabei eine Möglichkeit, um bei der Dokumentation einer komplexen Einsatzlage den Überblick bewahren zu können. Dadurch ist es ebenfalls möglich, die Öffentlichkeit und neu hinzukommende Einsatzkräfte auf den jeweiligen Stand der vorliegenden Lage zu bringen.

 

Dabei gilt unser Dank dem Kameraden Andreas Schicktanz aus Büchelberg, der die Übung geplant und durchgeführt hat.

21.11.2016 - Einsatzübung zur Technische Hilfe

Die Übung fand auf dem Betriebsgelände der Kran und Transport Schuch GmbH in Wörth statt.
Die Übung fand auf dem Betriebsgelände der Kran und Transport Schuch GmbH in Wörth statt.

An diesem Montag fand wieder eine Einsatzübung zum Themenblock Technische Hilfe statt. Dieses Mal konnte diese auf einem Betriebsgelände durchgeführt werden. Unterstützt wurden wir bei der Übung durch geschultes Personal des Rettungsdienstes.

 

Das Übungsszenario beinhaltete einen PKW, in dem sich Personen befanden. Besonders war dabei jedoch, dass das Fahrzeug nicht in einen "üblichen" Verkehrsunfall verwickelt war. Es handelte sich vielmehr um die Simulation eines Zwischenfalls einer nicht alltäglichen Art: Aufgrund eines technischen Defekts stürzte ein 10,5 Tonnen schweres Gegengewicht eines Lastenkrans auf die Motorhaube des PKW. Aufgabe der angerückten Kräfte war es nun also, die schwere Last des Gewichts leicht anzuheben und gegen ein ungewolltes Wegrutschen zu sichern. Anschließend konnte eine Zugangsöffnung für die patientengerechte Erstversorgung durch den Rettungsdienst geschaffen werden. Um die Verletzten aus dem Fahrzeugwrack zu befreien, musste unser schweres Rettungsgeräte verwendet werden: Da die Rettungsschere eine geeignete Öffnung zum Ansetzen der Klingen benötigt, wurde zu Beginn eine entsprechende Lücke in der Karosserie durch das Verformen der Fahrertür mit Hilfe des hydraulischen Spreizers geschaffen. Nachdem die "Patienten" in Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst gerettet werden konnten, wurde ein gemeinsames Abschlussgespräch durchgeführt. Hier wurde bspw. die hervorragende Kommunikation zwischen den Einsatzkräften unserer Einheit und den Teilnehmern des Rettungsdienstes gelobt.

 

Wir bedanken uns bei der Kran und Transport Schuch GmbH für die Möglichkeit, unsere Übung auf ihrem Betriebsgelände in Wörth durchführen zu können. Weiterhin bedanken wir uns bei Abschleppdienst, Autoverwertung und Schrott/-metall Handel Lenhard, die uns das Übungsfahrzeug schnell und unkompliziert zur Verfügung gestellt haben. Ebenfalls gilt unser Dank den Kameraden vom Rettungsdienst, die uns in Ihrer Freizeit bei unserer Übung tatkräftig unterstützt haben.

15.11.2016 - Ehrung unseres Wehrleiters

Heute wurde unser Wehrleiter und Kamerad Stefan Kuhn für seine 45-jährige Tätigkeit im Feuerwehrwesen ausgezeichnet. Er erhielt durch unseren Landrat Dr. Fritz Brechtel das goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen mit goldfarbener Umrandung und Eichenlaubkranz. Seine Ehefrau Simone Kuhn bekam zudem einen Blumenstrauß überreicht. Auch hier gilt es Danke zu sagen, da nur durch den nötigen Rückhalt der eigenen Familie ein so langes Engagement im Feuerwehrwesen möglich ist.

 

Lieber Stefan, auch wir danken dir für diese 45 Jahre im Zeichen der Feuerwehren der Stadt Wörth am Rhein.

05.11.2016 - 2. Kaiserslauterer Gefahrstofftag

Symbolbild: Gefahrstoffeinsatz
Symbolbild: Gefahrstoffeinsatz

An diesem Samstag nahmen zwei unserer Kameraden am 2. Kaiserslauterer Gefahrstofftag an der Technischen Universität Kaiserslautern teil. Schwerpunkt des diesjährigen Seminars waren biologische Risiken und eine dafür geeignete Gefahrenabwehr.

 

Den Anfang machte Dr. Heinz-Ulrich Koch von der Kreisverwaltung Südwestpfalz. In seinem Vortrag über die Infektion- und Pandemieplanung beschrieb er grundlegende Eigenschaften und Gefahren von Viren und Bakterien und erläuterte wie man sich vor Krankheiten schützen kann. Zur effektiven Gefahrenabwehr im biologischen Bereich ist neben dem notwendigen Fachwissen auch eine detaillierte Vorausplanung für den Ernstfall unerlässlich. In einem weiteren Vortrag über das richtige Verhalten beim Vorhandensein lebensbedrohender Infektionskrankheiten erläuterte Dr. Koch weiterhin den richtigen Umgang mit Patienten und infektiösem Material. Eine große Rolle spielt dabei natürlich die Verwendung einer geeigneten Schutzausrüstung. Ebenfalls referierte Manuela Liebetanz von der Feuerwehr Bad Kreuznach. In ihrem Vortrag drehte sich alles um den Strahlenschutz im Feuerwehrwesen. Neben den Grundsätzen eines Einsatzes mit radioaktivem Material beschäftigte sich diese Unterrichtseinheit auch mit der fachgerechten Ausbildung zum Thema Strahlenschutz im Übungsalltag der Freiwilligen Feuerwehren. Den Abschluss machte Nahid Derakshani vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) mit einer Präsentation über das Thema der biologischen Probeentnahme. Erläutert wurden hier neben Zuständigkeiten der einzelnen Behörden auch das korrekte und sichere Arbeiten beim Entnehmen und Vorbereiten von Proben zur weiteren Untersuchung in einem geeigneten Labor.

 

Wir bedanken uns bei den Organisatoren und Rednern für einen lehrreichen und sehr interessanten Tag.

03.11.2016 - Vortrag: "Es brennt - und dann?"

An der heutigen Übung erhielten wir von Herrn Harald Zeller, Erster Kriminalhauptkommissar a.D. (EKHK a. D.), einen Einblick in die Tätigkeiten der Kriminalpolizei an einer Feuerwehreinsatzstelle. Ziel war es, uns den Einsatzort durch die Brille einer anderen Organisation sehen zu lassen, uns so für den Ernstfall zu sensibilisieren und die Zusammenarbeit der Organisationen zu optimieren.

 

Nachdem die Feuerwehr ihre Löscharbeiten an einer Einsatzstelle beendet hat, wird die Einsatzstelle der Kriminalpolizei übergeben. Diese ermittelt an der Einsatzstelle und sammelt dort nach Hinweisen, welche auf die Ursache bspw. eines Brandes Rückschlüsse ziehen lassen. Dabei arbeiten sich die Ermittler von außen nach innen vor und dokumentieren ihre Ergebnisse zur Beweissicherung. Anhand von Beispielen wurde das Vorgehen zudem exemplarisch dargestellt. Außerdem wurde dargelegt, dass eine Ursache nicht unbedingt sofort ersichtlich sein muss: ein sorgfältiges und geordnetes Vorgehen unter Berücksichtigung der Faktenlage ist zwingend notwendig, und selbst kleinste Hinweise können ausschlaggebend zur Aufklärung des Falles sein.

 

Um die Arbeit der Kriminalpolizei nicht zu behindern bzw. deren Arbeit zu unterstützen, wurden uns einsatztaktische Hinweise zur Hand gegeben. Indem wir an der Einsatzstelle nur die nötigsten Maßnahmen zur Erledigung unseres Einsatzes vornehmen, können den Ermittlern kleinste, aber dennoch äußerst wichtige Hinweise gesichert werden, um somit die Aufklärung nicht zu behindern bzw. sie darin zu unterstützen. Hilfreich seien speziell auch Bild- und Tonmaterial, welches wir für unsere eigene Einsatzdokumentation aufnehmen – sofern zeitlich und personaltechnisch machbar.

 

Im Vordergrund steht vor allem aber eine klare, erfolgreiche und insbesondere eine konstruktive Kommunikation zwischen Polizei und Feuerwehr. Nur wenn das Vorgehen beider Organisationen miteinander abgestimmt wird, können alle Beteiligten profitieren und effektiver gestaltet werden.

 

Die über 70 Teilnehmer aus allen vier Ortsteilen des Stadtgebiets konnte einige neue Informationen aus der Veranstaltung mitnehmen.

 

An dieser Stelle möchten wir uns, die Feuerwehr Wörth am Rhein, in aller Form bei Herrn Harald Zeller für einen aufschlussreichen und informativen Abend bedanken!

04.10.2016 - Jahresübung des Gefahrstoffzugs des Landkreises Germersheim

Unsere Sonderausbildung Gefahrstoffe war in diesem Monat wieder einmal auch gleichzeitig die jährliche Übung des Gefahrstoffzugs des Landkreises Germersheim. Mit dieser regelmäßigen Großübung werden Jahr für Jahr verschiedene Übungsszenarien geprobt, um im Ernstfall auf Schadenslagen atomarer, biologischer und chemischer Art vorbereitet zu sein. In diesem Jahr übernahmen wir in Wörth die Organisation der Übung.

 

Das Szenario der Übung war ein Verkehrsunfall mit mehreren Teilnehmern: Ein Lastwagen, ein Kleintransporter und ein kleiner PKW. Um den Übungsablauf möglichst realistisch zu gestalten, wurden die einzelnen Teileinheiten des Gefahrstoffzugs nacheinander zur Übung abgerufen, beginnend mit den Einsatzkräften aus dem Stadtgebiet Wörth. So starteten die Übungsteilnehmer mit etwas zeitlicher Verzögerung vom Treffpunkt am Feuerwehrgerätehaus in Wörth und erreichten somit zu unterschiedlichen Zeiten die Einsatzstelle. Dort angekommen, wurden die für einen Einsatz mit gefährlichen Stoffen nötigen Maßnahmen getroffen. Dazu gehören beispielsweise das Festlegen eines Gefahrenbereichs, das Ausrüsten mit geeigneter Schutzkleidung und das Verwenden von Nachschlagewerken, um weitere Informationen über die vorliegenden Gefahrstoffe und deren Eigenschaften herauszufinden. Die anschließenden Aktionen innerhalb des Gefahrenbereichs lassen sich dabei immer in folgender Reihenfolge beschreiben: Die Rettung von Menschenleben ist die wichtigste Aufgabe in einem Feuerwehreinsatz. Darum mussten die gefährdeten Zivilpersonen so schnell wie möglich aus dem Gefahrenbereich gerettet werden. Anschließend ist es möglich, auslaufende Stoffe zu sichern, Behälter abzudichten und Flüssigkeiten umzupumpen. Dadurch kann eine weitere Ausbreitung verhindert werden.

01.10.2016 - Jahresübung der Feuerwehren der Stadt Wörth am Rhein

In diesem Jahr fand unsere Gemeinschaftsübung der Feuerwehren der Stadt Wörth am Rhein in Büchelberg statt. Unterstützt wurden wir dabei neben den vier Ortsfeuerwehren des Stadtgebiets auch vom Rettungsdienst, der mit einem RTW vor Ort war.

 

Die zahlreichen Besucher konnten zwei unterschiedliche Szenarien beoachten: Zum einen war ein Brand in der Grundschule Büchelberg ausgebrochen, zum anderen ereignete sich nicht weit davon entfernt ein Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen. So galt es nun also, die insgesamt 40 teilnehmenden Kräfte auf beide Situationen einzuteilen. Wir übernahmen gemeinsam mit unseren Kameraden aus Schaidt die Rettung der vemissten Menschen aus den Räumlichkeiten der Schule. Die Einheiten aus Maximiliansau und Büchelberg kümmerten sich um die Verletzten beim Verkehrsunfall.

 

Wir bedanken uns bei unseren Kameraden aus Büchelberg, die diese Übung organisiert haben.

18.09.2016 - Eine Dampflok fasst Wasser im Bahnhof Wörth

An diesem Wochenende kümmerten wir uns um eine besondere Aufgabe: Eine historische Dampflokomotive machte einen Zwischenstopp im Wörther Bahnhof und musste vor ihrer Weiterfahrt mit Wasser betankt werden. Diesen Vorgang übernahmen wir.

Viele interessierte Zuschauer beobachteten das Relikt vergangener Zeiten bei seinem Halt im Bahnhof Wörth
Viele interessierte Zuschauer beobachteten das Relikt vergangener Zeiten bei seinem Halt im Bahnhof Wörth

Die Lokomotive 58 311 der Ulmer Eisenbahnfreunde

fuhr von Karlsruhe aus auf Gleis 1 in den Wörther Bahnhof ein. Sie fasste bei uns etwa 10m³ Wasser, um für ihre Rückfahrt und anschließende Rundfahrt in der Region um Karlsruhe ausreichend Reserven dabei zu haben. Um die Weiterfahrt nicht zu gefährden, war eine pünktliche Wasserversorgung notwendig. Die benötigten Schläuche wurden also schon frühzeitig vor dem Eintreffen des historischen Zuges verlegt. Nachdem die im Jahr 1921 erbaute Dampflok betankt war, wurde sie von den Waggons abgekuppelt, wodurch sie nebenan auf Gleis 2 an das andere Ende des Zuges rangieren konnte, um diesen rückwärts wieder über die Rheinbrücke auf die badische Flussseite zu ziehen. Das tat sie dann auch, als das Signal die Weiterfahrt ermöglichte.

 

Im Folgenden haben wir ein paar Bilder der Aktion für Sie zusammengestellt:

17.09.2016 - Übung: "Gefahrstoff- und CO²-Austritt, Personen vermisst…"

…lautete unsere Meldung der diesjährigen Inspektionsübung einer örtlichen Werkfeuerwehr. Nach Auflage durch die Aufsichtsbehörde muss die Werkfeuerwehr einmal im Jahr solch eine Übung mit Beteiligung der Feuerwehr Wörth durchführen.

 

Angenommen wurde folgende Lage: In einem Gefahrgutlager ist es zu einem Stoffaustritt aus einem 1000l Transportbehälter gekommen, wodurch die CO² Löschanlage ausgelöst wurde und mehrere Arbeiter vermisst wurden.

 

Die Werkfeuerwehr führte eine Erkundung durch und leitete die Menschenrettung ein. Aufgrund der Lageerkundung wurde umgehend die Feuerwehr Wörth zur Unterstützung nachalarmiert. Bei unserem Eintreffen wurden wir durch den Einsatzleiter der Werkfeuerwehr in die Lage eingewiesen. Die Menschenrettung war bereits erfolgt, sodass wir den Auftrag erhielten den beschädigten Behälter zu sichern und eine Dekontaminationsstelle aufzubauen. Im weiteren Verlauf wurde durch uns der Gefahrstoff in Auffangbehälter umgepumpt, sowie an mehreren Stellen Messungen durchgeführt.

 

Ziel der diesjährigen Übung war die Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren zu erweitern und zu vertiefen, sowie die Überprüfung der Gefahrenabwehrplanung der Werkfeuerwehr. Dass alle Ziele erfüllt wurden, konnte durch den anwesenden Kreisfeuerwehrinspektor Mike Schönlaub bestätigt werden.

 

Nach erfolgreicher Übung, wurden wir noch zu einem gemeinsamen Snack eingeladen, an dem die Möglichkeit bestand, sich gegenseitig kennen zu lernen und Erfahrungen auszutauschen.

 

An dieser Stelle vielen Dank an die Werkfeuerwehr.

14.09.2016 - Sonderausbildung Absturzsicherung

Archivfoto: Gerätesatz Absturzsicherung
Archivfoto: Gerätesatz Absturzsicherung

Bei der heutigen Sonderausbildung Absturzsicherung der Feuerwehren der Stadt Wörth am Rhein beschäftigten wir uns mit den Grundlagen der seilgebundenen Rettung.

 

Bevor der praktische Vorstieg in die Tat umgesetzt wurde, wurden die Möglichkeiten und Grenzen der Rettung mit der statischen Feuerwehrleine und des dynamischen Kernmantel-Dynamikseils in einem Gruppengespräch diskutiert. Das dynamische Seil ermöglicht es uns, Rettungen auch in absturzgefährdeten Bereichen vorzunehmen, da eine vorsteigende Einsatzkraft durch die auftretende Seildehnung beim Sturz vor schweren Verletzungen geschützt ist. Bei der normalen Feuerwehrleine wäre dies nicht möglich, da diese den Sturz nicht abfedern kann.

 

Nachdem die Teilnehmer der Ausbildung in das Übungsobjekt an der Rheinbrücke zwischen Wörth und Karlsruhe eingewiesen worden waren, konnte der praktische Teil beginnen: In mehreren Vorstiegen konnte jeder Teilnehmer die Position des Vorsteiger sowie die Aufgaben der beiden Sicherungsmänner wieder einmal selbst trainieren und dabei neue Techniken der Selbstsicherung ausprobieren.

02.09.2016 - Heißausbildung am Brandcontainer

Um als Atemschutzgeräteträger auf einen intensiven Brandeinsatz vorbereitet zu sein, bietet es sich an, zusätzlich zu den regelmäßigen Ausbildungen auch an einer Heißausbildung teilzunehmen. Heute nahmen wieder einige unserer Kameraden an einer solchen Ausbildung bei einer Werkfeuerwehr teil.

 

An einer entsprechenden Übungsanlage können praktische Inhalte wie das gezielte Einsetzen eines Strahlrohrs, das richtige Verhalten beim Bekämpfen von Feuer sowie allgemeine taktische Manöver im Innenangriff geschult werden. Zu Beginn muss ein kleiner Aufenthaltsraum nach vermissten Personen und eventuellen Gefahren abgesucht werden. Anschließend gilt es, in den Brandraum vorzudringen und den Brand kontrolliert zu bekämpfen. Dabei wird auch ein Flashover simuliert, um die Einsatzkräfte ebenfalls auf dieses spezielle Brandphänomen vorzubereiten.

 

Nach dem praktischen Innenangriff folgte bei der heutigen Ausbildung das Kontrollieren einer Gasflamme aus einer abgerissenen Rohrleitung. Dabei geht ein Trupp unter Atemschutz mit einem geeigneten Löschwasserkegel langsam zur nächstgelegenen Absperrvorrichtung, um dem Brand durch das Verschwinden des Brennstoffs zu bekämpfen. Dabei ist es wichtig, dass die Kameraden sich in ihrem Handeln absprechen, um den Schieber sicher und schnell schließen zu können.

24.08.2016 - Übung: Brandeinsatz in Büchelberg

An diesem Übungsabend trafen wir uns mit unseren Kameraden aus Büchelberg, um eine gemeinsame Übung zum Thema Brandbekämpfung durchzuführen.

 

Bei sommerlichen Temperaturen bezogen die teilnehmenden Kameraden am Feuerwehrhaus in Büchelberg Stellung. Als der fiktive Alarm aus unserer Feuerwehreinsatzzentrale (FEZ) die Einsatzkräfte erreichte, wurde in realistischer Reihenfolge das Übungsobjekt, die Mehrzweckhalle in Büchelberg, angefahren. Somit war die Aufgabe der ersten eintreffenden Kameraden das Sondieren der Lage und das zeitnahe Nachfordern unserer Drehleiter. Im weiteren Verlauf der Übung wurden u. a. eine Wasserversorgung über lange Wegstrecken, die eigentliche Brandbekämpfung und weitere Sicherungsmaßnahmen durchgeführt. Aus Wörth waren weiterhin unsere beiden Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuge sowie unser Einsatzleitwagen 1 zur Unterstützung vor Ort.

 

Wir bedanken uns bei unseren Kameraden aus Büchelberg für die Organisation dieser gemeinschaftlichen Übung.

29.07. - 31.07.2016 - Jugendfeuerwehr bei Zeltlager in Altlußheim

Auch in diesem Jahr war unsere Jugend wieder beim diesjährigen Zeltlager der Jugendfeuerwehr Altlußheim dabei. Bei der insgesamt schon 45. Auflage waren in diesem Jahr 356 Teilnehmer aus 21 Feuerwehren dabei. Als zusätzliche Verstärkung hatten wir unsere Kameraden aus Maximiliansau dabei.

 

Traditionell begann das Zeltlager für uns freitags mit dem Aufbau der Zelte. Anschließend konnten wir das angenehme Wetter beim gemeinsamen Mittagsessen in gemütlicher Atmosphäre genießen. Am Abend wurde das Zeltlager dann offiziell durch die Verantwortlichen vor Ort eröffnet. Kurz nach 21:15 Uhr startete mit der alljährlichen Nachtwanderung auch schon das vielfältige Spaß- und Spielprogramm. Im Anschluss konnte der Rest des Tages gemütlich am Zelt bzw. am großen Lagerfeuer entspannt zu Ende gebracht werden. Der Samstag bot mit weiteren Spielen ein abwechslungsreiches und spaßiges Erlebnis für die Jugendlichen der vielen teilnehmenden Jugendfeuerwehren. Hier bot sich für uns auch die Möglichkeit, eine Erfrischung an einem Baggersee zu suchen. Das Zeltlager endete wie gewohnt am Sonntag mit den Siegerehrungen der Wettkämpfen und ein paar abschließenden Worten zu einem wieder einmal gelungenen Wochenende.

 

Auch in diesem Jahr möchten wir uns ganz herzlich bei unseren Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Altlußheim für das tolle Wochenende und die großartige Gastfreundschaft bedanken!

05.07.2016 - Sonderausbildung Gefahrstoffe in Kandel

Auch unser GW-Mess war wieder dabei.
Auch unser GW-Mess war wieder dabei.

Unsere heutige Sonderausbildung war Bestandteil einer Großübung der Feuerwehren der Verbandsgemeinde Kandel, welche am Feuerwehrgerätehaus in Kandel durchgeführt wurde.

 

Angenommen wurde ein Szenario, bei dem ein Kleinlaster verunglückt sei. Dabei wurden mehrere Menschen verletzt und befanden sich bewusstlos zwischen ausgetretenen ansteckungsgefährlichen Stoffen. Die wichtigste Aufgabe war es zunächst einmal, die betroffenen Personen aus der Gefahrenlage zu retten. Dabei mussten die vorrückenden Kräfte besonders auch auf ihre eigene Sicherheit achten: Neben gebrauchten Injektionsspritzen und kontaminierten Stofftüchern musste auch die Gefahr einer Ansteckung von eventuellen Krankheitserregern verhindert werden. Darum war es nötig, die Menschenrettung unter Atemschutz durchzuführen. Im Anschluss musste die Besatzung unseres Gerätewagen Messtechnik (GW-Mess) die kontaminierten Gegenstände bergen, die im und um das verunglückte Fahrzeug herum verstreut waren. Dies wurde mit einem speziellen Schutzanzug, der sogenannten Körperschutz Form 2 (auch als "leichter CSA” bekannt), durchgeführt.

 

Nachdem die Arbeit in einem Bereich mit gefährlichen Stoffen beendet ist, ist es wichtig den jeweiligen Trupp zu säubern, um die eingesetzten Kräfte sicher aus dem Schutzanzug zu befreien. Notwendig ist hier eine spezielle Säuberung, die Dekontamination, die von den Kameraden aus Kandel durchgeführt wurde. Da es sich bei diesem Übungsszenario um einen vermeintlich ansteckenden Gefahrstoff handelte, musste das eingesetzte Personal dabei nicht nur gereinigt, sondern auch gründlich desinfiziert werden, ehe es möglich war, die Schutzausrüstung wieder abzulegen.

 

Mit Hilfe solcher gemeinsamen Ausbildungen ist es möglich, das Zusammenspiel mit Kameraden aus anderen Freiwilligen Feuerwehren für den Ernstfall zu trainieren. Aufgrund des reibungslosen Wirkens untereinander kann diese Ausbildungsidee als Erfolg verbucht werden. Wir bedanken uns bei den Feuerwehren der VG Kandel, die diese Übung organisiert, durchgeführt und uns dazu eingeladen haben.

01.07.2016 - Unterstützung beim Schulfest der Grundschule Dammschule

An diesem sonnigen Freitagnachmittag fand an der Dammschule in Wörth ein Schulfest statt. Dabei gab es für die Kinder die Möglichkeit sich bei verschiedenen Stationen an den angebotenen Spiel- und Spaßangeboten zu beteiligen. Auch wir waren mit fünf Kameraden und unserem HLF 20/16 vor Ort und betreuten unsere eigene Station: Mit einem Strahlrohr konnte jeder einmal selbst Feuerwehrmann spielen und auf eine Holzwand einen Löschangriff starten.

19.06.2016 - Abschluss der Dammwache

Nachdem vorgestern eine Dammwache zur Überwachung des Rheinpegels Maxau und Kontrolle der Deiche im Stadtgebiet eingerichtet worden war, konnte diese heute um Punkt 12 Uhr beendet werden. Seit dem Pegelhöchststand von 8,17m am gestrigen Mittag war ein stetiger Abfall der Rheintiefe am Messpunkt in Maxau festzustellen. Aufgrund eines reibungs- und problemlosen Ablaufs der letzten Tage war es nun möglich, bei einem weiterhin fallenden Pegelstand unsere Bereitschaft in den Gerätehäusern aufzulösen. Weitere Informationen haben wir hier für Sie zusammengestellt: Dammwache 17. bis 19. Juni 2016

17.06.2016 - Rheinhochwasser erfordert Dammwache

Aufgrund der in den letzten Tagen immer wieder ansteigenden Pegelstände des Rheins wird an diesem Abend ab 20 Uhr eine durchgängige Dammwache von uns gestellt werden, die die Rheindeiche regelmäßig auf Schwachstellen kontrolliert. Diese wird entlang des gesamten Rheinabschnitts im Stadtgebiet stattfinden. Ebenfalls werden sowohl unser Gerätehaus als auch das unserer Kameraden aus Maximiliansau besetzt sein.

 

Wir möchten an dieser Stelle ausdrücklich darauf hinweisen, dass es sich hierbei um eine reine Vorsichtsmaßnahme handelt. Dadurch soll sichergestellt werden, dass eventuelle Beschädigungen der Deiche am Rhein frühzeitig erkannt werden.

08.06.2016 - Übung Absturzsicherung in Maximiliansau

An diesem Übungsabend beschäftigten sich die Teilnehmer der Absturzsicherung (TH AbstuSi) aus dem Stadtgebiet mit den Grundlagen der Sicherung und dem praktischen Üben eines vertikalen Vorstiegs an einem Gerüst in Maximiliansau. Unter den insgesamt 12 Teilnehmern der Übung waren auch Neulinge im Bereich der Absturzsicherung vertreten. Dadurch stand der Fokus nicht nur auf der Wiederholung und des Vertiefens dieses absichernden Ausbildungsthemas, sondern auch die Einführung der Neulinge in die Grundzüge der Sicherungsmaßnahmen.

 

Die essentiellen Grundlagen der Sicherung, welche den gezielten Umgang mit der Ausrüstung beinhalten, wurden auf sicherem Grund besprochen und aktiv geübt. Anschließend ging es zum vertikalen Vorstieg auf das Gerüst. Dabei ist es nicht nur wichtig, die Tätigkeit anstandslos zu beherrschen, sondern ebenfalls mit einer entsprechend geschulten Kommunikation die anderen Kameraden aus dem eigenen Trupp immer vorzeitig über alle Aktionen zu informieren. Denn wie immer sind eine regelmäßige Ausbildung und eine geordnete Kommunikation der Schlüssel zum Erfolg, wenn es dann im Einsatzfall ernst wird.

27.05.2016 - Neue Informationsseite über den Baufortschritt

Wir berichten ab sofort über die Umbaumaßnahmen an unserem Feuerwehrgerätehaus in der Ahornstraße in Wörth auf der folgenden Seite: Umbau 2016/17

 

Dort können Sie sich immer mit Hilfe aktueller Bilder und Hintergrundinformationen einen Eindruck der aktuellen Lage verschaffen.

02.05.2016 - Resümee zu unserem diesjährigen Feuerwehrfest

Wie zuvor angekündigt, fand unser traditionelles Feuerwehrfest "Feuerwehr und Umweltschutz" aufgrund der zuvor unklaren Wetterbedingungen in unserem Gerätehaus in Wörth statt.

 

Es freut uns sehr, dass wir so viele Besucher begrüßen durften. Da letztendlich das Wetter doch die meiste Zeit gut mitspielte, konnten wir die Sitzgelegenheiten auch nach draußen großflächig erweitern.

 

An dieser Stelle möchten wir uns auch in diesem Jahr wieder ganz herzlich bei allen Gästen und Helfern bedanken, die dieses Fest erst ermöglicht haben. Wir hoffen, Sie bald wieder in unserem Hause als Gäste begrüßen zu dürfen.

30.04.16 – Einladung zur Veranstaltung "Feuerwehr und Umweltschutz"

Wir, die Freiwillige Feuerwehr Wörth, laden Sie auch in diesem Jahr herzlichst zu unserer traditionellen Veranstaltung "Feuerwehr und Umweltschutz" ein. Beginn ist wie gewohnt um 9.30 Uhr.

 

Aufgrund des zu erwarteten Wetters in der Nacht auf den 01. Mai und den unklaren Bedingungen am Sonntag wird unser diesjähriges Feuerwehrfest "Feuerwehr und Umweltschutz" in unserem Feuerwehrgerätehaus in der Ahornstraße in Wörth stattfinden.

 

Hier können Sie schon vorab Ihren Weg zu uns suchen. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

23.04.2016 – Stadtbahnunterweisung in Karlsruhe

Am heutigen Samstag fand wieder unsere jährliche Stadtbahnunterweisung bei den Verkehrsbetrieben Karlsruhe (VBK) statt.

 

Gemeinsam mit den Kameraden aus Maximiliansau und der Verbandsgemeinde Jockgrim besuchten wir die alljährliche Unterweisung bei den VBK, um im Falle eines S-Bahnunfalls schnell und sicher handeln zu können. Neben dem Außerbetriebsetzen des Stromabnehmers wurde auch das Öffnen der Türen thematisiert, sodass alle Passagiere im Bedarfsfall sicher den Triebwagen verlassen können. Außerdem wurde in der Praxis auch das Anheben einzelner Achsen geübt, sodass ein Verunfallter schnell und vor allem schonend aus seiner Lage befreit werden kann. Schwerpunkte hierbei waren das gleichmäßige Anheben, das gleichmäßige Ablassen sowie das sichere Unterbauen, um ein Abrutschen zu verhindern. Da seit einigen Jahren auch neue Modelle der Stadtbahnen unterwegs sind, ist es für uns wichtig an beiden Fahrzeugtypen zu trainieren.

05.04.2016 - Sonderausbildung Gefahrstoffe

Die heutige Sonderausbildung Gefahrstoffe fand zum ersten Mal in Büchelberg statt. Dort führten wir eine Einsatzübung unter der Leitung unserer Büchelberger Kameraden durch.

 

Angenommen wurde ein Unfall an der dortigen Kläranlage, bei dem unbekannte Flüssigkeiten austraten. Die Aufgabe war es, in Gefahr geratene Personen zu finden und schnellstmöglich zu retten. Danach konnten die Gefahrstoffe identifiziert und weitere Maßnahmen durchgeführt werden: Um eine weitere Ausbreitung der flüssigen Stoffe zu vermeiden, wurden Auffangbehälter und Materialien zum Abdichten der Leckagen verwendet. Nun war es möglich, die ausgetretenen Stoffe umzupumpen.

 

Wir bedanken uns bei unseren Kameraden aus Büchelberg, die die Organisation der Übung übernahmen.

29.03.2016 - Übung: Grundlagen der Brandbekämpfung

Ein Wasserwerfer ist hilfreich, um größere Brände unter Kontrolle zu bringen
Ein Wasserwerfer ist hilfreich, um größere Brände unter Kontrolle zu bringen

Da wir - neben unseren Spezialtätigkeiten - auch die für uns namensgebenden Abwehrmaßnahmen gegen Brände beherrschen müssen, werden diese regelmäßig auf unterschiedliche Art und Weise trainiert. In dieser Übung beschäftigten wir uns mit den Grundlagen der Brandbekämpfung. Dazu gehört nicht nur eine stabile Wasserversorgung durch einen Hydranten oder ein Gewässer, sondern ebenfalls der eigentliche Löschvorgang sowie zahlreiche Unterstützungstätigkeiten.

 

Ist ein Hydrant mit ausreichender Wassermenge vorhanden, so reicht für die Wasserversorgung auf kurzen Wegstrecken meist ein Trupp bestehend aus zwei Feuerwehrangehörigen aus. Ist jedoch die Wasserversorgung mittels offenem Gewässer vorzunehmen, so werden zwei Trupps dafür benötigt, die möglicherweise an anderer Stelle fehlen könnten. Darum muss in diesem Fall eine Umverteilung der Einsatzaufgaben stattfinden: Eine Möglichkeit hierbei ist, dass ein zur Brandbekämpfung vorrückender Trupp die Verlegung der Schläuche selbst vornimmt. Muss dann beispielsweise eine Menschenrettung oder Brandbekämpfung über einen Balkon erfolgen, so sind auch hier wieder unterstützende Einsatzkräfte notwendig, da bei einem sicheren Stellen einer Leiter wieder mehrere Trupps beteiligt sind. Je komplexer das Einsatzszenario ist, desto deutlicher zeigt sich, ob der Ablauf und das Handeln der Mannschaft effizient und zielführend ist. Und darum gilt es, auch die einfachsten Schritte regelmäßig zu wiederholen, um nie aus der Übung zu geraten.

01.03.2016 - Sonderausbildung Gefahrstoffe

Die heutige Sonderausbldung drehte sich um das Thema Notdekontamination (Notdekon). Diese wird dann notwendig, wenn bei einem Einsatzszenario Einsatzkräfte mit Gefahrstoffen in Kontakt kommen können und somit die Gefahr einer Kontamination besteht.

 

Trainiert wurde der sachgerechte Aufbau der "Dekon-Stelle" sowie das korrekte An- und Ablegen der Chemikalienschutzanzüge (CSA) vor und nach dem Einsatz. Hierbei ist es besonders wichtig, sämtliche Arbeitsschritte sorgfältig und gewissenhaft auszuführen, um eine Kontamination der CSA-Träger sowie der unterstützenden Mannschaft zu vermeiden.

 

Es wurde simuliert, dass ein CSA-Trupp in den Einsatz geschickt wird. Beim Anlegen der Anzüge wurde der Trupp durch einen weiteren Trupp unterstützt. Eine rege Kommuniktion ist immer zwingend erforderlich, damit zeitsparend aber gleichzeitig sicher gearbeitet wird. Währenddessen wurde die eigentliche Notdekon-Stelle aufgebaut. Dabei werden vier Steckleiterteile ineinander gesteckt und formen dadurch ein Becken. Danach wird es mit einer Plane ausgelegt und mit Arbeitsleinen fixiert. Darin wird das kontaminierte Abwasser, das durch die Reinigung des Trupps entsteht, zurückgehalten und später zur fachgerechten Entsorgung abgepumpt. Kommt der CSA-Trupp von seinem Einsatzauftrag zurück, wird dieser einer Reinigung, der Dekontamination, unterzogen. Obwohl die Kommunikation zwischen dem Trupp und der Reinigungsmannschaft durch die Schutzausrüstung erschwert wird, müssen beide Trupps zusammen die nächsten Handlungsschritte absprechen, um eine gründliche Dekontamination zu gewährleisten. Ist dies vollzogen, werden die Schutzanzüge abgelegt. Dabei wird der CSA-Trupp erneut von einem Trupp untersützt. Beim Ablegen ist es zwingend erforderlich, dass der CSA-Trupp ausschließlich das Anzuginnere berührt, um sich nicht zu kontaminieren. Der äußere Trupp hingegen fasst lediglich das Anzugäußere an und vermeidet somit eine Kontamination des Anzuginneren. Dieser Arbeitschritt sollte mit Bedacht und Sorgfalt durchgeführt werden, wobei dies auch längere Zeit in Anspruch nehmen kann.

19.02.2016 - Ausbildung "Straßenbahn-Unfall"

Inhalt des heutigen Abends war die theoretische Ausbildung zu Unfällen mit Straßenbahnen. Dabei ging es in erster Linie um die Möglichkeiten zur Personenrettung und den Fall, dass eine Straßenbahn im Notfall angehoben werden muss.

 

Bei Verkehrsunfällen mit Straßenbahnen kommen besondere Aufgaben auf uns zu: Nicht nur das enorme Gewicht und die besondere Bauform von Schienenfahrzeugen, sondern auch die vorhandenen Oberleitungen und somit die Gefahren von Elektrizität müssen in die Einsatzplanung miteinbezogen werden.

 

Die theoretische Ausbildung bietet einen Überblick über die richtige Vorgehensweise, das zur Verfügung stehende Material sowie unsere Möglichkeiten zur Hilfeleistung im Einsatzfall. Desweiteren nehmen viele unserer Kameraden an einer jährlichen Unterweisung beim Betreiber der Straßenbahnen in Karlsruhe teil. Dort wird das heute gelernte auch praktisch umgesetzt.

Für Straßenbahnunfälle steht eine Menge spezielles Material zur Verfügung. Der fachgerechte Umgang damit bedarf einer gezielten Ausbildung.
Für Straßenbahnunfälle steht eine Menge spezielles Material zur Verfügung. Der fachgerechte Umgang damit bedarf einer gezielten Ausbildung.

23.01.2016 - Jahreshauptversammlung zum Berichtsjahr 2015

Am Samstag, den 23. Januar 2016, fand im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Wörth die Jahreshauptversammlung für das Geschäftsjahr 2015 statt.

 

Wehrführer Werner Wöschler begrüßte die anwesenden Kameraden sowie den ersten Beigeordneten Klaus Ritter, Torsten Schmuck von der Stadtverwaltung Wörth und Wehrleiter Stefan Kuhn und dessen Stellvertreter Jürgen Stephany aus Büchelberg. Besonders begrüßte er, dass auch sehr viele Mitglieder der kameradschaftlichen Vereinigung, die keinen aktiven Feuerwehrdienst mehr leisten, durch ihre Anwesenheit ihre Verbundenheit zum Ausdruck brachten.

 

In seinem ersten Jahresbericht als Wehrführer berichtete Wöschler über den Dienstbetrieb, die Ereignisse und Entwicklungen im vergangenen Berichtsjahr 2015. Mit insgesamt 156 erhöhte sich die Zahl der Einsätze um etwa zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt mussten für Einsätze 2.106 Stunden aufgewendet werden. Dazu kamen 2.313 Stunden für die notwendige Ausbildung und Übungen. Zusammen also 4.419 Stunden. Dies ergibt pro Kalendertag über zwölf Stunden und damit ca. 51% der Stunden eines Jahres, die von den Feuerwehrangehörigen ehrenamtlich zum Wohle der Allgemeinheit geleistet wurden. Die meisten Übungsteilnahmen hatten dabei die Kameraden Daniel Pfrengle, Ronny Pfrengle und Tobias Pfrengle zu verzeichnen. Erfreulich war, dass nach zehn Abgängen ebenfalls vier Neuzugänge vermelde werden können. Die Neuzugänge setzen sich zusammen aus Nils Diesel, Franziska Fuhrmann und Michelle Pfirrmann aus unserer Jugendfeuerwehr sowie Eric Stöffler als sogenannter "Seiteneinsteiger". Von den Abgängern traten altersbedingt fünf Kameraden in die Altersabteilung ein. Die Personalstärke belief sich damit im Berichtsjahr 2015 auf 49 aktive Feuerwehrangehörige.

 

Befördert zum Feuerwehrmann wurden die Kameraden Philipp Deininger und Vincent Virgulto und zur Feuerwehrfrau Ivonne Futschik. Zum Oberfeuerwehrmann befördert wurden Alessandro Boldrini, Julian Kliche und Marcel Wulf; zum Löschmeister Patrick Hartmann; zum Oberlöschmeister Paul König und Tobias Pfrengle; zum Brandmeister Marc Metzger; zum Oberbrandmeister Sebastian Schröder und zum Hauptbrandmeister Bernd Wüst. Daneben wurden Marc Metzger zum Gruppenführer, Sebastian Schröder zum Zugführer und Bernd Wüst zum Verbandsführer bestellt. Für langjährige Feuerwehrtätigkeit wurden geehrt: Patrick Hartmann, Fabian Karl, Manuel Kräuptner und Tobias Neff für zehn Jahre; Ralph Nagel und Denis Stieber für 15 Jahre; Olav Loch, Michael Schloß und Bernd Wüst für 30 Jahre; Roland Kraus und Uwe Wüst für 35 Jahre; Manfred Fried, Helmut Karl, Edgar Pfirrmann, Reinhold Schwein und Berthold Simon für 50 Jahre sowie Severin Pfirrmann für 65 Jahre.

22.01.2016 - Übung: Verhalten auf Feuerwehrbooten

Es wurde ebenfalls die Funktionsweise von Rettungswesten praktisch erläutert
Es wurde ebenfalls die Funktionsweise von Rettungswesten praktisch erläutert

Am letzten Übungsabend im Januar war das Thema "Verhalten auf Feuerwehrbooten" an der Reihe. 

 

Diese Thematik wurde in einer theoretischen Ausbildung den Kameraden vermittelt. Wenn es wieder wärmer wird, wird auch wieder mit unserem Mehrzweckboot (MZB) auf offenem Gewässer trainiert werden.

 

Das Ziel unserer theoretischen Bootsausbildung ist es, nicht nur unseren Bootsführern, sondern ebenso allen anderen Kameraden wichtige Informationen über den Einsatzablauf auf einem Boot zu vermitteln. Dazu werden die grundlegenden Fakten über das richtige Verhalten sowie die Aufgaben und die Gefahren an Bord thematisiert.

13.01.2016 - Übung: Grundlagen der Absturzsicherung

An diesem Übungsabend widmeten wir uns den Grundlagen der Absturzsicherung. In diesem Fachbereich dreht sich alles darum, einen Kameraden in einem absturzgefährdeten Gefahrenbereich gegen einen ungewollten Absturz zu sichern.

 

Um in der Praxis mit unserem Gerätesatz "Absturzsicherung" arbeiten zu können, bedarf es einer entsprechenden Zusatzausbildung. Da aber auch die Kameraden ohne diese Ausbildung den taktischen Nutzen dieses Gerätesatzes erkennen sollen, wird jährlich in den Wintermonaten eine theoretische Übung in diesem Themengebiet durchgeführt. Denn auch ohne die entsprechende Berechtigung ist es jedem Feuerwehrangehörigen möglich, beim Auf- und Abbau sowie der Durchführung eines solchen Einsatzes mitzuwirken.

01.01.2016 - Neujahrsgruß

Wir wünschen Ihnen ein frohes und gesegnetes Jahr 2016.

- Ihre Freiwillige Feuerwehr Wörth am Rhein

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